- Die Raupen von Mimas tiliae erreichen eine Endlänge von 55 bis 65 Millimetern bei einer Schlüpflänge von etwa 6 Millimetern.
- Kurz vor der Verpuppung verfärben sich die Raupen auf der Oberseite graubraun und auf der Unterseite blass grün-violett.
- Das Analhorn der Raupen ist oberseits blau oder violett sowie an den Seiten und unten rot und gelb gefärbt.
- Die Kopfkapsel der Raupen ist nahezu dreieckig geformt.
- Gynandromorphismus tritt bei den imaginalen Faltern häufig auf.
- In den Alpen besiedelt die Art Höhenlagen bis in etwa 1500 Meter Seehöhe.3
Linden-Schwärmer Mimas tiliae
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Schmetterlinge (Lepidoptera)
- Familie
- Sphingidae
- Gattung
- Mimas
Überblick
Einleitung
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) ist ein Schmetterling aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Die in Mitteleuropa weit verbreitete und häufige Art ist durch fuchsrote, braune, graue, gelbe oder grüne Grundfarben sowie einen gewellten Vorderflügelaußenrand gekennzeichnet. Die Falter nehmen keine Nahrung auf, während sich die Raupen polyphag von verschiedenen Laubbäumen wie Linden und Ulmen ernähren.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Linden-Schwärmer Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) ist ein mittelgroßer Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer, der durch eine variable, tarnende Färbung und charakteristische Flügelränder auffällt. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 60 bis 80 Millimetern. Die Grundfarbe der Vorderflügel variiert stark und kann fuchsrot, braun, grau, gelb oder grün sein. Wie für die Gattung Mimas typisch, ist der Vorderflügelaußenrand der Falter deutlich gewellt, zudem ist der Saugrüssel stark zurückgebildet und funktionsunfähig. Die Vorderflügel der Weibchen zeigen meist bräunliche Töne, während die der Männchen ins Grünliche tendieren. Über die Vorderflügel verläuft mittig eine dunkle Binde, die durchgezogen, unterbrochen oder komplett fehlend sein kann. Der Hinterleib weist einen ausgeprägten Sexualdimorphismus auf: Bei den Weibchen ist er sehr dick mit geraden Seitenrändern, während er bei den Männchen schlanker und deutlich nach oben gekrümmt ist. Die Eier des Lindenschwärmers sind 1,75 mal 1,40 Millimeter groß, glänzend blass olivgrün und entlang der Rücken- und Bauchseite deutlich abgeflacht. Frisch geschlüpfte Raupen sind etwa 6 Millimeter lang und blassgrün. Ausgewachsene Raupen erreichen eine Länge von 55 bis 65 Millimetern und besitzen einen am vorderen Teil deutlich schlankeren Körper sowie eine fast dreieckige Kopfkapsel. Ihre Grundfärbung ist grün oder blaugrau mit seitlichen hell- bis dunkelgelben Schrägstreifen und zahlreichen kleinen Tuberkeln. Das Analhorn ist dunkel oder oben blau bis violett gefärbt, während die Seiten und die Unterseite rot und gelb leuchten. Kurz vor der Verpuppung schrumpft der Körper der Raupen, und die Unterseite verfärbt sich blass grün-violett bei graubrauner Oberseite. Die Puppe wird 30 bis 35 Millimeter lang, ist sehr dunkelbraun mit rötlichem Schimmer und besitzt eine auffallend raue, matte Oberfläche.1
Porträt
Beschreibung
Der Mimas tiliae ist ein mittelgroßer Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer, der in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig anzutreffen ist. Die Falter zeichnen sich durch eine Flügelspannweite von 60 bis 80 Millimetern sowie einen charakteristisch gewellten Vorderflügelaußenrand aus. