- Die L5-Raupe des Großen Schillerfalters erreicht eine Körperlänge von ca. 42 Millimetern und zeigt an ihren Kopfhörnern warzenförmige Ausstülpungen.
- Zur Überwinterung ziehen sich die Raupen auf die Zweige der Weiden zurück und überwintern in Zweiggabelungen oder direkt neben Knospen.1
- Neben der Nominatform existiert die dunkle Form Apatura iris f. iole, bei der die weißen Flecken auf den Flügeloberseiten vollständig fehlen können und auch die Unterseiten stark verdunkelt sind.
- Die Unterseiten der Hinterflügel weisen zackenförmige Ausbuchtungen auf.
- Neben Kot, Aas und Schweiß werden die Falter auch von Substanzen wie Teer und Benzin angezogen.1
Großer Schillerfalter Apatura iris
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Schmetterlinge (Lepidoptera)
- Familie
- Nymphalidae
- Gattung
- Apatura
Überblick
Einleitung
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Art besiedelt lichte Auwälder und Laubmischwälder in ganz Mitteleuropa, wobei die Anwesenheit von Weiden als wichtigster Biotopanspruch gilt. Männliche Falter zeichnen sich durch einen blauen, vom Betrachtungswinkel abhängigen Schimmer auf den Oberseiten aus. Die Art ähnelt dem Kleinen Schillerfalter (Apatura ilia), unterscheidet sich von diesem jedoch unter anderem durch das Fehlen eines Augenflecks auf der Vorderflügeloberseite.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Großer Schillerfalter Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist ein auffälliger Tagfalter aus der Familie der Edelfalter, dessen Männchen durch einen charakteristischen, winkelabhängigen blauen Schiller auf den Flügeln auffallen. Die Imago erreicht eine Flügelspannweite von 55 bis über 70 Millimetern. Die Grundfärbung der Flügeloberseiten ist schwarzbraun, wobei die Vorderflügel postdiskal und in der Diskalregion Reihen weißer Flecken sowie die Hinterflügel diskal eine weiße Binde zeigen. Bei den Weibchen fehlt der blaue Irischeffekt, zudem sind sie geringfügig größer als die Männchen. Die Flügelunterseiten weisen eine kastanienbraune bis olivgraue Musterung mit weißen Flecken und ein in Zelle 2 befindliches, orange gefasstes dunkles Auge mit hellem Kern auf. Im Gegensatz zum Kleinen Schillerfalter (Apatura ilia) besitzt die Vorderflügeloberseite des Großen Schillerfalters keinen Augenfleck, sondern lediglich einen dunklen Fleck in Zelle 2.1 Neben der Nominatform existiert die dunkle Form Apatura iris f. iole, bei der die weiße Zeichnung stark reduziert oder fehlend ist.1 Die Raupen durchlaufen mehrere Stadien bis zu einer Maximallänge von ca. 42 Millimetern im L5-Stadium. Ab dem zweiten Larvalstadium tragen die Raupen charakteristische Kopfhörner und eine grüne Grundfärbung mit feinen, nach hinten verlaufenden gelben Rückenlinien. Zur Überwinterung verfärben sie sich blass graugrün oder rötlich grün, bevor sie im Frühjahr wieder ihr grasgrünes Aussehen annehmen. Die Eiablage erfolgt einzeln an den Blattspitzen der Futterpflanzen, wobei die Raupen durch ihr charakteristisches Fraßbild gespiegelter Halbmonde an den Blättern nachgewiesen werden können. Die Verpuppung findet als seitlich abgeflachte, hellgrüne Stürzpuppe an der Unterseite von Blättern statt. Belastbare morphologische Detaildaten zu Mundwerkzeugen, Thoraxskulptur oder Genitalstrukturen jenseits der äußeren Flügel- und Raupenmerkmale fehlen in den Standardquellen.1
Porträt
Beschreibung
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist ein auffälliger Tagfalter aus der Familie der Edelfalter, dessen Artzusatz sich von Iris, der griechischen Göttin des Regenbogens, ableitet. Im Jahr 2011 wurde die Art in Deutschland zum Schmetterling des Jahres gewählt. Das natürliche Erscheinungsbild im Lebensraum ist durch eine schwarzbraune Grundfärbung geprägt, die bei Männchen durch mikroskopisch kleine Luftkammern in den Schuppen einen charakteristischen blauen, vom Betrachtungswinkel abhängigen irisierenden Schiller-Effekt erzeugt. Im Gegensatz dazu zeigen die etwas größeren Weibchen