| Gründlich saugen und reinigen |
Entfernt Larven, Eier, Larvenhäute und die Nahrung der Larven: Haare, Hautschuppen, Flusen und tote Insekten. |
Immer der erste Schritt – Ritzen, Fußleisten, Teppichränder, unter Möbeln, Bettkästen, Schrankböden, Fensterbänke |
Den Staubsaugerbeutel danach sofort verschlossen entsorgen. In den folgenden Wochen regelmäßig wiederholen. |
| Waschen oder Einfrieren |
Hitze und Kälte töten alle Entwicklungsstadien in Textilien ab. |
Befallene Kleidung, Decken, Kissen, Kuscheltiere |
Waschen bei mindestens 60 °C. Nicht Waschbares luftdicht verpackt bei −18 °C mindestens eine Woche einfrieren, dicke Teile länger. |
| Quellen beseitigen |
Ohne Nahrung aus tierischen Fasern und toten Insekten können sich die Larven nicht entwickeln. |
Verlassene Vogel-, Wespen- und Mäusenester, tote Insekten in Lampen, Lichtschächten und auf dem Dachboden |
Nester nur entfernen, wenn sie verlassen sind – bewohnte Vogelnester sind geschützt. |
| Duftstoff-Spray (Geraniol) |
Der Duftstoff vertreibt Teppichkäfer und ihre Larven von den behandelten Stellen. |
Ritzen, Fußleisten, Teppichränder und Schränke nach der Reinigung |
Wirkt vertreibend, nicht abtötend. Vorher an unauffälliger Stelle testen, nicht auf Lebensmittel sprühen, bei Bedarf wiederholen. |
| Kontaktinsektizid-Spray |
Wirkt auf Larven und Käfer, die direkt getroffen werden oder über behandelte Flächen laufen. |
Gezielte Behandlung von Ritzen, Fugen und Bettkästen, wo sich Larven aufhalten |
Nur gezielt einsetzen, vorher gründlich saugen. Anwendungsbereiche und Hinweise auf dem Etikett beachten. |
| Raumvernebler |
Ein Nebel verteilt den Wirkstoff im geschlossenen Raum. |
Starker Befall in einem oder mehreren Räumen |
Erreicht tief versteckte Larven nur teilweise. Raum vorbereiten, Rauchmelder abdecken, Einwirkzeit einhalten und danach gründlich lüften. |
| Klebefalle mit Lockstoff |
Larven und Käfer bleiben auf der Klebefläche haften. |
Befall erkennen, Verstecke eingrenzen, Erfolg kontrollieren |
Ein Kontrollmittel, keine alleinige Lösung. Regelmäßig kontrollieren und spätestens nach 12 Wochen austauschen. |
| Pheromonfalle |
Ein Sexuallockstoff lockt männliche Käfer der Gattung Anthrenus an. |
Flugzeit im Frühjahr und Sommer überwachen |
Fängt nur Männchen und keine Larven – zeigt den Befall an, bekämpft ihn aber nicht. |
| Lagerpiraten (Nützlinge) |
Raubwanzen suchen in Ritzen und Hohlräumen nach Eiern und jungen Larven. |
Ergänzend ohne Insektizid, z. B. in Dielenböden und hinter Fußleisten |
Mindestens 20 °C. Nicht mit Insektiziden oder Kieselgur kombinieren; nach einer Behandlung mit Insektiziden 4–6 Wochen warten. |
| Insektengitter |
Hält die Käfer ab, die im Frühjahr und Sommer durch offene Fenster einfliegen. |
Vorbeugung, vor allem an Schlafzimmer- und Ankleidefenstern |
Schützt nur vor neuem Einflug – Larven, die schon im Haus sind, müssen trotzdem beseitigt werden. |