- Das Landkärtchen wurde im Jahr 2007 zum Schmetterling des Jahres gewählt und war zudem das Insekt des Jahres 2023.
- Die wissenschaftliche Schreibweise der Gattung Araschnia enthält einen historischen Tippfehler (ursprünglich von Arachne abgeleitet), der jedoch aufgrund der Nomenklaturregeln des ICZN nicht mehr geändert werden kann.
- Die Bezeichnung der Sommerform prorsa leitet sich von dem lateinischen Wort prorsus (vorwärts) ab.
- Die Frühlingsform levana leitet sich vom lateinischen levare (aufheben, entlasten, mildern) ab, was sich auf das Erwachen der Natur im Frühjahr bezieht.
- Die Puppen der zweiten Generation überwintern und bringen im folgenden Jahr die Falter der ersten Generation hervor.
- Als gattungstypische Merkmale besitzen die Falter beider Generationen behaarte Facettenaugen und zottige Palpen.
- Die am Ende kolbenförmig verdickten Fühler erreichen etwa die halbe Länge der dreieckigen Vorderflügel, die eine stumpfe Flügelspitze aufweisen.
- Die Hinterflügel des Landkärtchens sind rundlich geformt und besitzen einen gewellten Außenrand.
- Die dunkle Flügelfärbung der Sommergeneration mit ihrem hellen Band erinnert optisch an den Kleinen Eisvogel (Limenitis camilla).
- Im Gegensatz zur stark variierenden Flügeloberseite unterscheidet sich die Flügelunterseite zwischen den Generationen nur geringfügig.1
Landkärtchen (Raupe) Araschnia levana
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Schmetterlinge (Lepidoptera)
- Familie
- Nymphalidae
- Gattung
- Araschnia
- Art
- Araschnia levana
Wissenschaftlicher Name Araschnia levana (Linnaeus, 1758)
Überblick
Einleitung
Das Landkärtchen (Araschnia levana) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Die Art ist vor allem für ihren ausgeprägten Saisondimorphismus bekannt, bei dem sich die Generationen im Aussehen stark voneinander unterscheiden. Die Raupen ernähren sich überwiegend von Brennnesseln und zeichnen sich durch ein charakteristisches Dornenpaar auf dem Kopf aus.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Landkärtchen (Raupe) Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Das Landkärtchen weist einen ausgeprägten Saisondimorphismus auf, weshalb sich die Falter der Frühlings- und Sommergeneration in Größe und Färbung deutlich voneinander unterscheiden. Die weiblichen Falter sind generell größer als die männlichen. Bei den Männchen beträgt die Flügelspannweite in der ersten Generation im Durchschnitt 32 Millimeter und in der zweiten Generation 38 Millimeter, während die Weibchen Spannweiten von 38 beziehungsweise 43 Millimeter erreichen. Der schlanke Körper ist schwarzbraun, unterseits heller gefärbt, mit weißlichen Segmentringen versehen und leicht behaart. Als gattungstypische Merkmale besitzen die Falter beider Generationen behaarte Facettenaugen sowie zottige Palpen. Die am Ende kolbenförmig verdickten Fühler sind etwa halb so lang wie die dreieckigen Vorderflügel, welche eine stumpfe Flügelspitze aufweisen. Die rundlichen Hinterflügel zeichnen sich durch einen gewellten Außenrand aus. Die Frühlingsgeneration zeigt auf der Flügeloberseite eine bräunlichrote bis orangefarbene Grundfarbe mit schwarzen Flecken sowie ein blaues Fleckenband in der Submarginalregion. Im Gegensatz dazu dominiert bei der Sommergeneration eine schwarzbraune bis schwarze Grundfarbe, auf der ein cremefarbenes, unterbrochenes Band verläuft. Die Flügelunterseiten unterscheiden sich zwischen den Generationen nur geringfügig und zeigen eine helle Linienstruktur auf den Flügeladern. Neben dem Saisondimorphismus existiert ein schwacher Sexualdimorphismus, bei dem Weibchen ein schwereres Abdomen, einen leichteren Thorax und rundlichere Vorderflügel besitzen. Die schwarzen Raupen erreichen eine Länge von 25 Millimeter und ein Gewicht von 0,2 Gramm. Sie tragen an jedem Körpersegment verzweigte Dornen sowie ein charakteristisches Dornenpaar auf dem schwarzen Kopf, das ab dem zweiten Larvenstadium sichtbar wird. Der Körper der Raupen ist fein weiß gefleckt mit unterbrochenen, gelblichweißen Seiten- und Rückenstreifen, während die Bauchbeine gelblichbraun gefärbt sind.1