diesen blauen Schimmer nicht. Die Unterseiten beider Geschlechter sind kastanienbraun mit einer olivgrauen Musterung gezeichnet. Als nahe verwandte Arten gelten der Kleine Schillerfalter (Apatura ilia) und der Östliche Schillerfalter (Apatura metis). Der Große Schillerfalter unterscheidet sich auf der Vorderflügeloberseite vom Kleinen Schillerfalter durch das Fehlen eines Augenflecks, stattdessen zeigt sich dort lediglich ein dunkles Fleck in Zelle 2.1 Neben der Nominatform existiert eine seltene, stark verdunkelte Form (Apatura iris f. iole), bei der die ansonsten typischen weißen Flecken und Binden fast vollständig reduziert sein können. Die Entwicklung des Falters verläuft über univoltine Generationen, wobei die Falter im Jahresverlauf von Mitte Juni bis Mitte August fliegen. Die Eiablage erfolgt einzeln auf der Oberseite von Blattspitzen der Futterpflanzen, wobei breitblättrige Weidenarten wie die Salweide (Salix caprea), Silberweide (Salix alba) und Grauweide (Salix cinerea) bevorzugt werden. Nach dem Schlupf durchlaufen die Raupen fünf Stadien (L1 bis L5), die sich morphologisch stark voneinander unterscheiden. Die L1-Raupen sind grasgrün mit einer dunkelbraunen Kopfkapsel. Ab dem zweiten Stadium entwickeln die Raupen auffällige Kopfhörner, wodurch sie optisch an Nacktschnecken erinnern. Diese Kopfhörner sind im L2- und L5-Stadium leicht gegabelt, während sie im L3-Stadium ungeteilt vorliegen.1 Die Länge der Larvalstadien ist artspezifisch angepasst, wobei die L5-Raupe eine Körperlänge von ca. 42 mm erreicht. Ein charakteristisches Verhaltensmerkmal der Raupen is das Fressmuster: Sie sitzen auf der Blattspitze, fressen einen breiten Streifen ab und belassen die Mittelader intakt, wodurch gespiegelte Halbmonde entstehen. Die Überwinterung erfolgt als Larve im dritten Stadium auf Zweigpolstern oder in Astgabeln. Vor der Winterruhe verfärt sich die Grundfarbe der Raupen von grasgrün zu einem blassen Graugrün oder rötlich-grün, während sie im Frühjahr nach erster Nahrungsaufnahme schnell wieder ihre kräftig grüne Färbung annehmen. Die Verpuppung findet als seitlich abgeflachte, hellgrüne Stürzpuppe an der Blattunterseite statt, deren Aderzeichnung eine Tarnung als Blatt bewirkt. Falter meiden Blüten fast vollständig und nehmen stattdessen Flüssigkeiten von feuchten Bodenstellen, Aas, Kot oder Schweiß auf.1
Systematik
Name & Einordnung
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Zuordnung erfolgt zur Gattung Apatura. Der Artzusatz iris leitet sich von Iris, der Göttin des Regenbogens aus der griechischen Mythologie, ab. Diese Benennung bezieht sich auf den für die Männchen typischen, vom Betrachtungswinkel abhängigen irisierenden blauen Schiller auf den Flügeloberseiten. Im Jahr 2011 wurde die Art in Deutschland zum Schmetterling des Jahres gekürt.1 Neben der Nominatform ist die dunkle Form Apatura iris f. iole bekannt, bei der die weißen Flecken auf den Oberseiten sowie die Unterseiten stark verdunkelt sind. Belastbare Daten zu historischen Erstbeschreibern, Autorenkoffern, genauen Publikationsdaten oder weiteren Synonymen fehlen in der aktuellen Datenlage. Internationale Trivialnamen oder detaillierte regionale Varianten im deutschen Sprachraum sind im Rahmen der verfügbaren Quellen nicht systematisch belegt. Die Art gehört zur Gattung Apatura, in der in Mitteleuropa beispielsweise auch der Kleine Schillerfalter (Apatura ilia) vertreten ist.1
