Lexikon-Eintrag

Tarquinia-Nachtpfauenauge Dirphia tarquinia

Tarquinia-Nachtpfauenauge (Dirphia tarquinia), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie
Saturniidae
Gattung
Dirphia

Überblick

Einleitung

Dirphia tarquinia ist ein Schmetterling aus der Familie der Pfauenspinner (Saturniidae). Die Art ist in der guyano-amazonischen Region verbreitet und besiedelt dort verschiedene Waldhabitate, anthropogene Zonen sowie Küstenbereiche.

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Art wurde während einer bestimmten Feldmission (APA-973-2) zwar visuell im Freiland beobachtet, jedoch nicht entomologisch als Belegexemplar entnommen.
  • Die taxonomische und genetische Identifikation der Art wird neben klassischen morphologischen Merkmalen auch durch molekularbiologische Methoden über den standardisierten DNA-Barcode abgesichert, welcher in der BOLD-Datenbank unter der Kennung AAC 7273 hinterlegt ist.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Das Tarquinia-Nachtpfauenauge (Dirphia tarquinia) ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Pfauenspinner (Saturniidae) und taxonomisch der Gattung Dirphia zugeordnet. Die Gattung Dirphia wurde 1819 durch Jacob Hübner beschrieben. Belastbare morphologische Detaildaten zu Körpergröße, Flügelspannweite, Färbung und Sexualdimorphismus der adulten Tiere fehlen in der primären Fachliteratur weitgehend.12 Die artbezogene Bestimmung erfolgt primär morphologisch sowie ergänzend über molekularbiologische Methoden mithilfe des DNA-Barcodes unter der BOLD-Nummer AAC 7273. Zu spezifischen Merkmalen von Kopf, Thorax, Abdomen und Beinen liegen auf Artebene keine publizierten Messwerte vor. Auch für die Präimaginalstadien wie Larven, Puppen und Eier fehlen artspezifische Beschreibungen in der verfügbaren Datenlage. Eine systematische Abgrenzung zu verwechselbaren Arten innerhalb der Gattung ist aufgrund des Mangels an detaillierten morphologischen Beschreibungen derzeit nicht belegbar.1

Porträt

Beschreibung

Dirphia tarquinia ist ein Vertreter der Familie Saturniidae aus der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und gehört zur Gattung Dirphia.24 Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Gattung erfolgte im Jahr 1819 durch Jacob Hübner.2 Belastbare artspezifische anatomische Detailbeschreibungen abseits der generellen Familienmerkmale fehlen in der aktuellen Literatur weitgehend. Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über den guyano-amazonischen Raum, wobei die Typuslokalität im Suriname liegt. Innerhalb Französisch-Guayanas ist die Art aus allen drei biogeografischen Zonen dokumentiert.1 Hinsichtlich der Habitatwahl zeigt sich eine hohe Anpassungsfähigkeit der Art. Sie besiedelt sämtliche Waldmilieus, anthropogen überprägte Zonen sowie Küstenregionen. Die Bestimmung von Dirphia tarquinia erfolgt morphologisch sowie über molekularbiologische Methoden wie das Barcoding über BOLD mit dem Marker AAC 7273. Weitere spezifische morphologische Beschreibungen der Larvenstadien, anatomischen Besonderheiten oder artspezifischen Verhaltensweisen sind in den verfügbaren Primärquellen nicht dokumentiert. Auch quantitative Messwerte zu Körpergrößen oder Entwicklungszeiten liegen für diese Art derzeit nicht vor. Im Rahmen faunistischer Erfassungen wird die Art regelmäßig beobachtet, wobei Belegexemplare bei bestimmten Missionen wie APA-973-2 nicht in jedem Fall entnommen wurden. Die Datenlage beschränkt sich im Wesentlichen auf Verbreitungsnachweise und taxonomische Zuordnungen im guayanischen Raum. Detaillierte Vergleiche mit nahe verwandten Arten innerhalb der Gattung Dirphia sind auf Basis der aktuellen Datenbasis nicht möglich. Bisherige systematische Untersuchungen konzentrieren sich primär auf die zoogeografische Verbreitung und die molekulare Identifizierung.1

Systematik

Name & Einordnung

Das Tarquinia-Nachtpfauenauge (Dirphia tarquinia) gehört zur Familie der Saturniidae und ist der Gattung Dirphia zugeordnet.13 Die Gattung Dirphia wurde ursprünglich im Jahr 1819 durch Jacob Hübner wissenschaftlich beschrieben.2 Belastbare historische Details zur Erstbeschreibung der Art Dirphia tarquinia sowie deren genaue Etymologie fehlen in der aktuellen Datenlage. Als Terra typica der Art ist Suriname dokumentiert. Die geographische Verbreitung erstreckt sich über den guyano-amazonischen Raum.2 Weitere Synonyme, historische Kombinationen oder detaillierte Trivialnamen sind für diese spezifische Art nach der vorliegenden Quellenlage nicht belegt.

