- Hungervermögen: Unter Laborbedingungen zeigten Larven der Igelzecke eine extreme Überlebensfähigkeit und konnten mehr als 6 Jahre ohne Nahrungsaufnahme überdauern.
- Befallsintensität: Die Parasitierung kann sehr massiv ausfallen; bei Untersuchungen wurden auf einzelnen Igeln bis zu 247 Zecken aller Lebensstadien gleichzeitig dokumentiert.
- Gewichtszunahme: Begattete Weibchen steigern ihr Körpergewicht in der finalen Phase der Blutmahlzeit, dem sogenannten „big sip“, um das bis zu 35-fache.
- Verdauungsstopp: Während der schnellen Saugphase („big sip“) pausieren begattete Weibchen die Verdauung vollständig, weshalb sie in diesem Stadium nahezu unverändertes Wirtsblut enthalten.1
- Isotopen-Speicher: Das Exoskelett der Zecke bewahrt die chemische Signatur (Isotope) des Wirtes aus dem vorherigen Lebensstadium (z. B. der Nymphen-Mahlzeit), während die Blutmahlzeit den aktuellen Wirt widerspiegelt.111
- Genitalöffnung: Ein anatomisches Unterscheidungsmerkmal zum Gemeinen Holzbock ist die Lage der Genitalöffnung beim Weibchen; diese befindet sich bei I. hexagonus zwischen den Coxen (Hüften) des dritten Beinpaares (beim Holzbock zwischen dem vierten).
- Bein-Morphologie: Die Tarsen (letzte Beinglieder) des ersten Beinpaares verjüngen sich abrupt zur Spitze hin und besitzen davor einen deutlich abgesetzten, kleinen Höcker.2