- Die Larve erreicht im letzten Stadium eine Körperlänge von 10,3 bis 17,5 Millimetern und besitzt einen stark beborsteten Körper sowie einen verhältnismäßig großen Kopf.
- Die Mundwerkzeuge der Larve sind zu Saugzangen umgebildet, bei denen Mandibeln und Teile der Maxillen verfalzt sind und Nahrungskanäle umschließen.
- Über einen integrierten Giftkanal in den Maxillen werden Verdauungsenzyme in das Beutetier injiziert, um den Nahrungsbrei extrakorporal zu verdauen und anschließend auszusaugen.
- Die Art ist eine von elf in Mitteleuropa vorkommenden Vertretern der Familie der Ameisenjungfern.
- Wegen ihres Flugverhaltens, das an Libellen erinnert, werden die Imagines im Volksmund auch als "Nachtlibellen" bezeichnet.
- Bedingt durch den Rückgang ihrer Habitate verzeichnen lokale Populationen schwindende Zahlen, weshalb die Art gesetzlich geschützt ist.1
Gemeiner Ameisenlöwe Myrmeleon formicarius
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Neuroptera
- Familie
- Myrmeleontidae
- Gattung
- Myrmeleon
Überblick
Einleitung
Die Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) ist ein Netzflügler aus der Familie der Ameisenjungfern (Myrmeleontidae). Bekannt ist die Art vor allem durch ihre Larvenform, den sogenannten Ameisenlöwen, der in sandigen Substraten trichterförmige Fanggruben zur Jagd auf Ameisen anlegt. Im Vergleich zur nah verwandten Dünen-Ameisenjungfer (Myrmeleon bore) zeichnet sich die Art durch eine etwas größere Körperdimension sowie spezifische Zeichnungen am Pronotum aus.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Gemeiner Ameisenlöwe Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Imago von Myrmeleon formicarius erreicht eine Körperlänge von 29,3 bis 40 mm sowie eine Flügelspannweite von 70 bis 80 mm und ist damit die größte in Mitteleuropa und Nordeuropa vorkommende Art der Familie.123 Der Kopf trägt breite, stark erhobene schwarze Augenpartien und charakteristisch gekeulte, kurze Antennen, die aus rund 35 Flagellomeren bestehen.1 Das breite Pronotum besitzt auffällige, helle und breite gelbe Flecken an den vorderen Ecken, die eine Abgrenzung zu ähnlichen Arten ermöglichen.12 Die transparenten, glasartigen Vorderflügel erreichen eine Länge von 35 bis 40 mm und weisen keine Zeichnung auf; das Pterostigma ist gelblich-weiß gefärbt.14 Die Beine besitzen rötlich-orange Femora, die im distalen Bereich dunkelbraun bis schwarz gefärbt und mit Borsten besetzt sind. Das dunkelbraune Abdomen ist dicht mit kurzen schwarzen und hyalinen Haaren bedeckt und bleibt bei Männchen kürzer als die Hinterflügel.1 Die Larve im letzten Stadium (3. Larvenstadium) erreicht eine Körperlänge von 9,11 bis 17,5 mm und zeigt eine rotbraune bis dunkelbraune Grundfärbung mit einer charakteristischen Fleckung.125 Der dreieckige Kopf der Larve trägt kräftige, als Saugzangen umgebildete Mandibeln, die etwa so lang wie die Kopfkapsel sind.15 Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal der Larve sind dunkle Flecken auf den Coxen und Femora der Hinterbeine, wodurch sie sich eindeutig von anderen mitteleuropäischen Arten unterscheidet.235 Das neunte Abdominalsternit der Larve besitzt eine vordere Reihe aus vier Grabborsten sowie zwei kurze Rastra mit je vier Grabborsten.15
Porträt
Beschreibung
