Ameisen-Ex Gel
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Klassifikation
Wissenschaftlicher Name Technomyrmex albipes (Smith, 1861)
Überblick
Auf einen Blick
Erkennen
Technomyrmex albipes, auch bekannt als Weißfußameise, gehört zur Unterfamilie Dolichoderinae (Drüsenameisen). Der mittlere Körperabschnitt (Mesosoma) und der hintere Körperabschnitt (Gaster) sind lediglich durch ein einzelnes Stielchenglied, den sogenannten Petiolus, miteinander verbunden. Die Fühler von Technomyrmex albipes bestehen jeweils aus zwölf Gliedern. Die Mandibeln besitzen sieben bis zwölf Zähne. Auf dem gesamten Körper sind nur wenige, aufrecht stehende Borsten vorhanden. Ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen Arten der Gattung Technomyrmex ist, dass bei der Weißfußameise derartige Borsten oberhalb des Auges fehlen. Wie allen Dolichoderinen fehlt auch Technomyrmex albipes ein Stachel. Charakteristisch ist ferner, dass die Arbeiterinnen der Weißfußameise den Hinterleib, der aus fünf Segmenten besteht, beim Laufen anheben.1
Porträt
Die Weißfußameise, wissenschaftlich als Technomyrmex albipes bekannt, gehört zur Familie der Ameisen (Formicidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Sie wird der Unterfamilie Dolichoderinae zugeordnet, welche auch als Drüsenameisen bekannt ist. Die Art zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihr Verhalten als Lästling in menschlichen Behausungen aus. Im natürlichen Lebensraum sind Technomyrmex albipes typischerweise baumbewohnend, wobei sie ihre Nester in Bäumen oder Büschen anlegen. Diese Nester befinden sich oft in Baumhöhlen oder Astlöchern, können aber auch unter Palmwedeln oder in eingerollten Blättern im Kronenbereich gefunden werden. Gelegentlich nisten sie auch im Bodenbereich, in lockerem Mulch oder unter Steinen. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist das Fehlen von aufrecht stehenden Borsten oberhalb der Augen, was sie von anderen Arten der Gattung Technomyrmex unterscheidet. Wie alle Dolichoderinen besitzt auch Technomyrmex albipes keinen Stachel. Charakteristisch ist auch, dass die Arbeiterinnen beim Laufen ihren Hinterleib anheben. Die Fühler der Ameise bestehen aus zwölf Gliedern, und die Mandibeln weisen sieben bis zwölf Zähne auf. Die Kolonien von Technomyrmex albipes können sehr groß werden und zwischen 8.000 und drei Millionen Individuen umfassen. Die Arbeiterinnen können ein Alter von mehreren Jahren erreichen. Die Kolonien sind polydom, was bedeutet, dass die Angehörigen einer Kolonie in mehreren Teilkolonien in getrennten Nestbereichen leben, zwischen denen ein stetiger Austausch von Arbeiterinnen stattfindet. In Florida bilden die Kolonien einmal jährlich geflügelte Geschlechtstiere (Männchen und Weibchen), die in der Regel zwischen Juli und Oktober zum Hochzeitsflug ausschwärmen. Nach der Begattung suchen die Weibchen nach einem geeigneten Ort, um eine neue Kolonie zu gründen. Die Art kann von einer monogynen (eine Königin) zu einer polygynen Koloniestruktur (viele Königinnen) übergehen. Es kommt regelmäßig zu Kolonieteilungen, bei denen begattete Weibchen zusammen mit Arbeiterinnen und Brut die Mutterkolonie verlassen, um neue Teilkolonien zu gründen, ein Vorgang, der als „budding“ bezeichnet wird.1
Systematik
Die Weißfußameise ist unter dem wissenschaftlichen Namen Technomyrmex albipes bekannt und wurde von Smith im Jahr 1861 erstbeschrieben. Technomyrmex albipes gehört zur Familie der Ameisen (Formicidae). Im Deutschen wird sie als Weißfußameise bezeichnet. Der englische Trivialname lautet "white-footed ant". Die Art gehört innerhalb der Ameisen zur Unterfamilie Dolichoderinae (Drüsenameisen).1
Lebensweise
Technomyrmex albipes ernährt sich vorwiegend von Pflanzennektar und Honigtau, aber die Arbeiterinnen fressen auch tote Insekten und Schmetterlingseier. Haben einzelne Arbeiterinnen eine ergiebige Nahrungsquelle gefunden, legen sie auf dem Rückweg zum Nest eine Pheromonspur, der andere Nestgenossinnen folgen. Technomyrmex albipes ist primär eine baumbewohnende Art, die ihre Nester meist mehrere Meter über dem Boden auf Bäumen oder Büschen anlegt, oft in Baumhöhlen oder Astlöchern. Häufig nistet die Art auch unter Palmwedeln oder in eingerollten Blättern im Kronenbereich, zum Teil aber auch im Bodenbereich in lockerem Mulch, verrottendem organischem Material, in Laubstreu, unter Rindenstücken, in Totholz oder unter