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Belastbare Daten zur spezifischen Biologie und zum Lebenszyklus von Dirphia tarquinia sind in der aktuellen Fachliteratur kaum dokumentiert. Die Art ist in der guyano-amazonischen Region beheimatet und besiedelt dort sowohl geschlossene Waldökosysteme als auch anthropogen überprägte Zonen sowie Küstenregionen. Spezifische Untersuchungen zu Fortpflanzungsbiologie, Entwicklungsstadien, Larvalstadien oder physiologischen Besonderheiten wie Diapause fehlen für Dirphia tarquinia vollständig. Gleichermaßen existieren keine quantitativen Angaben zur Entwicklungsdauer in Abhängigkeit von Temperaturparametern oder zu artspezifischen Wirtspflanzen der Larven. Bezüglich der Imagines sind keine belastbaren Befunde zur Lebensdauer oder zur Nahrungsaufnahme belegt. Auch über natürliche Feinde, Parasitoide oder Mortalitätsfaktoren liegen auf Artebene keine systematischen Studien vor.1 Allgemeine Gattungsmerkmale der Saturniidae können aufgrund fehlender Validierung nicht auf Dirphia tarquinia übertragen werden.2 Bisherige Nachweise stützen sich primär auf Verbreitungsdaten, morphologische Bestimmungen sowie molekularbiologische Marker wie BOLD: AAC 7273. Daraus resultiert ein erheblicher Forschungsbedarf zur Aufklärung der Ökologie und des Lebenszyklus dieser Art.1

Lebensweise

Verhalten

Belastbare Verhaltensdaten zu Dirphia tarquinia fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend. Die vorliegenden wissenschaftlichen Quellen beschränken sich auf die geografische Verbreitung in der guyano-amazonischen Region sowie taxonomische und morphologische Bestimmungen, während artspezifische Verhaltensweisen wie Fortbewegung, Orientierung oder Kommunikation nicht dokumentiert sind.12

Lebensweise

Ökologie

Belastbare Daten zur spezifischen Ökologie von Dirphia tarquinia sind in der aktuellen Literatur kaum vorhanden. Die Art besiedelt in Französisch-Guayana sämtliche Waldtypen, anthropogene Zonen sowie Küstenregionen und kommt in allen drei biogeografischen Zonen des Gebiets vor. Über die konkrete Rolle im Ökosystem, Nahrungsnetzbeziehungen, natürliche Feinde oder Mikroklima-Anforderungen liegen keine systematisch erhobenen, artspezifischen Daten vor.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Dirphia tarquinia besitzt ihr natürliches Verbreitungsgebiet in der neotropischen Region und ist dort in der guyano-amazonischen Subregion beheimatet. Die Lokalität der Art liegt im Suriname. Innerhalb Französisch-Guayanas besiedelt das Taxon alle biogeografischen Zonen. Bezüglich der Habitatwahl zeigt die Art eine hohe Flexibilität und kommt in sämtlichen geschlossenen Waldtypen vor. Darüber hinaus erstreckt sich das Vorkommen auch in anthropogen überprägte Zonen sowie in Küstenregionen. Belastbare Daten zu einer Einschleppungshistorie außerhalb des natürlichen Areals oder Vorkommen in Europa beziehungsweise der DACH-Region fehlen. Spezifische Angaben zur Vertikalverbreitung oder detaillierte Höhenstufen sind in der Literatur ebenfalls nicht dokumentiert.1

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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Belastbare artspezifische Daten zur Saisonalität, zu Aktivitätszeiten im Jahresverlauf sowie zur Generationenfolge von Dirphia tarquinia fehlen in der wissenschaftlichen Literatur weitgehend. Die Art ist in der neotropischen Region der Guyano-Amazonas-Region beheimatet und besiedelt dort diverse Waldbiotope, anthropogen überformte Zonen sowie Küstenstreifen. Über das exakte Auftreten von Imagines, die Phänologie der Larvenstadien oder spezifische Schwarmflugzeiten liegen keine systematischen Untersuchungen vor. Auch bezüglich möglicher Temperaturabhängigkeiten der Aktivität, des Überwinterungsstadiums oder tageszeitlicher Aktivitätsmuster existieren in den zugänglichen Primärquellen keine Angaben. Exemplarische Auswertungen des öffentlichen Informationsinteresses im deutschsprachigen Raum zeigen geringfügige Ausschläge im Dezember, lassen jedoch keine Rückschlüsse auf die biologische Aktivität im natürlichen Habitat zu. Aufgrund der dünnen Datenlage müssen spezifische Phänologie-Modelle für Dirphia tarquinia vorerst als unzureichend belegt eingestuft werden.

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Belastbare Daten zur wirtschaftlichen oder medizinischen Bedeutung von Dirphia tarquinia liegen in der wissenschaftlichen Literatur derzeit nicht vor. Da die Art in forestären Lebensräumen sowie in anthropogenen Zonen und Küstenregionen der guyano-amazonischen Region vorkommt, ist eine Interaktion mit dem Menschen prinzipiell möglich.1 Spezifische Schadbilder, Befallsanzeichen oder artspezifische Gefährdungen durch Raupenhaare oder Toxine sind für diese Art jedoch bisher nicht systematisch untersucht worden. Auch artspezifische Monitoring-Methoden, Bekämpfungsstrategien oder präventive Maßnahmen wurden in der Fachliteratur bisher nicht beschrieben. Die gattungsspezifischen Einordnungen der Saturniidae lassen zwar Rückschlüsse auf die Familie zu, erlauben jedoch keine direkten Aussagen über das Schadpotenzial von Dirphia tarquinia. Deshalb fehlen valide Grundlagen für die Einstufung als Schädling oder Nützling. Gesetzliche Regelungen wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für diese Art nach aktueller Datenlage nicht. Zukünftige faunistische und ökologische Untersuchungen müssen klären, ob in besiedelten Bereichen lokal relevante Populationen auftreten.

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. gbif.org/species/1865049
  2. en.wikipedia.org/wiki/Dirphia
  3. Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)