Lexikon-Eintrag

Australische Wollschildlaus Icerya purchasi

Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Schnabelkerfe (Hemiptera)
Familie
Margarodidae
Gattung
Icerya

Überblick

Einleitung

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) ist eine Schildlaus aus der Familie der Höhlenschildläuse (Margarodidae), die als verheerender Schädling an Zitrusgewächsen und anderen immergrünen Pflanzen weltweit in wärmeren Regionen verbreitet ist. Ursprünglich in Australien beheimatet, wurde die Art durch den Menschen global verschleppt und verursacht durch das Saugen an Pflanzensaft sowie die Sekretion von Honigtau erhebliche Schäden an den Wirtspflanzen.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Der Eisack der Weibchen weist stets 14 bis 16 Längsrillen auf und enthält länglich ovale, rötlich gefärbte Eier mit glatter Oberfläche.
  • Die extrem seltenen Männchen erreichen eine Körperlänge von 3 bis 5 Millimetern, besitzen einen dunkelroten Körper sowie ein Paar funktionelle, metallisch blau gefärbte Flügel und braune Beine, Fühler und Thorax.
  • Im ersten Larvenstadium besitzen die Tiere eine Körperlänge von 5 Millimetern, welche nach dem dritten Larvenstadium auf bis zu 15 Millimeter anwächst.
  • Als historischer Meilenstein der biologischen Schädlingsbekämpfung wurde der australische Marienkäfer Rodolia cardinalis im Winter 1888 nach Kalifornien eingeführt, wodurch sich bereits im folgenden Herbst ein durchschlagender Bekämpfungserfolg einstellte.
  • Bis heute wurden in Kalifornien rund 500 Millionen Exemplare des Marienkäfers Rodolia cardinalis gezüchtet und freigelassen, um die Populationen der Schildlaus zu kontrollieren.
  • Neben dem Marienkäfer Rodolia cardinalis agiert die Fliege Cryptochaetum iceryae als ein bedeutender natürlicher Feind der Art.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) weist einen ausgeprägten Sexualdimorphismus bezüglich Größe, Färbung und Morphologie auf. Ausgewachsene, flügellose Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 15 mm, wobei der charakteristische Eisack maßgeblich zur Gesamtlänge beiträgt und das 2- bis 2,5-fache der eigentlichen Körperlänge ausmacht. Ihr rundlich bis ovaler und nach außen gewölbter Körper zeigt eine hell orangerote, gelbe oder braune Grundfärbung. Junge adulte Weibchen bedecken ihren Körper, die Beine sowie die Fühler rasch mit Wachs, welches seitlich in langen Fäden produziert wird. Der an das Abdomen angefügte Eisack besteht aus dichten, weißlichen Schichten wachsartiger Drüsensekrete und weist stets 14 bis 16 Längsrillen auf. In diesem Eisack werden 100 bis 1500 länglich ovale, glatte und rötlich gefärbte Eier abgelegt. Im Gegensatz dazu sind die extrem selten vorkommenden Männchen mit einer Länge von 3 bis 5 mm deutlich kleiner. Sie besitzen einen dunkelroten Körper sowie braune Fühler, Beine und einen braunen Thorax. Als einziges geschlechtsspezifisches Flugorgan verfügen die Männchen über ein Paar funktionelle, metallisch blau gefärbte Flügel. Das erste Larvenstadium der Weibchen startet bei einer Körperlänge von 5 mm.1 Belastbare morphologische Detaildaten zu den weiteren Larvenstadien, Puppenstadien oder spezifischen Kopf- und Thoraxstrukturen außerhalb der allgemeinen Wachs- und Farbbeschreibungen liegen aus den Quellen nicht vor.