Die Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) ist ein auffälliger Netzflügler aus der Familie der Ameisenjungfern (Myrmeleontidae), welcher vor allem durch die spezialisierte trichterbauende Jagdweise seiner Larvenform weltbekannt ist.1 Als Imago erreicht die Art eine Flügelspannweite von 70 bis 80 mm bei einer Körperlänge von 30 bis 40 mm, womit sie zu den größten Vertretern ihrer Ordnung in Nord- und Mitteleuropa zählt.12 Das im natürlichen Lebensraum ruhende Insekt verbringt den Tag überwiegend reglos in der niederen Krautschicht und ist aufgrund seiner unauffälligen Lebensweise schwer zu entdecken. Im Felde unterscheidet sich die Imago von äußerlich ähnlichen Libellen, an die sie im Flugverhalten erinnert, deutlich durch ihre gekeulten Fühler. Morphologisch besitzt die Art transparente, glasartige Flügel ohne Zeichnung, wobei das erste Flügelpaar mit einer Länge von 35 bis 40 mm größer ausfällt als das zweite. Am Kopf und Pronotum trägt das Imago charakteristische helle und breite Zeichnungen, die eine verlässliche Artbestimmung gegenüber verwandten Taxa erlauben. Im Vergleich zur nah verwandten Dünen-Ameisenjungfer (Myrmeleon bore) besitzt Myrmeleon formicarius bretere Flügel und deutlichere Pronotumflecken.1 Anatomisch zeichnet sich das Adultus durch das Fehlen der Pilula axillaris beim Männchen sowie durch eine undeutliche hintere Banksian-Linie im Vorderflügel aus.2 Die Larve, der sogenannte Ameisenlöwe, durchläuft drei Stadien und erreicht im letzten Larvalstadium eine Körperlänge von 9,11 bis 17,5 mm.12 Der Körper der Larve ist stark beborstet und trägt einen verhältnismäßig großen Kopf mit spezialisierten Mundwerkzeugen. Diese bestehen aus stark vergrößerten und miteinander verfalzten Mandibeln und Maxillen, die einen Gift- und Nahrungskanal umschließen, um Beutetiere extrakorporal zu verdauen. Als einziges mitteleuropäisches Taxon der Gattung weist die Larve von Myrmeleon formicarius dunkle Flecken auf den Coxen und Femora der Hinterbeine auf.1 Zur Fortbewegung im Substrat und zum Beutefang besitzt das neunte abdominale Sternit eine spezifische Anordnung von Grabborsten und zwei kurze Rastra.2 Für den Beutefang legt die Larve im losen, feinkörnigen Substrat einen trichterförmigen Fangtrichter an, in dem sie bewegungslos lauert. Über feine borstenartige Behaarung werden Substratvibrationen wahrgenommen, die sowohl auf Beute als auch auf Artgenossen hinweisen. Die Art wurde im Jahr 1767 von Carl von Linné erstbeschrieben. Belastbare ökologische Langzeitdaten zu den Populationsdynamiken in stark veränderten Kulturlandschaften fehlen weitgehend.1
Systematik
Name & Einordnung
Die Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) wurde im Jahr 1767 von Carl von Linné wissenschaftlich erstbeschrieben. Die Art wurde mitsamt der Unterart Myrmeleon formicarius nigrilabrus erstbeschrieben, wobei im Laufe der Forschungsgeschichte verschiedene Synonyme von unterschiedlichen Autoren vergeben wurden. Innerhalb der Netzflügler (Neuroptera) gehört die Art zur Familie der Ameisenjungfern (Myrmeleontidae). Im deutschen Sprachraum ist neben der Hauptbezeichnung Gemeine Ameisenjungfer auch der Trivialname Gemeiner oder Gewöhnlicher Ameisenlöwe gebräuchlich, welcher sich auf die räuberische Larvenform bezieht. Aufgrund ihres Flugverhaltens, das an Libellen erinnert, werden die imaginalen Tiere zudem umgangssprachlich als Nachtlibellen bezeichnet.1 Belastbare Daten zu weiteren historischen Gattungswechseln oder früheren Familienzuordnungen außerhalb der Myrmeleontidae liegen nicht vor.
