Lexikon-Eintrag

Gebänderter Warzenkäfer Anthocomus fasciatus

Gebänderter Warzenkäfer (Anthocomus fasciatus), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Käfer (Coleoptera)
Familie
Melyridae
Gattung
Anthocomus

Überblick

Einleitung

Der Gebänderte Warzenkäfer (Anthocomus fasciatus) ist ein kleiner, flacher Käfer aus der Unterfamilie der Zipfel- oder Warzenkäfer innerhalb der Familie Melyridae. Die Art ist in großen Teilen Europas sowie im Kaukasus, in Syrien und Palästina verbreitet. Während sich die Larven räuberisch von anderen im Holz lebenden Insektenlarven ernähren, fressen die adulten Tiere Pilzmycel und Sporen.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Gattung Anthocomus ist in Europa durch zehn verschiedene Arten vertreten.
  • Der wissenschaftliche Name und die Namensgebung basieren unter anderem auf frühen Beschreibungen von Carl von Linné aus der Fauna Svecica sowie aus dem Jahr 1736, bevor die binäre Nomenklatur eingeführt wurde.
  • Der deutsche Name Warzenkäfer leitet sich von zwei Paaren ausstülpbarer Hautblasen ab, die sich zwischen Kopf und Prothorax sowie zwischen Metathorax und Hinterleib befinden.
  • Die Fühler des Käfers sind vor den Augen eingelenkt und besitzen seitlich nach vorn etwas erweiterte bis leicht gesägte Glieder.
  • Männliche Exemplare besitzen auf dem fünften bis elften Fühlerglied zarte Längsmembranen, deren Ränder fein stumpf gesägt sind und einen Winkel von etwa 120° zueinander bilden.
  • Die Oberlippe der Art ist annähernd so lang wie breit und an der Vorderseite leicht abgerundet.
  • Die Oberkiefer des Gebänderten Warzenkäfers enden in einer zweizähnigen Spitze.
  • Die Kiefertaster sind fadenförmig gestaltet und weisen ein zugespitztes Endglied auf.
  • Der Halsschild ist gleichmäßig flach gewölbt, etwa so lang wie breit, an Basis und Vorderrand leicht nach außen gerundet sowie mit einem etwas aufgebogenen Hinterrand versehen.
  • Das Schildchen der Art ist sehr klein, schwarz sowie rundlich bis dreieckig geformt.
  • Die Färbung der Flügeldecken kann neben der typischen Zeichnung auch gelbrot sein oder bei der Farbvariante regalis weiß gerandete rote Bereiche aufweisen.
  • An den Spitzen der männlichen Flügeldecken befinden sich komplexe Excitatoren als Begattungsorgane, die aus einer dünnen, harten und senkrecht nach oben positionierten Platte mit einem speziellen Porenfeld bestehen.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Gebänderte Warzenkäfer (Anthocomus fasciatus) ist ein flacher, länglicher Käfer mit einer Körperlänge von 3 bis 3,5 mm. Sein Körper ist nur schwach sklerotisiert und trägt eine flaumartig anliegende Behaarung. Der Kopf zeigt eine grünschwarze Grundfärbung mit einer flachen und vorn etwas eingedrückten Stirn. Die elfgliedrigen, schwarzen Fühler sind so lang wie Kopf und Halsschild zusammen, wobei das erste Glied an der Spitze sowie das zweite und dritte Glied auf der Unterseite rötlichgelb aufgehellt sind. Beim Männchen tragen das fünfte bis elfte Fühlerglied eine zarte, stumpf gesägte Längsmembran. Der Halsschild ist gleichfarbig wie der Kopf, gleichmäßig flach gewölbt und etwa so lang wie breit. Die matt schwarzen Flügeldecken sind fast parallel, flach gewölbt mit eingedrückter Naht und besitzen hinter der Mitte sowie an der Spitze rote oder gelarote Bänder. Bei der Farvariante regalis sind diese roten Bereiche zusätzlich weiß gerandet. An der Spitze der Flügeldecken befinden sich bei den Männchen komplexe Excitatoren als artspezifische Begattungsorgane. Die Beine sind schwarz gefärbt, wobei lediglich die Spitze der Vorderschenkel rötlich gelb ausgebildet ist. Alle Tarsen weisen fünf Glieder auf. Die Hinterleibssternite sind am hinteren Rand hell gerandet. Larven leben räuberisch und jagen andere im Holz befindliche Insektenlarven.1 Angaben zu Eiern, Puppen und spezifischen Abgrenzungen zu verwechselbaren Arten liegen in der aktuellen Datenlage nicht vor.