Steinen. Manchmal siedelt sich die Weißfußameise auch in Gebäuden an, meist auf Dachböden oder in Hohlräumen im Mauerwerk. Man schätzt, dass in den Kolonien von Technomyrmex albipes zwischen 8.000 und drei Millionen Individuen leben können. Die Arbeiterinnen der Weißfußameise können ein Alter von mehreren Jahren erreichen.1 Die Kolonien sind polydom, d. h. die Angehörigen einer Kolonie leben in mehreren Teilkolonien in getrennten Nestbereichen, zwischen denen ein stetiger Austausch von Arbeiterinnen herrscht. In Florida entstehen in den Kolonien der Weißfußameise einmal im Jahr geflügelte Geschlechtstiere (Männchen und Weibchen), die die Kolonie in der Regel zwischen Juli und Oktober zum Hochzeitsflug verlassen, während dem die Weibchen begattet werden. Anschließend suchen die begatteten Weibchen der Art selbst für Nachwuchs zu sorgen. Damit ist der Übergang von einer monogynen (eine Königin) zu einer polygynen Koloniestruktur (viele Königinnen) vollzogen. Regelmäßig kommt es in Völkern der Weißfußameise zu Kolonieteilungen, bei denen begattete Weibchen aus der Gruppe der „intercastes“ zusammen mit Arbeiterinnen und Brut die Mutterkolonie verlassen, um auf diese Weise neue Teilkolonien zu gründen, ein Vorgang, der auch als „budding“ bezeichnet wird.1
Lebensweise
Die Arbeiterinnen der Technomyrmex albipes heben beim Laufen den Hinterleib, der aus fünf Segmenten besteht, an. Haben einzelne Arbeiterinnen eine ergiebige Nahrungsquelle gefunden, legen sie auf dem Rückweg zum Nest eine Pheromonspur, woraufhin auch Nestgenossinnen zu der Nahrungsquelle geleitet werden. In Florida verlassen geflügelte Geschlechtstiere (Männchen und Weibchen) die Kolonie in der Regel zwischen Juli und Oktober zum Hochzeitsflug, während dem die Weibchen begattet werden. Anschließend suchen die begatteten Weibchen der Technomyrmex albipes selbst für Nachwuchs zu sorgen. Regelmäßig kommt es in Völkern der Weißfußameise zu Kolonieteilungen, bei denen begattete Weibchen aus der Gruppe der „Intercastes“ zusammen mit Arbeiterinnen und Brut die Mutterkolonie verlassen, um auf diese Weise neue Teilkolonien zu gründen, was auch als „Budding“ bezeichnet wird.1
Lebensweise
Technomyrmex albipes ernährt sich vorwiegend von Pflanzennektar und Honigtau, aber auch von toten Insekten und Schmetterlingseiern. Haben einzelne Arbeiterinnen eine ergiebige Nahrungsquelle gefunden, legen sie auf dem Rückweg zum Nest eine Pheromonspur, der andere Nestgenossinnen folgen. Technomyrmex albipes ist in erster Linie eine baumbewohnende Art. Die Nester werden meist mehrere Meter über dem Boden auf Bäumen oder Büschen angelegt, oft in Baumhöhlen oder Astlöchern, aber auch unter Palmwedeln oder in eingerollten Blättern im Kronenbereich. Zum Teil legt Technomyrmex albipes ihre Nester auch im Bodenbereich in lockerem Mulch, in verrottendem organischem Material, in Laubstreu, unter Rindenstücken, in Totoholz oder unter Steinen an. Manchmal siedelt sich die Weißfußameise auch in Gebäuden an, meist auf Dachböden oder in Hohlräumen im Mauerwerk. In Sri Lanka spielt Technomyrmex albipes eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Ananas-Welke, da sie die Schmierlausart Dysmicoccus brevis pflegt. In südafrikanischen Zitrusplantagen begünstigt die Weißfußameise Massenvermehrungen der Schildlausart Aonidiella aurantii. Auch die Schmierlaus Pseudococcus longispinus wird gefördert.1
Verbreitung
Die Weißfußameise (Technomyrmex albipes) stammt vermutlich ursprünglich aus der Indopazifischen Region. Durch den globalen Handel hat sich die Art jedoch weltweit verbreitet.1 T. albipes ist hauptsächlich eine baumbewohnende Art. Ihre Nester werden meist mehrere Meter über dem Boden auf Bäumen oder Büschen angelegt, oft in Baumhöhlen oder Astlöchern.1 Häufig nistet T. albipes auch unter Palmwedeln oder in eingerollten Blättern im Kronenbereich. Zum Teil legen die Tiere ihre Nester aber auch im Bodenbereich in lockerem Mulch, in verrottendem organischem Material, in Laubstreu, unter Rindenstücken, in Totholz oder unter Steinen an. Manchmal siedelt sich die Weißfußameise auch in Gebäuden an, wo meist Dachböden oder Hohlräume im Mauerwerk besiedelt werden. Die Verbreitung der Weißfußameise erfolgt meist unbeabsichtigt mit eingetopften Zierpflanzen oder Schnittblumen, in denen die Tiere kleine Kolonien angelegt hatten.1 Beobachtungsdaten zeigen, dass die Art in verschiedenen Klimazonen vorkommt[System].
