Lexikon-Eintrag

Annam-Stabschrecke Medauroidea extradentata

Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Phasmida
Familie
Phasmatidae
Gattung
Medauroidea

Überblick

Einleitung

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata), syn. Baculum extradentatum, ist eine Gespenstschrecke aus der Familie der Phasmatidae.1 Der deutsche Trivialname sowie die englische Bezeichnung „Vietnamese walking stick“ beziehen sich auf das Herkunftsgebiet, die Region Annam in Vietnam.12 Aufgrund ihrer unkomplizierten Haltung hat sich die Art zu einem beliebten Terrarientier und Modellorganismus in der biologischen Forschung etabliert.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die tönnchenförmigen Eier der Annam-Stabschrecke weisen eine Größe von 2,5 × 1,5 mm auf, sind grau mit braunen Flecken gefärbt und tragen auf dem Operculum ein schwarzes Capitulum.
  • Die embryonale Entwicklung in den Eiern ist stark temperaturabhängig und dauert bei 25-27 °C deutlich unter zwei Monate, während sie unterhalb der Zimmertemperatur bis zu sechs Monate beanspruchen kann.3
  • Frisch geschlüpfte Nymphen besitzen eine Körperlänge von ca. 15 mm und benötigen etwa drei bis vier Monate bis zur Geschlechtsreife.
  • Weibliche Tiere legen im Laufe ihres Lebens bis zu 1000 Eier und erreichen in der Zucht ein Alter von bis zu einem Jahr.
  • Weibliche Annam-Stabschrecken besitzen im Vergleich zu den Männchen erkennbar kürzere Antennen.3

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus hinsichtlich Größe und Statur. Weibliche Tiere erreichen eine maximale Körperlänge von bis zu 110 mm, während Männchen mit maximal 75 mm deutlich kleiner bleiben. Neben der geringeren Größe sind Männchen zudem wesentlich schlanker gebaut als die robusten Weibchen. Die Grundfärbung variiert meist zwischen graubraun und beige, seltener treten dunkelbraune oder grüne Morphen auf. Am Kopf tragen Weibchen über den Augen zwei kleine, nach hinten gerichtete Dornfortsätze in Form von Hörnern, die sich bereits im Nymphenstadium entwickeln. Zudem besitzen Weibchen erkennbar kürzere Antennen als die männlichen Artgenossen. Flügel sind bei beiden Geschlechtern vollständig reduziert. Frisch geschlüpfte Nymphen weisen eine Körperlänge von etwa 15 mm auf. Die tönnchenförmigen Eier sind 2,5 × 1,5 mm groß und zeigen eine graue Grundfarbe mit braunen Flecken sowie ein schwarzes Capitulum auf dem Operculum.1

Porträt

Beschreibung

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) ist eine ausschließlich phytophag lebende Gespenstschrecke aus der Familie der Phasmatidae, die ursprünglich in der Region Annam in Vietnam beheimatet ist. Im natürlichen Lebensraum zeichnet sich die Art durch eine nachtaktive Lebensweise aus, bei der tagsüber jegliche unnötige Bewegung vermieden wird, um Tarnung zu gewährleisten. Die Grundfarbe der Tiere variiert zwischen graubraun, beige, seltener dunkelbraun oder grün, wodurch sie perfekt an ihre Umgebung angepasst sind. Eine besondere Verhaltensweise zur Nachahmung von Windbewegungen ist ihr leicht zu den Seiten hin schaukelnder Gang bei ungestörter Fortbewegung. Bei Störungen können die Tiere hingegen relativ schnell laufen, wobei diese Fluchtreaktion besonders bei den Männchen ausgeprägt ist. Anatomisch fallen sie durch das völlige Fehlen von Flügeln in beiden Geschlechtern auf. Weibliche Exemplare erreichen eine maximale Körperlänge von bis zu 110 Millimetern und tragen über den Augen zwei kleine, nach hinten gerichtete Dornfortsätze, die sich bereits im Nymphenstadium ausprägen. Im Gegensatz dazu werden die Männchen maximal 75 Millimeter lang, sind deutlich schlanker gebaut und besitzen erkennbar längere Antennen als die Weibchen. Die morphologische Differenzierung zeigt sich zudem in der Eimorphologie, welche gemeinsam mit dem Habitus auf nähere Verwandtschaftsverhältnisse zur Gattung Medaura hinweist. Die tönnchenförmigen Eier sind 2,5 × 1,5 Millimeter groß, weisen eine graue Färbung mit braunen Flecken auf und tragen auf dem Eideckel ein schwarzes Capitulum. Die Eiablage erfolgt kontinuierlich, indem die Weibchen pro Tag ein bis fünf Eier zu Boden fallen lassen, was im Laufe des Lebens zu einer Gesamtzahl von bis zu 1000 Eiern führen kann. Die embryonale Entwicklung innerhalb der Eier ist stark temperaturabhängig und dauert bei Raumtemperatur durchschnittlich drei bis vier Monate, während sie bei 25 bis 27 °C deutlich unter zwei Monaten in Anspruch nehmen kann.1 Frisch geschlüpfte Nymphen weisen eine Länge von ca. 15 Millimetern auf. Sie durchlaufen eine Entwicklung von etwa drei bis vier Monaten, bis sie die Geschlechtsreife erreichen. Nach der letzten Häutung vergehen etwa zwei Wochen, bevor die Weibchen mit der Reproduktion beginnen. Neben der geschlechtlichen Fortpflanzung ist die Art in Abwesenheit von Männchen zur Parthenogenese fähig. Da Männchen in Populationen seltener auftreten, stellt die ungeschlechtliche Fortpflanzung eine wichtige Überlebensstrategie dar. Die tracheale Anatomie des Kopfes und des Thorax zeigt spezialisierte Netzwerke und Verzweigungsmuster, wie sie für die tracheale Versorgung der Laufbeine und Segmente beschrieben sind. Belastbare Daten zur genauen Bestandssituation und Gefährdung in den natürlichen Herkunftsgebieten fehlen bisher, weshalb die Art in der Roten Liste der IUCN nicht geführt wird.1