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre variable Grundfarbe auf, die von fuchsrot und braun bis hin zu grau, gelb oder grün reichen kann. Ein auffälliges morphologisches Merkmal der Falter ist der stark zurückgebildete und kurze Saugrüssel, weshalb die adulten Tiere keine Nahrung mehr aufnehmen. Der Sexualdimorphismus äußert sich in einer unterschiedlichen Flügel-Färbung sowie in der Form des Hinterleibs, wobei die Vorderflügel der Weibchen meist bräunlich und die der Männchen grünlich gefärbt sind. Zudem ist der Hinterleib der Weibchen sehr dick und besitzt gerade Seitenränder, da die Eier bereits kurz nach dem Schlupf voll entwickelt vorliegen, während die Männchen einen schlanken und nach oben gekrümmten Hinterleib aufweisen. Die Musterung der Vorderflügel variiert stark, wobei eine breite dunkle Mittelbinde durchgezogen, unterbrochen oder komplett fehlen kann. Darüber hinaus ist bei der Art häufig Gynandromorphismus zu beobachten. Die Raupen durchlaufen eine bemerkenswerte Entwicklung, in deren Verlauf sie eine Länge von 55 bis 65 Millimetern erreichen. Nach dem Schlupf sind die schlanken Raupen etwa sechs Millimeter lang und blassgrün gefärbt. Mit zunehmendem Wachstum bilden sich seitlich hell- und dunkelgelbe Schrägstreifen aus, die im vierten Stadium an der Vorderseite durch rote Streifen ergänzt werden können. Ausgewachsene Raupen besitzen eine fast dreieckige Kopfkapsel und zahlreiche kleine gelbe Tuberkel auf dem Körper, der am vorderen Teil deutlich schlanker als im hinteren Bereich geformt ist. Das Analhorn zeigt oberseits eine blaue oder violette Färbung, während Seiten und Unterseite rot und gelb gefärbt sind. Kurz vor der Verpuppung schrumpft der Körper der Raupen deutlich und verfärbt sich auf der Unterseite blass grün-violett sowie auf der Oberseite graubraun. Die Verpuppung findet meist unter lockeren Grasbüscheln oder unter feuchtem Laub statt, wobei die 30 bis 35 Millimeter langen, sehr dunkelbraun gefärbten Puppen einen rötlichen Schimmer und eine rauere Oberfläche als bei den meisten anderen Schwärmern aufweisen.1
Systematik
Name & Einordnung
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) gehört zur Familie der Schwärmer innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art geht auf den Naturforscher Carl von Linné aus dem Jahr 1758 zurück. Der deutsche Trivialname leitet sich von der Hauptnahrungspflanze der Raupen ab, den Linden (Tilia). Aufgrund der weiten Verbreitung in Europa existieren verschiedene internationale Trivialnamen wie der englische Name Lime Hawk-moth. Belastbare Daten zu historischen Synonymen oder früheren Gattungszuordnungen fehlen in den vorliegenden Primärquellen.1
Videos
Aus der Community
Beobachtungen und Einreichungen unserer Nature-Community
Aus der Community
Kurze Videos
Aus der silbarkrift.community, aufgenommen mit OpenInsect
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Der Lebenszyklus des Lindenschwärmers (Mimas tiliae) ist an die temperate Zone angepasst und umfasst je nach geografischer Breite eine bis zwei Generationen pro Jahr. Die Imagines schlüpfen am Morgen und entfalten ihre Flügel an den Ästen der Nahrungspflanzen. Da der Saugrüssel stark zurückgebildet ist, nehmen die adulten Falter keine Nahrung auf. Nach dem Schlüpfen findet die Paarung im Blattwerk statt, welche bis zu 20 Stunden dauern kann. Die Weibchen legen kurz nach Sonnenuntergang insgesamt bis zu 130 Eier ab. Die Eiablage erfolgt überwiegend paarweise an der Unterseite der Blätter im Kronenbereich der Wirtspflanzen. Die glänzend blass olivgrünen Eier besitzen eine Größe von 1,75 mal 1,40 Millimetern. Nach dem Schlupf fressen die Raupen die Eischale nicht, sondern suchen die Blattunterseite auf. Die Larven durchlaufen mehrere Stadien, wobei frisch geschlüpfte Raupen etwa 6 Millimeter lang sind und vor der ersten Häutung rund 11 Millimeter erreichen. Ausgewachsene Raupen erreichen eine Körperlänge von 55 bis 65 Millimetern und zeichnen sich durch eine grün oder blaugraue Färbung mit charakteristischen Schrägstreifen aus. Die polyphagen Raupen ernähren sich vorwiegend von Linden (Tilia), Ulmen (Ulmus), Erlen (Alnus) und verschiedenen Prunus-Arten, wobei in manchen Regionen auch andere Laubhölzer als Hauptnahrung dienen. Vor der Verpuppung schrumpft der Körper der Raupen deutlich, und die Tiere suchen den Boden auf. Die Verpuppung erfolgt meist unter lockeren Grasbüscheln, unter feuchtem Laub oder flachen Steinen, selten vergraben sich die Tiere ein bis zwei Zentimeter tief in der Erde. Die dunkelbraune Puppe weist einen rötlichen Schimmer sowie eine raue Oberfläche auf und überwintert. Als natürliche Feinde treten verschiedene spezialisierte Parasitoide auf, darunter Schlupfwespen wie Callajoppa cirrogaster, Brackwespen wie Microplitis ocellatae sowie diverse Raupenfliegen.1