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) entwickelt sich in einer Generation pro Jahr und fliegt in Mitteleuropa von Mitte Juni bis Mitte August. Die Paarung findet am Nachmittag in der Nähe der Futterbäume oder auf Baumgipfeln statt. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf der Oberseite oder Unterseite der Blätter von Wirtspflanzen ab. Als Hauptfutterpflanze der monovoltinen Art dient vor allem die Salweide (Salix caprea), während Silberweide (Salix alba) und Grauweide (Salix cinerea) ebenfalls genutzt werden. Die Larvenentwicklung verläuft über fünf Stadien (L1 bis L5). Die Dauer der einzelnen Larvalstadien beträgt für L1 bis L5 ungefähr 7, 16, 205, 39 und 33 Tage. Die frisch geschlüpften L1-Raupen sind grasgrün mit dunkelbrauner Kopfkapsel, während ab dem zweiten Stadium charakteristische Kopfhörner ausgebildet werden. Die Raupen ernähren sich solitär von den Blattspitzen und hinterlassen ein typisches Fraßbild in Form gespiegelter Halbmonde. Die Überwinterung erfolgt als Larve, wobei meist das dritte Stadium in Zweiggabelungen oder an Rindenfurchen auf einem Gespinstpolster diapausiert. Vor der Winterruhe verfärben sich die Raupen blass graugrün oder rötlich grün, nehmen im Frühjahr nach Nahrungsaufnahme aber wieder ihre grasgrüne Farbe an. Die voll entwickelte L5-Raupe erreicht eine Länge von etwa 42 mm. Die Verpuppung findet an der Unterseite von Blättern als hellgrüne Stürzpuppe statt, die durch ihre Aderzeichnung getarnt ist. Die Imagines sind tagaktiv und fliegen bevorzugt in den warmen Mittagsstunden. Im Gegensatz zu vielen anderen Tagfaltern besuchen die Adulten keine Blüten, sondern nehmen Flüssigkeiten an feuchten Bodenstellen, Kot, Aas oder gärenden Substraten auf. Männchen werden regelmäßig am Boden in der Nähe von Gewässern oder Waldwegen angetroffen, während die Weibchen eher sedativ in den Baumkronen verbleiben.1
Lebensweise
Verhalten
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist tagaktiv und fliegt vor allem in den heißen Mittagsstunden von Mitte Juni bis Mitte August in einer Generation pro Jahr. An kühlen Morgen verharren die Tiere bewegungslos an ihren Schlafplätzen.1 Männchen fliegen oft in Bodennähe an feuchten Stellen, Bächen oder Waldwegen, während sie am Nachmittag Gipfelbereiche oder Baumkronen aufsuchen. Weibchen verhalten sich überwiegend sedentary auf Blättern im Kronenbereich und sind dadurch am Boden selten zu beobachten. Im Gegensatz zu vielen anderen Tagfaltern besuchen die Imagines praktisch nie Blüten. Stattdessen werden sie von feuchten Bodenstellen, Aas, Kot, Schweiß sowie von Teer und Benzin oder gärenden Flüssigkeiten angezogen.12 Die Eiablage erfolgt einzeln, meist auf der Oberseite der Blattspitzen der Futterpflanzen.1 Raupen leben solitär und fressen auf der Blattspitze sitzend einen breiten Streifen ab, wobei sie die Mittelader unversehrt lassen. Zur Überwinterung ziehen sich die Raupen auf Zweige zurück, wo sie sich auf einem Gespinstpolster an Astgabeln oder in Rindenfurchen einfinden.12
Lebensweise
Ökologie
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) besiedelt als charakteristischer Bewohner lichte Auwälder und Laubmischwälder, wobei die Anwesenheit von Weiden den wichtigsten biotopischen Anspruch darstellt. Die ökologische Nische der Art ist eng an das Vorkommen ihrer Wirtspflanzen gebunden, deren Blätter als exklusive Nahrungsgrundlage für die Raupen dienen.1 Die Raupen ernähren sich oligophag vorwiegend von breitblättrigen Weidenarten, wobei die Salweide (Salix caprea) stark bevorzugt wird, während Silberweide (Salix alba), Grauweide (Salix cinerea) und Ohr-Weide (Salix aurita) ebenfalls genutzt werden.12 Im Gegensatz zu vielen anderen Tagfaltern besuchen die Imago-Falter kaum Blumen.1 Stattdessen decken sie ihren Nährstoffbedarf durch die Aufnahme von Flüssigkeiten an feuchten Bodenstellen, faulenden Organismen, Aas, Kot, Schweiß sowie Teer und Benzin. Die Raupen überwintern als Larven geschützt in Zweiggabelungen, an Knospen oder in Borkenrissen der Wirtspflanzen. Männliche Falter zeigen ein starkes, territoriales Verhalten und suchen in den Nachmittagsstunden exponierte Baumkronen, Berggipfel oder Kammlagen auf, während Weibchen überwiegend im Kronenbereich der Futterbäume verweilen.12