Systematik

Name & Einordnung

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) gehört zur Familie der Phasmatidae innerhalb der Gespenstschrecken.1 Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1907 durch Karl Brunner von Wattenwyl in seinem Werk Die Insektenfamilie der Phasmiden. II. Phasmidae Anareolatae (Clitumnini, Lonchodini, Bacunculini) unter der Kombination Clitumnus extradentatus. Im selben Werk beschrieb Brunner von Wattenwyl zudem Cuniculina annamensis, welche später als Synonym erkannt wurde. Lange Zeit wurde die Art in der Gattung Baculum geführt. Nach einer umfassenden Revision der Gattung Baculum im Jahr 2000, bei der viele Arten neu zugeordnet wurden, begründeten Habitus und Eimorphologie die Zuordnung zur Gattung Medauroidea. Daraus ergeben sich die historischen Synonyme Clitumnus extradentatus Brunner von Wattenwyl, 1907, Cuniculina annamensis Brunner von Wattenwyl, 1907 sowie Baculum extradentatum (Brunner von Wattenwyl, 1907). Der deutsche Trivialname Annam-Stabschrecke leitet sich von der zentralvietnamesischen Region Annam ab, die als Herkunftsgebiet gilt. Im deutschen Sprachraum ist die Art zudem als Vietnamesische Stabschrecke bekannt.1 Im englischsprachigen Raum wird sie als „Vietnamese walking stick“ bezeichnet.2 Darüber hinaus wird die Art in der Zucht und Forschung unter den Nummern 5 und 24 der Phasmid Study Group geführt.1

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Die Fortpflanzungsbiologie der Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) ist durch die Fähigkeit zur fakultativen Parthenogenese gekennzeichnet, bei der sich Weibchen auch ohne Männchen fortpflanzen können. Da Männchen in Populationen seltener auftreten, findet diese ungeschlechtliche Vermehrung besonders in Terrarien häufig statt. Bei Anwesenheit von Männchen paaren sich die Tiere jedoch regelmäßig. Etwa zwei Wochen nach ihrer letzten Häutung beginnen die Weibchen mit der Eiablage, bei der sie pro Tag ein bis fünf tönnchenförmige Eier direkt zu Boden fallen lassen. Im Laufe ihres Lebens kann ein Weibchen bis zu 1000 Eier produzieren. Die Eier weisen eine Größe von 2,5 × 1,5 Millimeter auf, sind grau mit braunen Flecken gefärbt und besitzen ein schwarzes Capitulum auf dem Eideckel. Die embryonale Entwicklung in diesen Eiern verläuft stark temperaturabhängig. Bei optimalen Temperaturen von 25 bis 27 °C schlüpfen die Nymphen bereits in deutlich weniger als zwei Monaten, während die gesamte Entwicklung bei Zimmertemperatur drei bis vier Monate und unterhalb der Zimmertemperatur bis zu sechs Monate beanspruchen kann. Frisch geschlüpfte Nymphen erreichen eine Körperlänge von etwa 15 Millimetern. Bis die Jungtiere vollständig ausgewachsen sind, vergehen weitere drei bis vier Monate. Adulte Weibchen erreichen eine maximale Körperlänge von bis zu 110 Millimetern, während Männchen deutlich kleiner und schlanker bleiben und eine Länge von bis zu 75 Millimetern erreichen. In der Zucht können Adulte ein Lebensalter von bis zu einem Jahr erreichen. Bezüglich ihrer Ernährung sind Medauroidea extradentata strikt herbivor und decken ihren Nahrungsbedarf ausschließlich durch pflanzliche Substrate. Larven wie auch Adulte fressen vor allem die Blätter verschiedener Rosengewächse wie Himbeere und Brombeere, nehmen aber auch Erdbeere, Haselbaum, Eiche, Feuerdorn und Buche an. Da die Art ihren Flüssigkeitsbedarf nicht allein über die Nahrung decken kann, ist sie auf zusätzliches Trinkwasser angewiesen.1 Belastbare Daten zu natürlichen Mortalitätsfaktoren, spezifischen Parasitoiden oder physiologischen Besonderheiten wie einer ausgeprägten Diapause liegen aus der Literatur nicht hervor.