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Die Fortpflanzungsbiologie von Myrmeleon formicarius ist im Freiland bislang wenig erforscht. Nach einer bislang wenig erforschten Paarung legt das Weibchen mittels des Abdomens einzeln insgesamt acht Eier in selbstgegrabene kleine Gruben ab. Die Larvenentwicklung umfasst wie bei allen Ameisenjungfern drei Stadien. Diese Larvenphase, in der die sogenannten Ameisenlöwen als räuberische Lauerjäger in selbstgegrabenen Fangtrichtern von rund 80 mm Durchmesser agieren, beansprucht in der Regel ein bis drei Jahre, wobei zwei Jahre den Regelfall darstellen. Die Dauer der Entwicklung variiert maßgeblich in Abhängigkeit von der Witterung und dem Nahrungsangebot. Im letzten Larvenstadium erreichen die Tiere eine Körperlänge von 9,11 bis 17,5 mm. Für den Beutefang nutzen die Larven spezialisierte Saugzangen, bestehend aus verfalzten Mandibeln und Maxillen, durch die sie Verdauungsenzyme injizieren und den extrakorporal verflüssigten Nahrungsbrei – vorwiegend Ameisen – aufsaugen. Nach erfolgreicher Mahlzeit wird der leere Chitinpanzer aus dem Trichter geschleudert. Die borstige Körperbehaarung dient dabei als feiner Vibrationssensor im Substrat, wodurch auch die Anwesenheit von Artgenossen wahrgenommen werden kann. Nach abgeschlossener Larvenzeit spinnt das Tier einen getarnten Kokon im Substrat. Aus diesem schlüpft im Sommer die adulte Imago, die primär zwischen Mai und August anzutreffen ist. Die nachtaktiven Imagines zeichnen sich durch eine Flügelspannweite von 70 bis 80 mm sowie eine Körperlänge von 30 bis 40 mm aus und ernähren sich als fliegende Jäger von kleinen Insekten. Die Lebensdauer der ausgewachsenen Imagines ist kurz und beträgt lediglich drei bis vier Wochen. Belastbare physiologische Daten zu spezifischen Kältetoleranzen oder exakten Diapause-Mechanismen jenseits der witterungsabhängigen Entwicklungsdauer liegen für Myrmeleon formicarius aus systematischen Laborstudien bisher nicht vor.1
Lebensweise
Verhalten
Die nachtaktiven Imagines von Myrmeleon formicarius werden ab der Dämmerung aktiv und verbringen den Tag überwiegend reglos in der Vegetation. Sie sind gute Flieger, die aufgrund ihres Flugverhaltens an Libellen erinnern und im Flug an einer Stelle still verharren können. Die Larve, der Ameisenlöwe, lebt räuberisch und legt in lockerem, feinkörnigem Untergrund einen Fangtrichter an. Dazu bohrt sie sich spiralförmig in den Boden, wobei ein Trichter mit einem Durchmesser von rund 80 Millimetern entsteht. Im Grund des Trichters lauert der Ameisenlöwe bewegungslos und vergraben, wobei lediglich die Saugzangen sichtbar sind. Diese Lauerposition kann über mehrere Monate beibehalten werden. Fällt ein Beutetier in den Trichter, ergreift es der Ameisenlöwe blitzschnell mit den Saugzangen. Droht die Beute zu entkommen, wird sie gezielt mit Sand beschleudert, um sie am Abgrund abrutschen zu lassen. Nach dem Aussaugen wird die leere Chitinpanzerhülle aus dem Trichter geschleudert. Die borstige Körperbehaarung dient dabei als feiner Wahrnehmungssinn für Substratvibrationen, wodurch vermutlich auch benachbarte Artgenossen wahrgenommen werden. Nach einer bislang wenig erforschten Paarung legt das Weibchen acht Eier in eine selbstgegrabene Grube im Boden ab.1
Lebensweise
Ökologie
Die Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) besiedelt als thermophile Art bevorzugt trockene, sandige und steinige Habitate mit geringer Vegetation wie Binnendünen, Sandheiden oder lichte Wälder. Die nachtaktiven Imagines ernähren sich räuberisch von kleineren Insekten, die sie im Flug erbeuten. Tagsüber verharren die ausgewachsenen Tiere überwiegend reglos in der Krautschicht auf Kniehöhe. Die larvalen Stadien, bekannt als Ameisenlöwen, sind an spezifische Mikrohabitate gebunden und bevorzugen von Regenfällen geschützte, sonnenexponierte Standorte. Dazu gehören sandige Abbruchkanten, Höhleneingänge, Felsüberhänge sowie Bereiche unter Wurzeln und an Hausmauern. Etwa 10 % der Ameisenjungfernarten, darunter Myrmeleon formicarius, errichten kegelförmige Fangtrichter in feinkörnigem Sandsubstrat. Der Trichterdurchmesser beträgt im ausgereiften Zustand rund 80 mm. Im Grund des Trichters lauert die Larve bewegungslos auf Beute, wobei vorwiegend Ameisen gefangen werden. Zur Detektion von Beutetieren und Artgenossen nutzt die Larve feine Borsten am Körper zur Wahrnehmung von Substratvibrationen. Bei entkommenden Beutetieren wird gezielt Sand beschleudert, um ein Abrutschen am Trichterrand zu verhindern. Die Entwicklung der Larve durchläuft drei Stadien und nimmt in der Regel ein bis drei Jahre in Anspruch.