- Im Naturhistorischen Museum in Paris (MNHN) ist ein Belegexemplar (1 spécimen) der Art hinterlegt.
- In entomologischen Aufsammlungen wird die Materialcodierung M 10
- CAI 2000
- T 1
- M 1 im Zusammenhang mit untersuchtem Material der Art dokumentiert.1
Feld-Kugelmarienkäfer Hyperaspis campestris
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Käfer (Coleoptera)
- Familie
- Coccinellidae
- Gattung
- Hyperaspis
Überblick
Einleitung
Hyperaspis campestris ist ein in der westlichen Paläarktis beheimateter Käfer aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae).12 Die Art besiedelt bewaldete Lebensräume sowie Brachen und ernährt sich als Coccidiphage zoophag. Diagnostisch zeigt das ovale, konvexe und glabre Corpus eine Länge von 2,2 bis 4 mm mit einem schwarz luisanten Pronotum und rot-orangen Flecken auf den Elytren.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Feld-Kugelmarienkäfer Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Feld-Kugelmarienkäfer (Hyperaspis campestris) besitzt eine charakteristische Körperlänge von 2,2 bis 4 mm. Der Körper ist typischerweise oval bis länglich geformt, stark konvex gewölbt und weist eine glatte, glänzende Oberseite auf. Das Pronotum präsentiert sich in einer tiefschwarzen Grundfärbung und ist durch eine auffällige orangene Bordur am Vorderrand und an den Seiten eingefasst. Die Flügeldecken sind ebenfalls glänzend schwarz und tragen jeweils zwei rot-orangene Flecken im hinteren Drittel. Belastbare Daten zu spezifischen Merkmalen des Kopfes, der Mundwerkzeuge, des Abdomens sowie zu einem ausgeprägten Sexualdimorphismus liegen für diese Art in der aktuellen Literatur nicht vor. Auch für die Entwicklungsstadien wie Larven, Puppen und Eier fehlen in den verifizierten Quellen artspezifische Beschreibungen. Eine Unterscheidung zu anderen, ähnlich gefärbten Arten der Familie Coccinellidae erfordert eine genaue Analyse der spezifischen Pronotumrandung und der Zeichnungsmuster der Elytren, wobei detaillierte differentialdiagnostische Abgrenzungen primärliterarisch noch unvollständig belegt sind.1
Porträt
Beschreibung
Hyperaspis campestris ist eine westpaläarktische Art aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) und zeigt eine spezialisierte Lebensweise in bewaldeten Lebensräumen sowie Brachflächen. Die Körpergröße dieser Art variiert zwischen 2,2 und 4 mm. Der Körperbau ist durch eine länglich-ovale, konvexe und glänzende Gestalt charakterisiert. Das Pronotum präsentiert sich in einem luisanten Schwarz, welches durch eine charakteristische orangefarbene Bordur an der Vorder- und Seitenpartie eingefasst wird. Die Flügeldecken sind ebenfalls glänzend ausgeführt und tragen im hinteren Drittel jeweils zwei rot-orangefarbene Flecken. Belastbare Daten zu spezifischen mikroskopischen Merkmalen, anatomischen Anpassungen sowie zu den Larvenstadien fehlen in der aktuellen Quellenlage für diese Art. Ebenso liegen keine dokumentierten Beschreibungen zu Geschlechtsunterschieden im Lebenszyklus, Vergleichen mit nahe verwandten Arten oder historischen Erstbeschreibungen vor.1
Systematik
Name & Einordnung
Der Feld-Kugelmarienkäfer (Hyperaspis campestris) ist eine Art aus der Familie der Coccinellidae innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera).1 Die Gattung Hyperaspis umfasst weltweit mehr als 100 beschriebene Arten.2 Aufgrund der dünnen spezifischen Quellenlage zu historischen Erstbeschreibungen und Synonymen für Hyperaspis campestris müssen detaillierte nomenklatorische Details an dieser Stelle entfallen. Belastbare Daten zur genauen Etymologie des Artnamens sowie zu historischen Erstbeschreibungen fehlen im vorliegenden Quellenmaterial. Im westpaläarktischen Raum ist die Art gut etabliert und wird unter anderem in Frankreich regelmäßig nachgewiesen.1
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Hyperaspis campestris ist eine coccidiphage Art, deren Lebensweise eng mit dem Vorkommen von Schildläusen verknüpft ist. Die Art besiedelt bevorzugt waldartige Habitate sowie Brachflächen. Im westpaläarktischen Raum ist der Feld-Kugelmarienkäfer verbreitet und in Frankreich beispielsweise recht häufig anzutreffen. Das morphologische Spektrum der Imago reicht von einer Körperlänge von 2,2 bis 4 mm. Der Körperbau der Tiere zeigt eine oval verlängerte, konvexe und glabre Form. Das glänzend schwarze Pronotum weist einen orangenen Rand an der Vorder- und Seitenpartie auf. Die ebenfalls glänzenden Elytren sind durch zwei rot-orange Flecken im posterioreren Drittel gekennzeichnet. Belastbare artspezifische Daten zur genauen Entwicklungsdauer, zu spezifischen Larvenstadien oder zu physiologischen Diapause-Mechanismen fehlen in der aktuellen Literaturlage weitgehend. Auch quantitative Angaben zur Fertilität oder zu konkreten Mortalitätsfaktoren sind für Hyperaspis campestris bisher nicht systematisch dokumentiert.1