Lebensweise

Verhalten

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) verhält sich strikt nachtaktiv und beginnt erst im Dunkeln mit der Nahrungsaufnahme. Tagsüber vermeiden die Tiere jede unnötige Bewegung, um unauffällig zu bleiben. Eine ungestörte Fortbewegung erfolgt in einem charakteristischen, leicht zu den Seiten schaukelnden Gang, wodurch das Schaukeln eines Astes im Wind imitiert wird. Bei einer Störung können die Tiere, insbesondere die Männchen, allerdings auch relativ schnell laufen. Wenn Männchen vorhanden sind, paaren sich die Individuen häufig. Andernfalls kann die Fortpflanzung auch rein parthenogenetisch erfolgen. Weibliche Tiere beginnen etwa zwei Wochen nach der letzten Häutung mit der Eiablage. Dabei lassen sie pro Tag ein bis fünf Eier einzeln zu Boden fallen, was sich über ihr gesamtes Leben auf bis zu 1000 abgelegte Eier summieren kann.1

Lebensweise

Ökologie

Medauroidea extradentata ernährt sich ausschließlich herbivor von den Blättern verschiedener Pflanzen, wobei Rosengewächse wie Brombeeren und Himbeeren bevorzugt werden. Das Nahrungsspektrum umfasst zudem Erdbeeren, Haselnuss, Eiche, Feuerdorn und Buche. Die nachtaktiven Tiere beginnen erst im Dunkeln mit der Nahrungsaufnahme, während sie tagsüber jede unnötige Bewegung vermeiden. Zur Feindvermeidung nutzen sie eine Tarnstrategie, bei der sie sich mit einem leicht zu den Seiten schaukelnden Gang fortbewegen, um das im Wind schwankende Astwerk zu imitieren. Bei akuten Störungen können die Tiere zudem relativ schnell laufen. Die Fortpflanzung erfolgt sexuell bei Anwesenheit von Männchen oder alternativ parthenogenetisch. Die am Boden abgelegten Eier entwickeln sich temperaturabhängig innerhalb von durchschnittlich etwa drei bis vier Monaten.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Der deutsche Trivialname der Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) verweist auf das ursprüngliche Herkunftsgebiet, die Region Annam in Vietnam. Über die genaue natürliche Verbreitung und Ökologie im Ursprungshabitaten sowie die dortigen Bestandsdichten liegen in der wissenschaftlichen Literatur kaum detaillierte Angaben vor. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und unkomplizierten Fortpflanzung wurde die Art weltweit in die Terraristik eingeführt. Die historische Einführung nach Europa erfolgte erstmals im Jahr 1949. Seitdem hat sich Medauroidea extradentata als etablierter Terrarienbewohner in ganz Europa verbreitet. In der DACH-Region kommt die Art regelmässig in mensch Obhut vor. Natürliche Freilandvorkommen in Mitteleuropa existieren aufgrund der klimatischen Ansprüche nicht, da die Entwicklung der Eier stark temperaturabhängig ist. Die Insekten benötigen für eine rasche Entwicklung moderate bis warme Temperaturen, weshalb sie ganzjährig an geschützte Innenräume gebunden sind. Belastbare Daten zu wildlebenden Populationen in Europa fehlen vollständig. Die Tiere ernähren sich polyphag von verschiedenen Rosengewächsen wie Brombeeren, Himbeeren oder Rosen, was ihre Haltung in menschlicher Obhut begünstigt. In Gebäuden oder Siedlungsbereichen tritt die Art ausschliesslich als Zucht- oder Terrarientier auf. Angaben zur Vertikalverbreitung im natürlichen Habitat sind in der Literatur nicht dokumentiert. Die IUCN führt die Art derzeit nicht in der Roten Liste, da keine verlässlichen Daten zur Gefährdung im natürlichen Verbreitungsgebiet vorliegen.1

