- Während Schäden an der Grasnarbe bereits ab einer Dichte von etwa 94 bis 100 Larven pro Quadratmeter sichtbar werden, berichten historische Quellen von extremen Massenvermehrungen mit bis zu 700 Individuen pro Quadratmeter.211
- Die Eier der Art reagieren äußerst empfindlich auf Austrocknung; eine relative Luftfeuchtigkeit von unter 98 % wirkt bereits letal auf die Embryonen.2
- Zur biologischen Bekämpfung der Larven wird spezifisch der insektenpathogene Pilz Metarhizium anisopliae (z. B. Produkt GranMet-P) eingesetzt, da chemische Pestizide im Boden schwer anwendbar sind.
- Eine hohe Schnittfrequenz bei der Grünlandbewirtschaftung korreliert negativ mit dem Befallsrisiko, da dichte Grasnarben die Eiablage der Weibchen hemmen.2
- Für das Monitoring und den Massenfang wurden spezifische chemische Lockstoff-Zusammensetzungen (Pheromone) entwickelt und patentiert, die das natürliche Suchverhalten der Käfer stimulieren.12
- Es wird hyposthetisiert, dass die Larven, ähnlich wie verwandte Arten, mikrobielle Biomasse und stickstoffhaltige Komponenten des Humus als Nahrungsquelle nutzen können.
- Neben dem Gartenlaubkäfer treten auf den gleichen Flächen oft auch Larven von Hoplia philanthus auf, die jedoch als weniger schädlich für das Grünland gelten.2