Lebensweise
Ökologie
Hyperaspis campestris besiedelt als coccidiphager Vertreter vor allem bewaldete Habitate sowie Brachflächen. Die Art ernährt sich räuberisch von Schildläusen, womit sie eine spezifische Funktion innerhalb des trophischen Gefüges dieser Lebensräume einnimmt. Belastbare Daten zu weiteren Nahrungsnetzbeziehungen, spezifischen Parasitoiden oder Mikroklima-Anforderungen fehlen für diese Art in der aktuellen Quellenlage.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Hyperaspis campestris ist im westlichen Paläarktischen Raum beheimatet und besiedelt dort vor allem wärmeregulierte Regionen. Die Art ist in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet weit verbreitet und gilt beispielsweise in Frankreich als recht häufig.1 Das westliche Paläarktis-Areal umfasst vor allem temperierte und mediterrane Zonen. Belastbare Daten zur weltweiten Ausbreitung über diesen Raum hinaus fehlen. Auch eine spezifische Einschleppungshistorie ist in der wissenschaftlichen Literatur nicht dokumentiert. Die vertikale Verbreitung sowie konkrete Höhenstufen wurden bisher nicht systematisch untersucht. Als typische Habitate besiedelt Hyperaspis campestris bevorzugt bewaldete Biotope sowie offene Brachflächen. In diesen Lebensräumen ist die Art eng an das Vorkommen ihrer Beuteorganismen gebunden, da sie sich als kokzidiphager Räuber von Schildläusen ernährt. Ein Vorkommen in geschlossenen Siedlungsbereichen oder an Gebäuden wird in der aktuellen Datenlage nicht beschrieben. Beobachtungsdaten bestätigen das generelle Vorkommen in naturnahen Waldstrukturen und Brachen. Spezifische Wirtspflanzen außerhalb ihrer Funktion als Habitat für Beuteinsekten sind für Hyperaspis campestris nicht einzeln belegt. Aufgrund der lückenhaften Datenlage zu Randbiotopen müssen weitere regionale Verbreitungsmuster als unzureichend erforscht betrachtet werden.1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Belastbare artspezifische Daten zur detaillierten Saisonalität und Aktivitätsdynamik von Hyperaspis campestris liegen in der wissenschaftlichen Primärliteratur nur unzureichend vor. Die vorhandenen zoologischen Standardwerke beschreiben die Art als Vertreter der westpaläarktischen Fauna, lassen jedoch exakte zeitliche Abgrenzungen von Aktivitätsphasen vermissen.1 Angaben zur Generationenfolge, zu spezifischen Flugperioden oder zur Temperaturabhängigkeit der Aktivität fehlen in den aktuellen Nachweisen gänzlich. Auch das Überwinterungsstadium sowie das Verhalten während der kalten Jahreszeit sind für Hyperaspis campestris bisher nicht systematisch untersucht worden. Aggregierte Daten zum Informationsinteresse im deutschsprachigen Raum zeigen im September einen leichten Anstieg der Suchanfragen, während die Wintermonate Januar und Februar keine Auffälligkeiten aufweisen.2 Diese Signale spiegeln jedoch lediglich das öffentliche Suchverhalten wider und ersetzen keine populationsbiologischen Feldstudien. Mangels valider Primärdaten zu Phänologie und Tagesaktivität müssen artspezifische Aussagen zur Saisonkinetik von Hyperaspis campestris vorerst als wissenschaftliche Lücke benannt werden.
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Hyperaspis campestris als Schädling oder Nützling liegen in der Fachliteratur nicht vor. Die Art ist als coccidiphag (schildlausfressend) in bewaldeten Lebensräumen und Brachflächen beschrieben. Daraus lässt sich ableiten, dass die Art potenziell als natürlicher Gegenspieler von Schildläusen agiert, jedoch fehlen systematische Untersuchungen zu dieser Funktion. Schadpotenziale, typische Schadbilder oder gesundheitliche Relevanzen sind für Hyperaspis campestris bisher nicht dokumentiert. Da artspezifische Untersuchungen zu Befallsanzeichen, Früherkennung oder Monitoring-Methoden fehlen, lassen sich keine praxisrelevanten Verfahren ableiten. Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen können aufgrund der fehlenden Datenlage nicht benannt werden. Ebenso existieren keine Berichte über integrierte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen oder rechtliche Regelungen für diese Art. Die spärliche Datenlage beschränkt sich im Wesentlichen auf morphologische Beschreibungen der 2,2 bis 4 mm langen Individuen und deren Verbreitung im westlichen Paläarktis. Bislang existieren keine Indizien dafür, dass Hyperaspis campestris in menschlichen Siedlungsräumen als Lästling oder Schädling auftritt.1
Nachweise