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz, Deutschland

    18.05.2024

Daten: iNaturalist

Sichtungen

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Zuletzt am 25.04.2026
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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) zeigt als tropische Insektenart im Jahresverlauf keine an den mitteleuropäischen Jahreszeiten orientierte natürliche Saisonalität im Freiland, da sie in unseren Breiten ausschließlich als Terrarientier gehalten wird. Die Aktivität der Tiere ist stark an den Tagesrhythmus gekoppelt, denn sie sind streng nachtaktiv und beginnen erst in der Dunkelheit mit der Nahrungsaufnahme. Tagsüber verharren die Insekten in der Regel in Starre und vermeiden jede unnötige Bewegung, um Schutz vor Entdeckung zu bieten. Bei ungestörter Fortbewegung nutzen sie einen charakteristischen, leicht zu den Seiten schaukelnden Gang, der das Wanken von Ästen im Wind imitiert. Die Entwicklung der Art ist eng an thermische Bedingungen gekoppelt, wodurch die Generationsfolge stark von der Umgebungstemperatur abhängt. Die Dauer der Embryonalentwicklung in den Eiern beträgt bei Zimmertemperatur durchschnittlich etwa drei bis vier Monate, verkürzt sich bei höheren Temperaturen von 25 bis 27 °C jedoch deutlich auf unter zwei Monate. Nach dem Schlupf benötigen die Nymphen etwa drei bis vier Monate bis zur Geschlechtsreife. Etwa zwei Wochen nach ihrer letzten Häutung beginnen die Weibchen mit der kontinuierlichen Eiablage, bei der sie täglich ein bis fünf Eier abgeben. Unter optimalen Zuchtbedingungen erreichen die adulten Tiere eine Lebensdauer von bis zu einem Jahr. Über natürliche Überwinterungsstadien oder jahreszeitlich bedingte Schwarmflugzeiten im Freiland liegen keine Belege vor, da die Art keine Flügel besitzt und in ihrem natürlichen Habitat an tropische Bedingungen angepasst ist. Belastbare Freilanddaten zur Populationsdynamik in der Ursprungsregion Annam fehlen weitgehend.1

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Annam-Stabschrecke (Medauroidea extradentata) ist ein herbivorer Insektenorganismus, der in Europa primär als Terrarientier und Modellorganismus gehalten wird und keine schädliche Relevanz als Agrar- oder Hausschädling in Regionen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes besitzt. Belastbare Daten zu einem invasiven Schadpotenzial oder wirtschaftlichen Schäden in Freilandpopulationen außerhalb Südostasiens fehlen. Die Tiere ernähren sich obligat phytophag von Blättern verschiedener Rosengewächse sowie weiterer Laubgehölze, was bei einer Entweichung aus der Haltung theoretisch zu lokal begrenzten Fraßschäden führen könnte, jedoch in Mitteleuropa mangels Überwinterungsfähigkeit im Freiland nicht dokumentiert ist.1 Eine medizinische oder gesundheitliche Relevanz für den Menschen, wie die Übertragung von Pathogenen oder das Auslösen von Allergien, ist nicht bekannt. Präventionsmaßnahmen beschränken sich auf die ausbruchsichere Haltung in geschlossenen Terrarien mit einer Standardgröße von etwa 40 × 40 × 60 Zentimetern (Länge × Breite × Höhe), um ein unkontrolliertes Entweichen zu verhindern. Monitoring-Methoden im Sinne von Fallen oder Indikatoren sind für diese Art nicht etabliert, da sie ausschließlich in geschlossenen Zuchten kultiviert wird.1 Spezifische Bekämpfungsmaßnahmen, chemische oder biologische Kontrollen sind mangels Schadwirkung nicht erforderlich. Rechtliche Regelungen wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für Medauroidea extradentata nicht, da die Art weder als invasiv noch als Schadorganismus eingestuft wird.1

Praxiswissen

Wirtschaftliche Bedeutung

Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Medauroidea extradentata als Schädling oder Nützling in der Land- oder Forstwirtschaft liegen nicht vor. Die Art wird primär in der Terraristik als Heimtier gehalten und dient in der biologischen Forschung als Modellorganismus. Wirtschaftliche Relevanz im Sinne von Schad- oder Nutzwirkungen ist in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert.1

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. de.wikipedia.org/wiki/Annam-Stabschrecke
  2. gbif.org/species/1414348
  3. Literaturzusammenfassung: Medauroidea extradentata