Porträt

Beschreibung

Der Gebänderte Warzenkäfer (Anthocomus fasciatus) ist ein flacher, länglicher Vertreter der Warzenkäfer, der durch seine kontrastreiche Zeichnung und komplexe Verhaltensweisen auffällt. Seine Erstbeschreibung geht auf das Jahr 1758 zurück, in dem Carl von Linné die Art in der zehnten Auflage seines Werkes Systema Naturæ unter dem Namen Cantharis fasciata erfasste. Der wissenschaftliche Gattungsname Anthocomus leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet „Blumen hegend“, während sich der deutsche Name auf auffällige Hautblasen bezieht. Diese beidseitig zwischen Kopf und Prothorax sowie zwischen Metathorax und Hinterleib liegenden Organe können bei Bedarf ausgestülpt werden. Im natürlichen Lebensraum erscheint der Käfer im Frühjahr für wenige Wochen und hält sich bevorzugt auf Blüten, insbesondere von Doldenblütlern, auf. Die Imagines ernähren sich von Pilzmycel und Sporen, die sie auf verpilzten Ästen vorfinden. Im Gegensatz dazu führen die Larven eine räuberische Lebensweise und jagen andere im Holz lebende Insektenlarven. Morphologisch zeichnet sich das adult Tier durch eine nur schwach sklerotisierte und flaumartig anliegende Behaarung des 3 bis 3,5 Millimeter langen Körpers aus. Der Kopf ist grünschwarz gefärbt und trägt elfgliedrige Fühler, die bei Männchen artspezifische Längsmembranen aufweisen. Die matt schwarzen Flügeldecken besitzen eine charakteristische rote, an der Naht unterbrochene Querbinde hinter der Mitte sowie eine rote Spitze. Bei Männchen befinden sich an der Flügelspitze komplexe Excitatoren, die als artspezifische Organe der chemischen und mechanischen Stimulation während der Balz dienen. Diese Strukturen sondern Sekrete aus, die von den Lippentastern des Weibchens wahrgenommen werden. Die Fortpflanzung erfordert eine ausführliche Geschmacksbalz, bei der sich die Partner durch wiederholtes Betasten mit den Fühlern und den Einsatz der Excitatoren kommunikativ aufeinander einstimmen. Nach erfolgreicher Balz erfolgt die Begattung, bei der die Tiere für mehrere Minuten in einer starren Position verharren. Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst den größten Teil Europas, wobei sie in Mittel- und Südeuropa sowie im südlichen Nordeuropa vorkommt, im Osten jedoch weite Lücken aufweist. Zusätzliche Fundmeldungen liegen aus dem Kaukasus, aus Syrien und aus Palästina vor.1

Systematik

Name & Einordnung

Der Gebänderte Warzenkäfer (Anthocomus fasciatus) wurde im Jahr 1758 von Carl von Linné in der zehnten Auflage des Werkes Systema Naturæ unter der ursprünglichen Kombination Cantharis fasciata erstmals wissenschaftlich beschrieben. Der Artname leitet sich von dem lateinischen Adjektiv fasciatus (gebändert) her, was sich auf die zwei roten Querbänder der schwarzen Flügeldecken bezieht. Der Gattungsname Anthocomus entstammt dem Altgriechischen (anthokómos) und bedeutet so viel wie „Blumen hegend“, wodurch auf die bunte Färbung der Käfer verwiesen wird. Der deutsche Trivialname nimmt ebenfalls Bezug auf die charakteristische Bänderung sowie auf die Fähigkeit der Tiere, paarige Hautblasen (Warzen) auszustoßen. Frühere Beschreibungen der Art ohne binäre Nomenklatur, auf die Linné selbst verwies, datieren unter anderem auf das Jahr 1736 sowie auf die Fauna Svecica. Systematisch gehört die Art heute zur Gattung Anthocomus innerhalb der Familie der Zipfel- oder Warzenkäfer (Melyridae). Die Gattung Anthocomus ist in Europa gegenwärtig mit zehn Arten vertreten.1

