- Der wissenschaftliche Name des Balkenrüsslers ist Stereocorynes truncorum (E.F.Germar, 1823).
- Der Balkenrüssler gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera).
- Innerhalb der Käfer gehört er zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).
- Die Art wurde von Ernst Friedrich Germar erstbeschrieben.2
Balkenrüssler Stereocorynes truncorum
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Käfer (Coleoptera)
- Familie
- Curculionidae
- Gattung
- Stereocorynes
- Art
- Stereocorynes truncorum
Wissenschaftlicher Name Stereocorynes truncorum (E.F.Germar, 1823)
Überblick
Einleitung
Stereocorynes truncorum, bekannt als Balkenrüssler, ist eine Käferart aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Die Larven dieser Art entwickeln sich in Totholz, das bereits durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. Der Balkenrüssler gilt als typischer Sekundärschädling an verbautem Holz, welches durch Pilzbefall vorgeschädigt ist.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Balkenrüssler (Stereocorynes truncorum) ist ein Käfer aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae). Die Fühlergeißel des Balkenrüsslers besteht aus sieben Gliedern. Die Flügeldecken von Stereocorynes truncorum weisen kräftige Punktstreifen auf. In den schmalen Zwischenräumen zwischen den Punktstreifen befindet sich jeweils eine weitere, äußerst feine Punktreihe. Das Halsschild ist dicht mit feinen Punkten bedeckt und etwa so lang wie breit. Die Larven von Stereocorynes truncorum ähneln den Larven von Borkenkäfern. Sie sind weißlich gefärbt. Die Ausfluglöcher besitzen einen Durchmesser von ein bis zwei Millimetern und sind unregelmäßig oval geformt.1
Porträt
Beschreibung
Der Balkenrüssler, wissenschaftlich als Stereocorynes truncorum bekannt (Germar, 1824), ist eine Rüsselkäferart (Curculionidae). Die Art zeichnet sich durch ihre Anpassung an Totholz und ihre Rolle als Sekundärschädling aus. Stereocorynes truncorum kommt natürlich in Wäldern vor, wo sich die Larven in bereits durch Pilzbefall vorgeschädigtem Totholz entwickeln. Die Larven ähneln in ihrem Aussehen denen von Borkenkäfern. Sie sind weißlich gefärbt und entwickeln sich optimal bei einer Temperatur von etwa 23°C. Die Ausfluglöcher, die die Käfer beim Verlassen des Holzes hinterlassen, haben einen Durchmesser von ein bis zwei Millimetern und sind unregelmäßig oval geformt. Die Fühlergeißel des Balkenrüsslers besteht aus sieben Gliedern. Die Flügeldecken weisen kräftige Punktstreifen auf, wobei sich in den schmalen Zwischenräumen zwischen den Punktstreifen jeweils eine weitere, äußerst feine Punktreihe befindet. Das Halsschild ist dicht mit feinen Punkten bedeckt und etwa so lang wie breit.1
Systematik
Name & Einordnung
Der Balkenrüssler trägt den wissenschaftlichen Namen Stereocorynes truncorum (Germar, 1823). Die Art wurde von Ernst Friedrich Germar erstbeschrieben. Der Balkenrüssler gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).2
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Der Balkenrüssler (Stereocorynes truncorum) ist ein Rüsselkäfer, dessen Larven sich in Totholz entwickeln, das bereits durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. Die Larven sind weißlich gefärbt und ähneln denen von Borkenkäfern. Ihre Entwicklung verläuft optimal bei Temperaturen um 23°C. Die Ausfluglöcher der Käfer haben einen Durchmesser von ein bis zwei Millimetern und sind unregelmäßig oval geformt. Die Fühlergeißel der Käfer besteht aus sieben Gliedern. Die Flügeldecken weisen kräftige Punktstreifen auf, wobei sich in den schmalen Zwischenräumen zwischen den Punktstreifen jeweils eine weitere, äußerst feine Punktreihe befindet. Das Halsschild ist dicht mit feinen Punkten bedeckt und etwa so lang wie breit.1
Lebensweise
Ökologie
Stereocorynes truncorum, der Balkenrüssler, ist eine einheimische Rüsselkäferart, die natürlich in Wäldern vorkommt. Die Larven dieser Art entwickeln sich in Totholz, welches bereits durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. Der Balkenrüssler tritt als Sekundärschädling an verbautem Holz auf, das bereits durch Pilzbefall geschädigt ist. In Gebäuden befällt er insbesondere feuchte Balken und Fußbodendielen.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Der Balkenrüssler, wissenschaftlich als Stereocorynes truncorum bezeichnet, ist eine einheimische Rüsselkäferart. Er kommt natürlich in Wäldern vor.1 Die Larven von S. truncorum entwickeln sich in Totholz, das bereits durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. Als Sekundärschädling befällt der Balkenrüssler verbautes Holz, das durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. In Gebäuden befällt er bevorzugt feuchte Balken und Fußbodendielen. Die Entwicklung der Larven von Stereocorynes truncorum erfolgt optimal bei Temperaturen um 23°C. Die Käfer gehören zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Die Larven von Stereocorynes truncorum entwickeln sich optimal bei Temperaturen von rund 23°C. Die Fluglöcher, die die Käfer hinterlassen, haben einen Durchmesser von ein bis zwei Millimetern und sind unregelmäßig oval geformt.1 Betrachtet man das Suchinteresse, so zeigt sich ein saisonaler Peak im Oktober.3
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Balkenrüssler (Stereocorynes truncorum) ist ein typischer Sekundärschädling, der verbautes Holz befällt, welches bereits durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. In Gebäuden befällt er bevorzugt feuchte Balken und Fußbodendielen. Eine direkte Bekämpfung des Balkenrüsslers ist wenig sinnvoll, da er sich von pilzbefallenem Holz ernährt. Die betroffenen Holzteile sind in der Regel bereits stark geschädigt und müssen ausgetauscht werden. Die Larven von Stereocorynes truncorum entwickeln sich in Totholz, das durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. Der Balkenrüssler ist eine einheimische Rüsselkäferart, die natürlicherweise in Wäldern vorkommt. Die Ausfluglöcher des Balkenrüsslers haben einen Durchmesser von ein bis zwei Millimetern und sind unregelmäßig oval geformt. Die Larven ähneln denen von Borkenkäfern, sind weißlich gefärbt und entwickeln sich optimal bei etwa 23°C. Die Flügeldecken von Stereocorynes truncorum weisen kräftige Punktstreifen auf, zwischen denen sich eine weitere, feine Punktreihe befindet. Das Halsschild ist dicht mit feinen Punkten bedeckt und etwa so lang wie breit.1
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Stereocorynes truncorum, bekannt als Balkenrüssler, ist ein typischer Sekundärschädling an verbautem Holz, das bereits durch Pilzbefall vorgeschädigt ist. In Gebäuden befällt er laut Weidner & Sellenschlo (2006) feuchte Balken und Fußbodendielen. Eine direkte Bekämpfung des Balkenrüsslers ist wenig sinnvoll, da er ein Sekundärschädling an pilzbefallenem Holz ist. Die betroffenen Holzteile sind in der Regel bereits stark geschädigt, sodass sie komplett ausgetauscht werden müssen.1
Nachweise
Quellen & Referenzen
- PDF: balkenruessler-stereocorynes-truncorum
- gbif.org/species/4465710
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)