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist in seiner natürlichen Verbreitung weit über die Paläarktis ausgedehnt und besiedelt ganz Mitteleuropa nach Norden bis zum 60. Breitengrad. Nach Osten erstreckt sich das natürliche Areal über Zentralasien bis in den Nordosten Chinas und nach Korea. In Europa fehlen die Tiere jedoch in Mittel- und Nordengland, Irland, Nordskandinavien sowie in Südeuropa weitgehend. Innerhalb von Mitteleuropa und Deutschland ist die Art flächendeckend in geeigneten waldreichen Regionen nachgewiesen. Die vertikale Verbreitung reicht von den Niederungen bis in Höhenlagen von 1500 Metern.1 In ostasiatischen Regionen wie Korea wird die Art vor allem in Höhenlagen oberhalb von 500 Metern angetroffen.2 Als typische Lebensräume besiedelt Apatura iris lichte Auwälder und Laubmischwälder. Ein zentraler Habitatanspruch ist dabei die zwingende Anwesenheit von Weiden (Salix spec.) als essenzielle Wirtspflanzen für die Larvenentwicklung. Zu den primären Raupenfutterpflanzen zählen insbesondere breitblättrige Weidenarten wie die stark bevorzugte Salweide (Salix caprea), daneben werden auch Silberweide (Salix alba) und Grauweide (Salix cinerea) genutzt.1 Aufgrund ihrer spezifischen Habitatansprüche an geschlossene, strukturreiche Waldökosysteme meidet die Art intensiv genutzte Agrarlandschaften und urbane Siedlungsräume.2 Die Männchen halten sich zur Aufnahme von Mineralien oft an feuchten Bodenstellen oder Waldwegen auf, während die Weibchen überwiegend im Kronenbereich alter Bäume verweilen und dadurch seltener im Unterholz beobachtet werden.12
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) entwickelt sich in einer Generation pro Jahr und fliegt als Imago von Mitte Juni bis Mitte August.12 Die Hauptaktivität der Falter konzentriert sich auf die heißen Mittagsstunden, während sie an kühlen Morgenstunden bewegungslos an ihren Schlafplätzen verharren.1 Nachmittags verlagern sich die Aktivitäten der Männchen oft auf Baumgipfel und Bergrücken, wohingegen die Weibchen weitgehend im Kronenbereich sitzen.12 Die Raupen treten ab August auf und durchlaufen nach der Überwinterung bis zum Juni des Folgejahres ihre Entwicklung.1 Die Überwinterung erfolgt als Larve in Form des dritten Stadiums an Zweiggabelungen oder Astpfeilern, wobei sich die Tiere vor der Winterruhe graugrün bis rötlich umfärben. Im Frühjahr nehmen sie nach der ersten Nahrungsaufnahme rasch wieder ihre grasgrüne Färbung an und verpuppen sich an der Unterseite von Blättern.12 Ergänzend zeigt das öffentliche Suchinteresse jährliche Peaks in den Monaten Juni und Juli, was mit der Hauptflugzeit der Imagines korreliert.3
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Große Schillerfalter (Apatura iris) ist weder ein Schädling noch ein Lästling, sondern ein in Mitteleuropa heimischer, streng geschützter Tagfalter ohne wirtschaftliches oder medizinisches Schadpotenzial. Das Schadpotenzial an Futterpflanzen ist ökologisch irrelevant, da die Raupenfraßaktivitäten an Weidenarten (Salix) zu keinen nachhaltigen Schäden oder Ernteausfällen in der Forst- oder Landwirtschaft führen. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften sind für Apatura iris nicht bekannt. Ein charakteristisches Befalls- beziehungsweise Vorkommensanzeichen an den Wirtspflanzen ist das typische Fraßbild der Raupen, die auf der Blattspitze sitzend einen breiten Streifen abfressen und die Mittelader unversehrt lassen, wodurch gespiegelte Halbmonde entstehen. Präventions-, Monitoring- oder Bekämpfungsmaßnahmen are für diese Art nicht erforderlich, da sie als nicht schädlich eingestuft wird und aufgrund ihres Naturschutzstatus weder chemisch noch physikalisch bekämpft werden darf. Belastbare Daten zu spezifischen integrierten Schädlingsbekämpfungsstrategien oder wirtschaftlichen Schadschwellen fehlen, da die Art im Regelfall nicht als Schadorganismus in Erscheinung tritt. Rechtlich unterliegt der Große Schillerfalter den Bestimmungen des Artenschutzes, weshalb direkte Eingriffe in Populationen untersagt sind.1
Nachweise
Quellen & Referenzen
- de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Schillerfalter
- gbif.org/species/5131910
- Internationale Suchanfragen-Zeitreihe für Deutschland (Aggregierte Trenddaten)