Porträt
Beschreibung
Die Raupen von Araschnia levana zeichnen sich durch ein charakteristisches Erscheinungsbild aus, das sie von anderen an Brennnesseln lebenden Edelfalterraupen unterscheidet. Sie erreichen eine maximale Länge von 25 mm sowie ein Gewicht von 0,2 g und besitzen einen schwarzen, fein weiß gefleckten Körper mit unterbrochenen, gelblichweißen Seiten- und Rückenstreifen. An jedem Körpersegment tragen die Raupen verzweigte Dornen, während die Bauchbeine gelblichbraun gefärbt sind. Einzigartig für diese Art ist ein Dornenpaar auf dem schwarzen Kopf, welches ab dem zweiten Larvenstadium (L2) sichtbar wird und als zuverlässiges Bestimmungsmerkmal dient. Form und Größe dieser Kopfdornen verändern sich im Laufe der Larvalentwicklung drastisch und spiegeln die jeweiligen Stadien wider. Im zweiten Larvenstadium zeigen sich lediglich zwei dünne, unverzweigte Stacheln, die im L3-Stadium in mehrere, fast unmittelbar am Kopf austretende Stacheln übergehen. Während des L4-Stadiums formieren sich die Dornen zu stacheligen Hörnchen, die im finalen L5-Stadium nochmals deutlich an Länge zunehmen. Gelegentlich treten nach Häutungen bernsteinfarbene Dornen auf, die entweder bis zur Verpuppung so gefärbt bleiben oder beim nächsten Schritt wieder schwarz werden. Bezüglich der Überlebensrate zeigt sich ein signifikanter physiologischer Unterschied je nach Aufzuchtbedingung: Unter Langtagbedingungen erreichen über 85 % der Raupen das Puppenstadium, wohingegen dies unter Kurztagbedingungen nicht einmal 73 % gelingt. Zusätzlich korreliert die Melanisierung mit der Fitness, da dunklere Raupen eine um etwa 5 % höhere Überlebenschance aufweisen als hellere Individuen. Nach dem Schlupf aus den an der Blattunterseite in Säulchen abgelegten Eiern dient die Eischale als erste Nahrungsquelle, bevor sich die Raupen vollständig den Futterpflanzen zuwenden.1
Systematik
Name & Einordnung
Das Landkärtchen wurde im Jahr 1758 von Carl von Linné unter dem wissenschaftlichen Namen Papilio levana als eine von zwei Formen erstbeschrieben.1 Der gültige wissenschaftliche Name der Art lautet heute Araschnia levana (Linnaeus, 1758).2 Der Gattungsname Araschnia leitet sich vom griechischen Wort für Spinne ab und bezieht sich auf die netzartige Zeichnung der Flügelunterseite. Der Artname levana ist von der römischen Mythologie abgeleitet, in der Levana als Gottheit verehrt wurde. Im deutschen Sprachraum ist die Art neben dem Hauptnamen Landkärtchen auch als Landkärtchenfalter, Netzfalter oder Gitterfalter bekannt. Aufgrund der stark voneinander abweichenden Generationen nahm man früher irrtümlich an, es handele sich um zwei eigenständige Arten, weshalb Linné historisch auch die Sommerform als Papilio prorsa beschrieb.1 Für infrasubspezifische Abweichungen wurden historisch diverse Namen wie A. levana f. porima für Zwischenformen sowie sublevana, superlevana, subprorsa und superprorsa vergeben, die in der modernen Nomenklatur jedoch keine Bedeutung mehr besitzen.1
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Die Fortpflanzung des Landkärtchens (Araschnia levana) gliedert sich in zwei Generationen pro Jahr, deren Weibchen sich in ihrer Reproduktionsleistung und ihrem Ablageverhalten unterscheiden. Vor der Eiablage tasten die Weibchen die Blätter der Futterpflanzen intensiv mit Fühlern und Hinterleib ab. Die Eier werden in charakteristischen, kleinen Säulchen mit bis zu 13 Eiern an die Unterseite der Blätter geklebt. Am ersten Tag legt ein Weibchen im Durchschnitt 60 Eier ab, die auf mehrere Säulchen verteilt werden; an den folgenden Tagen sinkt die Ablagemenge. Die anfangs grünen Eier verfärben sich über gelb zu dunkel, bevor nach etwa 10 Tagen die Larven schlüpfen. Für die Embryonalentwicklung ist eine hohe Luftfeuchtigkeit essenziell, da bei Werten unter 50 % zahlreiche Embryonen absterben. Unter idealen, feuchtwarmen Bedingungen schlüpfen rund 95 % der Larven. Nach dem Schlupf fressen die Eiräupchen zunächst ihre Eischale teilweise oder zur Hälfte auf, bevor sie zur pflanzlichen Nahrung