- Megastigmus spec. wird als Pflanzenschädling klassifiziert, der primär in Samenzuchtbetrieben Schäden verursacht.
- Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von 1,5 bis 5,5 mm, wobei der Legebohrer nicht mitgemessen wird.
- Der Legebohrer ist meist sehr lang und kann bei einigen Arten die Länge des Rumpfes erreichen.
- Die Tiere sind gelb und braun gezeichnet und besitzen eine deutliche Wespentaille.
- Das Flügelgeäder dieser Wespen ist stark reduziert.
- Obwohl die Tiere flugfähig sind, bewegen sie sich meist laufend oder springend fort.
- Die Flugzeit der Adulten beschränkt sich auf die Monate April bis Juni.
- Die Eiablage erfolgt einzeln in junge Samen, solange deren Schale noch nicht ausgehärtet ist.
- Die Eier sind hyalin (glasig), 0,8 bis 1,2 mm groß und besitzen einen langen, dünnen Stiel.
- Die Larven sind weiß bis blass gelblich, beinlos und besitzen einen hellen Kopf mit bräunlichen Mandibeln.
- Die Mandibeln der Larven weisen 3 bis 5 Zähne auf.
- Die gesamte Entwicklungsdauer beträgt abhängig von Umweltfaktoren 1 bis 3, selten bis zu 4 Jahre.
- Eine Diapause im fünften Larvenstadium (L5) kann die Entwicklung um bis zu 3 Jahre verzögern.
- Diese Diapause ist oft vom Zyklus der Samenreife abhängig, insbesondere bei Nadelbäumen (außer Wacholder).
- Die Überwinterung ist als Larve innerhalb des befallenen Samens möglich.
- Die Puppenruhe dauert etwa 3 Wochen.
- Die Lebensdauer der geschlechtsreifen Tiere beträgt meist nur 2 bis 4 Wochen.
- Ein Hitzetod tritt nach 4 Stunden bei 49 °C ein, was als Quarantänemaßnahme genutzt werden kann.
- Megastigmus spec. kann nicht stechen und überträgt keine Krankheiten.
- Durch den Befall verlieren die Samen ihre Keimfähigkeit.1