Lebensweise
Verhalten
Die Imagines von Mimas tiliae schlüpfen morgens und verbringen den Tag zunächst damit, sich an Ästen der Nahrungspflanzen auszuruhen und ihre Flügel voll zu entfalten. Anschließend fliegen die Falter in das umgebende Blattwerk, wo die Paarung stattfindet. Die Falter fliegen nur für kurze Zeit und nehmen wegen ihres zurückgebildeten Saugrüssels keine Nahrung auf. Männliche Falter werden stark durch Lichtquellen und unbegattete Weibchen angelockt. Die Paarung kann bis zu 20 Stunden dauern, wonach sich das Männchen auf den Boden fallen lässt und bei Sonnenuntergang davonfliegt. Das Weibchen beginnt kurz nach Sonnenuntergang mit der Eiablage. Die Weibchen legen bis zu 130 Eier meist paarweise an der Blattunterseite im Kronenbereich der Bäume ab. Frisch geschlüpfte Raupen suchen sich einen Rastplatz auf der Blattunterseite, wo sie typisch für Schwärmer aufgerichtet verharren und erst nachts fressen. Vor der Verpuppung zeigen gestörte Raupen ein wildes, ruckartiges Hin- und Herbewegen als Abwehrverhalten.1
Lebensweise
Ökologie
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) besetzt als herbivore Art eine spezifische ökologische Nische in lichten Laubwäldern, Parkanlagen und Alleen, wobei die Falter durch ihren zurückgebildeten Saugrüssel keine Nahrung aufnehmen und nicht als Bestäuber fungieren. Die Habitatpräferenzen der Art sind eng mit dem Vorkommen von Wirtspflanzen wie Linden (Tilia), Ulmen (Ulmus), Erlen (Alnus) und verschiedenen Prunus-Arten verknüpft, an deren Blattwerk sich die Raupen polyphag ernähren. Natürliche Feinde regulieren die Populationen vor allem im Larvenstadium durch ein breites Spektrum an spezialisierten Parasitoiden. Dazu zählen Schlupfwespen wie Callajoppa cirrogaster, Lymantrichneumon disparis, Pimpla hypochondriaca und Pimpla illecebrator sowie Brackwespen der Arten Microplitis ocellatae und Aleiodes praetor. Zusätzlich parasitieren Raupenfliegen wie Compsilura concinnata, Pales pavida und Winthemia cruentata die Raupen, wobei die Verpuppung der Parasitoide meist an der Außenseite der absterbenden Wirtsraupe stattfindet. Lokale Auswirkungen auf die Wirtsbäume durch Fraßaktivitäten bleiben meist unauffällig, jedoch können großflächige Fällungen von Lindenalleen oder anthropogene Einflüsse wie Luftverschmutzung zu lokalen Bestandsrückgängen führen.
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) ist in Mittel- und Südeuropa weit verbreitet und besiedelt darüber hinaus die nördliche und westliche Türkei, Transkaukasien, Dagestan, Aserbaidschan sowie den Norden des Iran bis in den Westen Sibiriens. Im Norden und Westen Europas fehlt die Art in Irland, Schottland sowie im Norden Skandinaviens, während das nördlichste bekannte Vorkommen in Russland in der Republik Komi bei Objatschewo liegt. In Spanien und Portugal konzentrieren sich die Nachweise überwiegend auf den Norden sowie auf eine kleine Population im Bergland Zentralspaniens. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich somit über verschiedene paläarktische Klimazonen von Kontinentaleuropa bis nach Westsibirien. In vertikaler Hinsicht besiedelt Mimas tiliae alpine Regionen und wurde in den Alpen bis in Höhen von etwa 1500 Metern nachgewiesen. Typische natürliche Habitate umfassen lichte Laubwälder und Flusstäler mit reichen Beständen an Linden (Tilia) und Ulmen (Ulmus). Darüber hinaus besiedelt die Art feuchte Berghänge, die von Grün-Erlen (Alnus viridis) bewachsen sind.1 Dank ihrer hohen Anpassungsfähigkeit ist die Art zudem regelmäßig in anthropogen geprägten Kulturlandschaften anzutreffen.2 Dazu gehören städtische Parkanlagen, Alleen, Gärten sowie Obstplantagen mit Kirschbäumen.12 Die räumliche Bindung an die Habitate wird maßgeblich durch das Vorkommen der Wirtspflanzen bestimmt, weshalb sich die Falter selten weit entfernt von den larvalen Nahrungsbäumen aufhalten.1 Fällungen von Lindenalleen oder lokale Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung können deshalb zu regionalen Bestandsrückgängen führen.2