wechseln. Die Raupen des Landkärtchens durchlaufen fünf Larvenstadien (L1 bis L5) und erreichen eine maximale Länge von 25 mm sowie ein Gewicht von 0,2 g. Die schwarzen Raupen tragen an jedem Segment verzweigte Dornen sowie ein charakteristisches Dornenpaar auf dem Kopf, das ab dem zweiten Larvenstadium (L2) sichtbar ist und sich in Form und Größe stadienabhängig verändert. Als Hauptnahrung dienen den Larven vor allem Brennnesseln, seltener wird auch der Gewöhnliche Klettenkerbel angenommen. Die Raupen benötigen feuchte Hochstaudenfluren mit hoher Luftfeuchtigkeit und Schatten. Unter Langtagbedingungen mit 18 Stunden Licht erreichen über 85 % der Raupen das Puppenstadium, während es unter Kurztagbedingungen weniger als 73 % sind. Dunkler melanisierte Raupen weisen dabei um etwa 5 % höhere Überlebenschancen auf als helle Individuen. Die Steuerung des Saisondimorphismus erfolgt über die Tageslänge während der Raupenentwicklung, vermittelt durch Ecdysteroide.1 Langtagbedingungen während der Raupenphase führen zur Sommergeneration (Araschnia levana f. prorsa), die nach einer kurzen Puppenruhe von etwa 14 Tagen schlüpft.1 Kurztagbedingungen im Spätsommer induzieren hingegen eine obligatorische Puppenruhe (Diapause), die bei Temperaturen unter +8 °C absolviert werden muss, woraus im Frühjahr die Frühlingsgeneration (Araschnia levana f. levana) hervorgeht. Die Falter der Sommergeneration besitzen durch stärkere Flugmuskeln eine höhere Mobilität, während die Frühlingsgeneration mehr Eier im Abdomen bildet. Die Adulten ernähren sich von Nektar blühender Stauden in feuchten Lebensräumen. Natürliche Mortalitätsfaktoren wirken insbesondere während der Überwinterung und durch Umweltfaktoren auf die erste Generation ein, die dadurch individuenärmer bleibt als die Sommergeneration.1
Lebensweise
Verhalten
Die Raupen von Araschnia levana schlüpfen nach ungefähr 10 Tagen aus den an die Unterseite der Futterpflanze geklebten Eiern und ernähren sich zunächst von der Eischale, bevor sie auf die Futterpflanze wechseln. Vor der Eiablage tasten die Weibchen die Blätter zunächst mit den Fühlern und anschließend mit dem Hinterleib intensiv ab, um einen geeigneten Ablageplatz zu finden. Die Eiablage erfolgt in Form einzelner kleiner Säulchen mit bis zu 13 Eiern. Hinsichtlich der Mobilität zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Generationen, wobei die Falter der Sommergeneration insgesamt mobiler sind und aktiv neue Lebensräume besiedeln. Diese erhöhte Mobilität der Sommergeneration geht mit einer etwas niedrigeren Reproduktionsrate einher.1
Lebensweise
Ökologie
Die Ökologie der Raupen von Araschnia levana ist eng an feuchte, schattige Lebensräume wie feuchte Hochstaudenfluren, lichte Wälder und Waldränder gekoppelt, die das Überleben der feuchtigkeitsliebenden Stadien sichern. Als zentrale Wirtspflanze dient vor allem die Brennnessel, wobei gelegentlich auch der Gewöhnliche Klettenkerbel als Nahrung genutzt wird. Die Raupen sind strikt an diese Pflanzen gebunden, wobei eine hohe relative Luftfeuchtigkeit für die Entwicklung essenziell ist; sinkt diese unter 50 %, führt dies zu einer hohen Mortalitätsrate bei den Embryonen. Unter optimalen feuchtwarmen Bedingungen schlüpfen aus rund 95 % der Eier kleine Räupchen, deren erste Nahrung die Eischale bildet. Bezüglich des Mikroklimas zeigen Raupen unter Langtagbedingungen mit über 85 % eine deutlich höhere Überlebensrate bis zur Puppe als unter Kurztagbedingungen mit unter 73 %. Zusätzlich weisen melanisierte, dunklere Raupen eine um etwa 5 % höhere Überlebenschance auf als hellere Artgenossen. Die Raupen sind zudem stark durch natürliche Feinde und Umweltfaktoren gefährdet, was zusammen mit den Verlusten während der Diapause zu einer deutlich schwächer vertretenen ersten Generation führt.