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Die Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) ist als weitverbreitete paläarktische Art über weite Teile Europas sowie in Teilen Asiens bis nach Japan, Korea und China anzutreffen.12 In Europa besiedelt sie mit Ausnahme der Britischen Inseln den gesamten Kontinent.1 Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich zudem über den Nahen Osten und Zentralasien bis nach Nordafrika (Ägypten).2 In Mitteleuropa zählt sie neben Euroleon nostras zu den häufigsten Vertretern ihrer Familie. Die Art kommt in Höhenlagen bis zu 1.000 Metern und in den Alpen vereinzelt bis zu 1.700 Metern vor.1 Während sie in Nord- und Mitteleuropa in Flachland- und Berglagen gleichermaßen anzutreffen ist, beschränkt sich ihr Vorkommen im südlichen Europa vor allem auf gebirgige Habitate oder geeignete kühle Tieflandbiotope, da sie dort sehr warme und aride Standorte meidet.3 Als typische Habitate bevorzugt Myrmeleon formicarius trockene, sandige und steinige Bereiche mit lichter Baum- oder Strauchvegetation und geringer Krautschicht.13 Natürliche Lebensräume umfassen insbesondere Binnendünen, Sandheiden und lichte Wälder sowie Wegränder. Die bodenbewohnenden Larven sind auf einen lockeren und feinkörnigen Untergrund angewiesen, um ihre charakteristischen Fangtrichter anzulegen. Deshalb besiedeln sie bevorzugt sonnenexponierte und vor Regenfällen geschützte Areale. Typische Mikrohabitate der Larven bilden überhängende Abbruchkanten, Sandabbrüche, Höhleneingänge sowie die Sohlen von Felsüberhängen. Darüber hinaus werden auch anthropogene Standorte wie geschützte Bereiche unter Baumwurzeln oder an Hausmauern als Lebensraum genutzt.1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Die Imagines von Myrmeleon formicarius sind überwiegend zwischen den Monaten Mai und August zu finden. Die nachtaktiven ausgewachsenen Tiere werden ab der Dämmerung aktiv und verbringen den Tag überwiegend reglos in der Vegetation. Ausgewachsene Exemplare haben eine begrenzte Lebenserwartung von drei bis vier Wochen. Die Larven, bekannt als Ameisenlöwen, leben räuberisch und können über einen Zeitraum von mehreren Monaten bewegungslos in ihrem Fangtrichter verharren. Sie durchleben insgesamt drei Larvenstadien. Die larvale Entwicklung dauert in der Regel zwischen einem und drei Jahren, wobei die Dauer stark von der jeweiligen Witterung variiert und meist zwei Jahre in Anspruch nimmt. Nach abgeschlossener Entwicklung spinnt die Larve einen getarnten Kokon, aus dem im Sommer die Imago schlüpft.1
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) erfüllt in ihren natürlichen Habitaten die Funktion eines aktiven Prädators, besitzt jedoch keinerlei Relevanz als Schädling oder Lästling in menschlichen Siedlungsbereichen. Schadpotenziale oder typische Schadbilder an Kulturpflanzen, Vorräten oder baulichen Anlagen sind für diese Art nicht dokumentiert. Aufgrund ihrer Lebensweise und Biologie besteht keine medizinische oder gesundheitliche Relevanz, da weder Allergien ausgelöst werden noch eine Vektorfunktion für Krankheitserreger bekannt ist. Befallsanzeichen im Sinne eines Haus- oder Materialschädlings existieren nicht, weshalb eine Früherkennung in diesem Kontext entfällt. Präventionsmaßnahmen gegen die Art sind aus wirtschaftlicher oder hygienischer Sicht nicht erforderlich, da sie keine Schäden verursacht. Monitoring-Methoden im Sinne einer Schadlangerhebung werden für Myrmeleon formicarius nicht angewendet, da das Auftreten der Larven und Imagines keinen Bekämpfungsbedarf begründet. Entsprechend sind weder biologische, physikalische noch chemische Bekämpfungsmaßnahmen für den Artenschutz oder die Schadabwehr vorgesehen. Ein integriertes Schädlingsmanagement (IPM) ist für diesen Netzflügler nicht relevant, da er als Nützling beziehungsweise neutraler Bestandteil der Fauna einzustufen ist. In Anbetracht des durch den Verlust geeigneter Lebensräume bedingten Rückgangs vieler Populationen genießt die Art stattdessen gesetzlichen Schutz. Belastbare Daten zu spezifischen Quarantänevorschriften oder einer Meldepflicht liegen nicht vor, jedoch unterliegt die Art gebietsweise naturschutzrechtlichen Bestimmungen zum Artenschutz.1
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Myrmeleon formicarius liegen nicht vor. Die Art tritt weder als Forst- noch als Agrarschädling in Erscheinung, weshalb Schäden an Materialien, Produkten oder Kulturen nicht dokumentiert sind. Wirtschaftliche Aspekte wie Bekämpfungskosten oder Ausfallquoten existieren für diesen Netzflügler folglich nicht.
Nachweise