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Der Lebenszyklus des Gebänderten Warzenkäfers (Anthocomus fasciatus) ist durch eine räuberische Larvalphase und eine herbivor-mykophage Adulternährung geprägt. Die Larven leben räuberisch und jagen andere im Holz lebende Insektenlarven. Adulte Tiere erscheinen im Frühjahr für wenige Wochen und ernähren sich von Pilzmycel und Sporen, die sie auf verpilzten Ästen finden, sowie häufig auf Blüten von Doldenblütlern. Nach einem Reifefraß von rund zwei Wochen werden die Tiere für etwa eine Woche sexuell aktiv. Zur Fortpflanzung fliegen die Käfer auf die Blätter von Sträuchern und Bäumen in der Nähe, wo eine ausführliche Geschmacksbalz stattfindet. Das Aufeinandertreffen erfolgt zufällig, wobei das Geschlecht durch eine kurze Fühlerberührung erkannt wird. Während der Balz nähert sich das Männchen und präsentiert seinen artspezifischen Excitator auf den Flügeldecken, dessen Sekretgeber von den Mundwerkzeugen des Weibchens beknabbert werden. Nach mehrmaligem Wechsel der Positionen und einem prüfenden Biss des Männchens erfolgt die Begattung, bei der das Paar in Kopulationsstarre verharrt. Die Art ist in Europa weit verbreitet, wobei Belege aus Mitteleuropa und Nordeuropa wie Lettland vorliegen. Belastbare quantitative Daten zu exakten Entwicklungsdauern der einzelnen Stadien, artspezifischen Mortalitätsfaktoren oder Parasitoiden fehlen in der aktuellen Literatur. Die morphologischen und verhaltensbiologischen Grundlagen der Fortpflanzung sind durch historische und zoologische Beschreibungen gut dokumentiert.

Lebensweise

Verhalten

Der adulte Anthocomus fasciatus ernährt sich von Pilzmycel und Sporen auf verpilzten Ästen, während die Larven räuberisch andere holzbewohnende Insektenlarven jagen. Zur Fortpflanzung fliegen die Käfer auf die Blätter von Sträuchern und Bäumen in der Nähe. Weibchen sitzen unbewegt bevorzugt an der Unterseite von Blättern, wohingegen Männchen aktiv umherlaufen und ihre Suche häufig durch kurze Flüge unterbrechen. Ein Aufeinandertreffen der Geschlechter geschieht zufällig, wobei Artgenossen optisch, das Geschlecht jedoch erst durch einen kurzen Fühlerkontakt erkannt wird. Die ausführliche Geschmacksbalz findet Kopf gegen Kopf statt, wobei die Partner ihre Fühler in dauernder vibrierender Bewegung halten. Bei intensiverem Betasten dreht sich das Männchen um 180° und präsentiert seinen Excitator, in dessen Strukturen das Weibchen beißt. Aus speziellen Drüsenfeldern des Excitators werden Geschmacksstoffe abgegeben, während Sekretgeber direkt in die Mundöffnung des Weibchens geschoben werden. Nach mehrfachen Positionswechseln und einem prüfenden Biss des Männchens lässt das Weibchen die Begattung zu. Während der Kopulation verharren die Tiere in einer Starre, bei der das Weibchen auf dem Bauch und das Männchen auf dem Rücken liegt. Die Trennung erfolgt nach mehreren Minuten, wobei entweder das Männchen die Positionen rückwärts umkehrt oder das Weibchen durch Vorwärtsbewegung und Stemmen der Beine die Loslösung erzwingt.1

Lebensweise

Ökologie

Die Larven von Anthocomus fasciatus ernähren sich räuberisch und jagen andere im Holz lebende Insektenlarven. Im Gegensatz dazu fressen die adulten Käfer Pilzmycel und Sporen, die sie auf verpilzten Ästen finden. Adulte Tiere erscheinen im Frühjahr für wenige Wochen und halten sich dabei hauptsächlich auf Blüten auf, häufig an Doldenblütlern. Zur Fortpflanzung fliegen die Käfer auf die Blätter von Sträuchern und Bäumen in der Nähe. Nach einem etwa zweiwöchigen Reifefraß sind die Tiere für rund eine Woche sexuell aktiv. In gemäßigten Klimaten treten die adulten Käfer im frühen Frühjahr gelegentlich auch in Wohnungen auf. Belastbare Daten zu weiteren natürlichen Feinden, Parasitoiden oder spezifischen Konkurrenzbeziehungen fehlen in der aktuellen Quellenlage.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Der Anthocomus fasciatus ist im größten Teil Europas sowie in Teilen Vorderasiens verbreitet. Sein natürliches Areal erstreckt sich in Mitteleuropa, Südeuropa und dem südlichen Nordeuropa. Im Westen fehlt die Art lediglich in Portugal und auf den Kanarischen Inseln. Nach Süden hin besiedelt der Käfer Spanien, Italien und Griechenland. Das nördliche Verbreitungsgebiet dehnt sich bis nach Norwegen, Schweden, Finnland sowie das nordeuropäische Russland aus. Darüber hinaus liegen Meldungen aus dem Kaukasus, aus Syrien und aus Palästina vor. In einem breiten östlichen Streifen von den Baltischen Staaten über Bulgarien, Rumänien und das zentral- und osteuropäische Russland bis zum Mittelmeer fehlt die Art hingegen weitgehend. Auch auf den meisten Mittelmeerinseln ist sie nicht nachzuweisen. In Mitteleuropa und speziell in Deutschland tritt die Art regelmäßig im Frühjahr auf. Belastbare Daten zu einer genauen Vertikalverbreitung oder Höhenstufung fehlen in der Literatur. Die Larven des Käfers leben räuberisch in Totholz und jagen andere holzbewohnende Insektenlarven. Adulte Tiere besiedeln typischerweise verpilzte Äste, wo sie Pilzmycel und Sporen fressen. Häufig sind die geschlechtsreifen Käfer im Frühjahr auf Blüten, insbesondere von Doldenblütlern, anzutreffen. In gemäßigten Klimaten erscheinen sie im frühen Frühjahr regelmäßig in Wohnungen und Siedlungsbereichen. Zur Fortpflanzung fliegen die adulten Tiere auf die Blätter von Sträuchern und Bäumen in der unmittelbaren Umgebung ihrer Habitate.1

