Das Silberkraft Flohspray für die Umgebung ist ein anwendungsfertiges Repellent mit dem Wirkstoff Geraniol (3 g je 100 g Sprühlösung). Du sprühst es auf die Orte, an denen sich Flöhe aufhalten: Tierschlafplätze, Sofabezüge, Autositze und Teppiche. Es ist für die Umgebung gedacht und wird nicht am Tier angewendet.
Flohspray für die Umgebung: So wirkt es
Geraniol ist ein Bestandteil vieler ätherischer Öle. Laut Etikett wirkt das Spray als Repellent gegen Flöhe: Es dient dazu, Flöhe von den behandelten Flächen fernzuhalten. Ein Repellent allein löst ein Flohproblem aber nicht, entscheidend ist der Lebenszyklus der Flöhe.
Erwachsene Flöhe saugen Blut und verlassen den Wirt danach meist wieder. Deshalb hält sich der weitaus größte Teil der Flohbevölkerung, Larven eingeschlossen, nicht auf dem Tier, sondern am Boden auf. Die Eier liegen meist im Tierlager, unter Matratzen, in Dielenritzen und in Teppichböden. Ein Weibchen legt im Laufe seines Lebens mehrere hundert Eier ab. Nach 4 bis 16 Tagen, je nach Feuchte und Temperatur, schlüpfen die Larven. Sie fressen organische Reste und den bluthaltigen Kot der erwachsenen Flöhe und spinnen sich in einen Kokon ein.
Die Puppenruhe dauert je nach Temperatur 4 bis 21 Tage. Geschlüpft wird auf einen Erschütterungsreiz hin, etwa durch die Schritte oder Bewegungen eines möglichen Wirts. Bleibt dieser Reiz aus, kann das Massenschlüpfen Monate dauern, nach langem Leerstand einer Wohnung sogar rund ein Jahr. Das erklärt, warum auch nach einer Behandlung noch Wochen später einzelne Flöhe auftauchen können.
Umgebungsspray gegen Flöhe: Wo sie sich aufhalten
Tierschlafplätze, Körbchen und Decken
Flöhe halten sich am liebsten in der Nähe ihres Wirts auf. Liegeplatz, Hundekorb und Decken sind deshalb die ersten Stellen, die du prüfst, denn die Eier liegen meist im Tierlager.
Sofa, Teppich und Autositz
Flöhe verbringen die meiste Zeit in Teppichen und Polstermöbeln und suchen ihren Wirt nur zum Blutsaugen auf. Auch Dielenritzen und der Bereich unter Matratzen zählen zu den Verstecken. Regelmäßiges Staubsaugen von Teppichböden und Tierlagern nimmt den Larven einen Teil ihres Nahrungsangebots.
Katzenfloh, Hundefloh und Menschenfloh
Bei Hund und Katze ist meist der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) im Spiel. Er findet sich in mehr als 70 % aller Fälle, in denen Flöhe bei Menschen oder ihren Haustieren auftreten. Der Hundefloh ist in Deutschland selten geworden, der Menschenfloh extrem selten. Katzen- und Hundeflöhe können vorübergehend auch auf den Menschen übergehen.
Einen Flohbefall am Tier lässt du vom Tierarzt abklären: Den Befall am Tier behandeln Tierarzneimittel. Das Umgebungsspray selbst ist für Flächen und Textilien bestimmt, nicht für das Fell.