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- Das Genom des Kulturapfels weist eine durchschnittliche Haplomen-Größe von 675,3 Mb auf und enthält im Mittel 47.445 proteinkodierende Gene, was die Anzahl im doppel haploiden Referenzgenom deutlich übersteigt.
- In modernen Genom-Analysen wurden 578 zuvor uncharakterisierte Orthogruppen identifiziert, die in allen 38 untersuchten Haplomen vorkommen und auf eine bisher unbekannte genetische Diversität hindeuten.
- Die älteste schriftlich dokumentierte Apfelsorte in Deutschland ist der Borsdorfer Apfel, dessen Erwähnung durch Zisterzienser bis in das Jahr 1170 zurückreicht.
- Während um 1880 weltweit noch über 20.000 Apfelsorten in Kultur waren, beschränkt sich das Angebot in heutigen Supermärkten oft auf nur fünf bis sechs globale Sorten.3
- Zur langfristigen Lagerung wird in CA-Lagern (Controlled Atmosphere) häufig 1-Methylcyclopropene (Handelsname z. B. SmartFresh) eingesetzt, um die Ethylen-Rezeptoren der Früchte zu blockieren und den Reifeprozess zu stoppen.
- Trüber Apfelsaft enthält eine signifikant höhere Konzentration an Procyanidinen als klarer Saft, da diese Stoffe im Trub gebunden sind.
- Die Kerne (Samen) enthalten das blausäurehaltige Glykosid Amygdalin, wobei der Gehalt so gering ist, dass der Verzehr weniger ganzer Äpfel samt Kerngehäuse unbedenklich ist.3
- Das Gen MdPG1 (Polygalacturonase) wurde als Schlüsselfaktor für den Abbau von Pektin identifiziert; seine Hemmung kann das Weichwerden der Frucht nach der Ernte genetisch verzögern.
- Eine Überexpression des Gens Md4CL4 (4-Coumaric Acid: Coenzym A Ligase 4) führt in Versuchen zu einer signifikant erhöhten Toleranz der Pflanze gegenüber Salzstress.10
- In der nordischen Mythologie hüted die Göttin Idun goldene Äpfel, die den Göttern ihre ewige Jugend verleihen.
- Der Reichsapfel diente im Heiligen Römischen Reich als Herrschaftssymbol, wobei er den Machtanspruch über die Welt (Kugel) unter dem Schutz des Christentums (Kreuz) visualisierte.3