Jahresverlauf
In Florida verlassen die geflügelten Geschlechtstiere (Technomyrmex albipes) die Kolonie in der Regel zwischen Juli und Oktober zum Hochzeitsflug, während dem die Weibchen begattet werden. Die Aktivität der Technomyrmex albipes scheint temperaturabhängig zu sein, da sie in tropischen Regionen beheimatet ist.1 Beobachtungen deuten darauf hin, dass das öffentliche Interesse an "Weißen Ameisen" in Deutschland tendenziell in den Monaten April und Juni seinen Höhepunkt erreicht, während es im Oktober und November am geringsten ist.2
Jahresverlauf
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Praxiswissen
Technomyrmex albipes gilt als Lästling und potenzieller Hygieneschädling in Gebäuden. Obwohl die Ameisen weder stechen noch beißen können, besteht die Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern wie Schimmelpilzen. In Wohnungen treten die Arbeiterinnen vor allem in Küchen und Badezimmern auf. Die Tiere können Fehlfunktionen von Lichtschaltern verursachen, indem sie die Kontakte der Schalter anziehen und durch tote Individuen den Schaltmechanismus blockieren. In der Landwirtschaft können Technomyrmex albipes Probleme verursachen, indem sie Honigtau produzierende Insekten vor Fressfeinden schützen. In Sri Lanka fördert die Art die Verbreitung der Ananas-Welke durch die Pflege der Schmierlausart Dysmicoccus brevis. In südafrikanischen Zitrusplantagen begünstigt sie Massenvermehrungen der Schildlausart Aonidiella aurantii. Auch die Schmierlaus Pseudococcus longispinus wird gefördert. Die Bekämpfung von Technomyrmex albipes-Kolonien ist schwierig. Dies liegt an der hohen Individuenzahl pro Kolonie und der Tatsache, dass sich die Kolonieangehörigen vermutlich nicht gegenseitig füttern. Daher werden Insektizide aus Fraßködern nicht an die Weibchen im Nest weitergegeben. Der Einsatz von Fraßködern scheint jedoch die erfolgversprechendste Methode zu sein. Fraßköder müssen über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden, um den größten Teil der Arbeiterinnen abzutöten und die Brut im Nest auszuhungern. Biozide wie Fipronil sollten in Zucker- oder Honiglösung gelöst werden, um die Attraktivität für die Ameisen zu erhöhen. Da wässrige Fraßköder schnell eintrocknen, müssen sie regelmäßig ausgetauscht werden. Um den Bekämpfungserfolg zu erhöhen, sollten Fraßköder flächendeckend ausgebracht werden. In der Nähe von Teilnestern können zusätzlich Kontaktinsektizide wie Pyrethroide eingesetzt werden. Das Abschneiden der Tiere von ihren natürlichen Nahrungsquellen kann die Effizienz der Bekämpfung steigern.1
Praxiswissen
Technomyrmex albipes kann in manchen Regionen der Welt Probleme in der Landwirtschaft verursachen, da diese Art Honigtau produzierende Insekten vor potentiellen Fressfeinden beschützt. In Sri Lanka spielt Technomyrmex albipes durch die Pflege der Schmierlausart Dysmicoccus brevis eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Ananas-Welke. In südafrikanischen Zitrusplantagen begünstigt die Weißfußameise Massenvermehrungen der Schildlausart Aonidiella aurantii. Auch die Schmierlaus Pseudococcus longispinus wird gefördert. Bei einem Auftreten in Gebäuden muss Technomyrmex albipes als typischer Lästling und eventuell auch als Hygieneschädling angesehen werden. Zwar können Weißfußameisen weder beißen noch stechen, allerdings besteht durchaus die Gefahr, dass sie Krankheitserreger, wie Schimmelpilze, übertragen könnten. In Wohnungen tauchen die Arbeiterinnen der Weißfußameise vor allem in Küchen und Badezimmern auf. Zum Teil bereiten die Tiere auch dadurch Probleme, indem sie Fehlfunktionen von Lichtschaltern auslösen können. Die Arbeiterinnen der Weißfußameise werden offensichtlich von den Kontakten der Lichtschalter angezogen. Letztendlich funktionieren die Lichtschalter nicht mehr, da sich zahlreiche tote Individuen zwischen den Kontakten befinden.1
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Nachweise