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Bayern, Deutschland

    18.04.2026

  • Jena, Nordschule, 07743 Jena, Deutschland

    17.04.2026

  • Wiesbaden, Deutschland

    17.04.2026

  • Troisdorf Bergheim Kirche, 53844 Troisdorf, Deutschland

    17.04.2026

  • Deutschland

    16.04.2026

Daten: iNaturalist

Sichtungen

Community-Analyse

OpenInsect
10
Sichtungen in den letzten 12 Monaten
Daten der silbarkrift.community
Zuletzt am 13.10.2026
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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Adulte Tiere von Anthocomus fasciatus erscheinen im Frühjahr für wenige Wochen und treten in gemäßigten Klimaten gelegentlich bereits im frühen Frühjahr in Wohnungen auf. Nach dem Erscheinen absolvieren die Käfer einen Reifefraß von rund zwei Wochen Dauer. Im Anschluss daran sind die Tiere für etwa eine Woche sexuell aktiv. Zur Fortpflanzung fliegen die adulten Käfer auf die Blätter von Sträuchern und Bäumen in der Nähe. In der Freilandbeobachtung werden adulte Exemplare im späten Früh Frühsommer dokumentiert, wie Belege vom 31. Mai 2008 und aus dem Zeitraum vom 11. bis 22. Juni 2009 zeigen. Die Larven von Anthocomus fasciatus leben räuberisch und jagen andere im Holz lebende Insektenlarven. Ergänzende Daten zum Suchinteresse zeigen jährliche Aktivitätsmaxima im April sowie eine kleinere Häufung im September.

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Gebänderte Warzenkäfer (Anthocomus fasciatus) ist hinsichtlich seiner ökonomischen und gesundheitlichen Bedeutung als harmloser Lästling einzustufen, da er weder als Material- noch als Vorratsschädling auftritt. Gelegentlich wandern die adulten Käfer im Frühjahr für wenige Wochen in Wohnungen ein, wo sie vor allem durch ihre Anwesenheit auffallen. Die Larven leben räuberisch und jagen andere holzbewohnende Insektenlarven, während sich die adulten Tiere von Pilzmycel und Sporen auf verpilzten Ästen ernähren. Eine medizinische oder gesundheitliche Relevanz im Sinne von Allergieauslösungen oder Vektoreigenschaften ist für Anthocomus fasciatus nicht bekannt. Belastbare Daten zu spezifischen Schadbildern an Kulturpflanzen oder baulichen Anlagen fehlen, weshalb gezielte Präventions-, Monitorings- oder Bekämpfungsmaßnahmen in der Praxis nicht etabliert sind. Aufgrund des fehlenden Schadpotenzials sind keine chemischen oder physikalischen Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich. Auch integrierte Bekünstzungskonzepte oder rechtliche Meldepflichten existieren für diese Art nicht.1

Praxiswissen

Wirtschaftliche Bedeutung

Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Anthocomus fasciatus als Schädling oder Nützling fehlen in den verfügbaren Quellen. Die Art wird weder in der Forstwirtschaft noch in der Lagerhaltung oder im Bauwesen als Schad- oder Nutzorganismus geführt. Da weder Schäden noch wirtschaftliche Nutzen belegt sind, lässt sich keine Relevanz für spezifische Wirtschaftszweige ableiten.1

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. de.wikipedia.org/wiki/Geb%C3%A4nderter_Warzenk%C3%A4fer
  2. gbif.org/species/4449155