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Der Lebenszyklus von Mimas tiliae ist stark an die jahreszeitlichen Bedingungen angepasst und variiert geografisch in seiner Generationenfolge. In Nordeuropa fliegt die Art in einer Generation von Ende Mai bis Anfang Juli, während sie weiter südlich in zwei Generationen im Mai und August auftritt. Speziell in Bulgarien fliegen die Falter im Mai und Juni sowie erneut im Juli und August, in Spanien erstreckt sich die Flugzeit von Ende April bis Mitte September. Im südlichen Ural zeigt sich eine erste Generation von Ende Mai bis Anfang Juli sowie eine partielle zweite Generation von Ende Juli bis Anfang August. Die Raupen finden sich im Anschluss von Juli bis September, wobei solche der zweiten Generation gelegentlich bis in den Oktober hinein beobachtet werden. Die Imagines schlüpfen morgens und ruhen zunächst an den Ästen der Nahrungspflanzen, um ihre Flügel zu entfalten. Die anschließende Paarung findet im Blattwerk statt und kann bis zu 20 Stunden dauern. Das Weibchen fliegt kurz nach Sonnenuntergang und beginnt sofort mit der Eiablage, während die Falter insgesamt nur für kurze Zeit aktiv sind und etwa zwei Stunden nach Sonnenuntergang kaum noch beobachtet werden können. Die Raupen sind nachtaktiv und verharren tagsüber in typisch aufgerichteter Haltung auf der Blattunterseite. Die Überwinterung erfolgt ausnahmslos als Puppe unter lockeren Grasbüscheln, unter feuchtem Laub, flachen Steinen oder selten in Rindenritzen.1 Ergänzende Analysen zum öffentlichen Suchinteresse verzeichnen jährliche Peaks im August und September, was zeitlich mit dem Auftreten der Spätgenerationen und Raupenphasen korreliert.
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Lindenschwärmer (Mimas tiliae) wird als phytophage Insektenart primär als harmloser Lästling oder ästhetischer Bestandteil der Fauna eingestuft, da nennenswerte wirtschaftliche Schäden selten sind. Die Raupen ernähren sich polyphag von verschiedenen Laubbäumen und können in seltenen Fällen bei Massenauftreten lokal zu sichtbarem Blattverlust an Linden (Tilia) und anderen Wirtspflanzen führen. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder die Übertragung von Vektorkrankheiten sind durch die Art nicht gegeben. Befallsanzeichen zeigen sich durch den Fraß an den Blattunterseiten der Wirtsbäume sowie durch die 55 bis 65 Millimeter langen, grün oder blaugrau gefärbten Raupen, die von Juli bis September zu finden sind. Präventions- oder Bekämpfungsmaßnahmen sind im Regelfall nicht erforderlich, da die Populationen durch zahlreiche spezialisierte Parasitoide wie Schlupfwespen, Brackwespen und Raupenfliegen natürlich reguliert werden. Spezifische chemische, physikalische oder bauliche Bekämpfungsmaßnahmen werden in der Praxis aufgrund des geringen Schadpotenzials nicht standardmäßig eingesetzt. Belastbare Daten zu integrierten Schädlingsbekämpfungskonzepten oder spezifischen Monitormethoden für Mimas tiliae fehlen, da die Art nicht als relevanter Forst- oder Agrarschädling geführt wird. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für den in Mitteleuropa weit verbreiteten und häufigen Falter nicht. Lokale Bestandsrückgänge können primär durch Habitatverlust wie die Fällung ganzer Alleen oder durch umweltbedingte Schädigungen der Wirtsbäume verursacht werden.1
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden durch Mimas tiliae liegen nicht vor. Obwohl gelegentlich Massenauftritte der Raupen beobachtet werden können1, ist die Art in der Forstwirtschaft oder im Obstbau nicht als relevanter Schädling eingestuft. Wirtschaftliche Verluste oder nennenswerte Bekämpfungskosten sind in den Quellen nicht dokumentiert. Positive wirtschaftliche Aspekte, etwa eine Nutzung als Nützling oder Bestäuber, sind ebenfalls nicht bekannt.
Nachweise
Quellen & Referenzen
- de.wikipedia.org/wiki/Lindenschw%C3%A4rmer
- gbif.org/species/5123922
- Literaturzusammenfassung: Mimas tiliae