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von Araschnia levana erstreckt sich von Spanien über Mittel- und Nordeuropa durch Mittelasien bis nach Korea und Japan. Seit über einem Jahrhundert expandiert das Areal der Art kontinuierlich sowohl nach Norden als auch nach Süden.1 In Deutschland war der Falter bis in die 1930er-Jahre nur lokal vertreten, breitete sich jedoch ab der Mitte des 20. Jahrhunderts flächendeckend aus. Nach Norden schritt die Besiedlung über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bis nach Schleswig-Holstein und in die Niederlande voran. In Skandinavien erreichte das Landkärtchen in den 1970er-Jahren Schweden und etablierte sich ab 1983 dauerhaft in Finnland. Auch in südlicher Richtung erfolgte eine Arealverweiterung, nachdem die Art 1962 in den Pyrenäen auftauchte und sich in Katalonien ausbreitete. Trotz wiederholter Einwanderungen in den letzten 100 Jahren ist Araschnia levana in Großbritannien bis heute nicht bodenständig geworden. Als typische Habitate bevorzugt die Art feuchte Hochstaudenfluren mit Vorkommen von Brennnesseln in lichten Wäldern, an Waldrändern und in Übergangsmooren. Diese Lebensräume müssen sowohl die Ansprüche der Raupen nach hoher Luftfeuchtigkeit und Schatten als auch den Bedarf der Falter an reichlich blühenden Stauden decken. Die Vertikalverbreitung beschränkt sich überwiegend auf das Flach- und Hügelland der tiefen Lagen, während Funde oberhalb von 1000 m Höhe nur selten vorkommen.1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Das Landkärtchen bildet im Jahresverlauf zwei feste Generationen aus, deren Falter und Larven in aufeinanderfolgenden, sich kaum überlappenden Perioden auftreten. Die Falter der Frühlingsgeneration fliegen von April bis Juni, während die Sommergeneration von Juli bis August aktiv ist. In seltenen Fällen tritt zudem eine partielle dritte Generation auf. Entsprechend den Flugzeiten der Falter finden sich die Raupen im Mai bis Juni sowie von August bis September an den Futterpflanzen. Gesteuert wird dieser Saisondimorphismus primär durch die Tageslänge während der Larvalentwicklung. Langtagbedingungen führen zur raschen Entwicklung der Sommerform innerhalb von etwa 14 Tagen, wogegen Kurztagbedingungen im Spätsommer die Bildung der Frühjahrsform induzieren. Die aus den Raupen der zweiten Generation hervorgehenden Puppen müssen eine mehrmonatige Kältephase bei Temperaturen von unter +8 °C durchlaufen, um erfolgreich zu überwintern.1 Das öffentliche Suchinteresse spiegelt diesen jahreszeitlichen Rhythmus wider und zeigt deutliche Höhepunkte im Juni sowie im September, wenn die Raupen stadienbedingt vermehrt angetroffen werden.
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Das Landkärtchen (Araschnia levana) ist weder als Schädling noch als Lästling einzustufen, da die Art weder in der Land- und Forstwirtschaft nennenswerte Schäden verursacht noch Wohnbereiche beeinträchtigt. Das Schadpotenzial der Raupen ist praktisch nicht vorhanden, da sie sich zwar auf Brennnesseln spezialisieren, diese jedoch wildlebend und in ausreichender Menge vorkommen. Eine medizinische oder gesundheitliche Relevanz im Sinne von Allergien oder Vektoreigenschaften ist für die Raupen und Falter von Araschnia levana nicht bekannt. Befallsanzeichen äußern sich an den Futterpflanzen durch den Fraß der schwarzen, bedornten Raupen im Mai/Juni sowie im August/September. Präventions- oder Bekämpfungsmaßnahmen sind aufgrund der ökologischen Harmlosigkeit der Art nicht erforderlich und werden in der Literatur nicht beschrieben. Monitoring-Methoden oder integrierte Bekünstungskonzepte existieren für diesen unproblematischen Tagfalter folglich ebenfalls nicht. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten greifen bei dieser heimischen Schmetterlingsart nicht. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden durch Araschnia levana fehlen gänzlich. Die Art wird stattdessen als Naturobjekt und Indikator für intakte, feuchte Hochstaudenfluren geschätzt. Spezifische chemische oder physikalische Regulierungsmaßnahmen sind weder sinnvoll noch rechtlich zulässig. Bisher sind keine Fallstudien zu populationsdämpfenden Eingriffen bei dieser Art publiziert.
Nachweise
Quellen & Referenzen
- de.wikipedia.org/wiki/Landk%C3%A4rtchen
- gbif.org/species/1902533
- Literaturzusammenfassung: Araschnia levana