- In der Laborzucht wird eine künstliche Diät aus Weizenkleie, Sojapulver, Honig, Glycerin und Hefe im Massenverhältnis 9:8:1:1:1 verwendet, wobei die Haltung bei 28 °C und 75 % Luftfeuchtigkeit erfolgt.
- Eine Transkriptomanalyse identifizierte insgesamt 9.288 signifikant differenziell exprimierte Gene als Reaktion auf den Wachstumsregulator s-Methopren, wobei Stoffwechselwege wie der „Stärke- und Saccharose-Metabolismus“ sowie „Lysosom“ besonders betroffen waren.
- Auf molekularer Ebene führt die Exposition gegenüber Juvenilhormon-Analoga zu einer Herunterregulierung von Genen des mTOR-Signalwegs, was die Proteinsynthese und das Zellwachstum hemmt.1
- Historische und taxonomische Synonyme der Art umfassen neben anderen Phycis angusta (Haworth, 1811), Ephestia roxburghii (Gregson, 1873) und Hyphantidium sericarium (Scott, 1859).
- Das für das Monitoring relevante Pheromon (9Z,12E)-Tetradeca-Dienyl-Acetat wurde im Jahr 2011 offiziell in die Anhänge I und IA der Biozid-Richtlinie (RL 2011/11/EU) für Repellentien und Lockmittel aufgenommen.6
- Technische Bekämpfungsansätze nutzen das phototaktische Verhalten der Falter durch den Einsatz spezifischer Wellenlängen des sichtbaren Lichts, teilweise in Kombination mit UV-Strahlung, um die Tiere gezielt in Fallen zu lenken.2
- Unter Stressbedingungen zeigt der Metabolismus der Larven eine Hochregulierung von Genen der Glykolyse und Gluconeogenese, was auf einen erhöhten Energiebedarf zur Bewältigung der chemischen Belastung hindeutet.1