Porträt

Beschreibung

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) gehört zur Familie der Höhlenschildläuse (Margarodidae) und hat sich weltweit in wärmeren Regionen als bedeutender Schädling etabliert.1 Bereits im späten 19. Jahrhundert wurde die Art als zerstörerischer Schädling an Zitrusgewächsen bekannt, nachdem sie durch den Menschen verschleppt worden war. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre Wirtsbindung an holzige, immergrüne Pflanzen wie Zitruspflanzen (Citrus), Klebsamen (Pittosporum) und Akazien (Acacia) auf. Das äußere Erscheinungsbild wandelt sich im Laufe des Lebenszyklus grundlegend durch die Produktion spezieller Sekrete. Jungtiere und adulte Weibchen bedecken ihren rundlich-ovalen, nach außen gewölbten Körper mit Wachs, das seitlich in Form langer Fäden austritt. Die Körperfarbe der flügellosen Weibchen variiert dabei zwischen hell orangerot, gelb und braun. Ein zentrales anatomisches Merkmal ist die Ausbildung eines charakteristischen Eisacks, der aus dicken, weißen Schichten wachsartiger Drüsensekrete gebildet und an das Abdomen angefügt wird. Dieser Eisack ist stets längsgerillt und weist 14–16 Rillen auf. Er ist funktionell entscheidend für die Fortpflanzung, da er 2 bis 2,5 mal länger als das eigentliche Weibchen ist und zwischen 100 und 1500 rötlich gefärbte, glatte Eier aufnimmt. Bezüglich der Körperdimensionen durchlaufen die Weibchen eine Entwicklung vom ersten Larvenstadium mit einer Körperlänge von 5 mm bis hin zu ausgewachsenen Imagines von bis zu 15 mm Länge, wobei der Eisack maßgeblich zur Gesamtlänge beiträgt. Im Gegensatz dazu sind die extrem selten vorkommenden Männchen 3 bis 5 mm lang und besitzen einen dunkelroten Körper sowie braune Fühler, einen braunen Thorax und braune Beine.1 Als besondere anatomische Anpassung verfügen die Männchen über ein Paar funktionelle, metallisch blau gefärbte Flügel, die ihnen im Gegensatz zu den flügellosen Weibchen Mobilität verleihen. Die Fortpflanzungsbiologie weist eine Besonderheit auf, da die Weibchen als Zwitter zur Selbstbefruchtung befähigt sind, sich jedoch gelegentlich auch mit den seltenen Männchen paaren. Bemerkenswerterweise schlüpfen Männchen ausschließlich aus Eiern, die durch eine solche sexuelle Paarung entstanden sind. In klimatisch geeigneten Regionen bringt die Art durchschnittlich drei Generationen im Jahr hervor. Historisch bedeutsam ist die Art zudem durch den Einsatz des australischen Marienkäfers Rodolia cardinalis im Winter 1888, der als erster erfolgreicher Fall biologischer Schädlingsbekämpfung gilt und die Populationen in kalifornischen Zitrusplantagen erfolgreich regulierte.1

Systematik

Name & Einordnung

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) gehört taxonomisch zur Familie der Höhlenschildläuse (Margarodidae). Der wissenschaftliche Gattungsname Icerya leitet sich etymologisch ab, während der Familienname auf das griechische Wort "margarodes" für perlenartig verweist. Im deutschen Sprachraum ist die Art flächendeckend als Australische Wollschildlaus bekannt. International wird sie in verschiedenen Regionen als Schädling an Zitrusgewächsen geführt.1 Historisch wurde die Art im späten 19. Jahrhundert in Australien sowie Neuseeland als bedeutender Schädling bekannt. Belastbare historische Details zur exakten Erstbeschreibung oder älteren Synonymen jenseits der aktuellen Kombination fehlen in der gegenwärtigen Datenlage. Die Art wurde ursprünglich in Australien dokumentiert. Durch menschliche Aktivität und den handel mit Futterpflanzen erfolgte eine weltweite Ausbreitung in wärmere Regionen. Insbesondere in Kalifornien trat die Art historisch massiv in Zitrusplantagen auf. Frühere oder abweichende Gattungszuordnungen außerhalb der Höhlenschildläuse sind in der primären Literatur nicht belegt.1

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) durchläuft einen komplexen Lebenszyklus, der von einer besonderen Fortpflanzungsbiologie geprägt ist. Die Weibchen sind funktionelle Zwitter, die zur Selbstbefruchtung befähigt sind, sich jedoch gelegentlich auch mit den sehr selten auftretenden Männchen paaren. Männchen schlüpfen nur aus Eiern, die durch eine Paarung entstanden sind. Nach der Befruchtung produzieren die Weibchen einen charakteristischen, längsgerillten Eisack aus dicken Wachsschichten, der 2 bis 2,5 Mal länger ist als das Tier selbst. In diesem Eisack werden zwischen 100 und 1500 länglich ovale, rötlich gefärbte Eier mit glatter Oberfläche abgelegt. Die Entwicklung umfasst das erste Larvenstadium, in dem die Tiere eine Körperlänge von 5 mm erreichen, bis hin zum dritten Larvenstadium und schließlich zur ausgewachsenen Imago. Ausgewachsene Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 15 mm, wobei der angefügte Eisack maßgeblich zur Gesamtlänge beiträgt. Im Gegensatz dazu sind die seltenen Männchen 3 bis 5 mm lang, besitzen einen dunkelroten Körper sowie ein Paar funktionelle, metallisch blau gefärbte Flügel. Es kommen durchschnittlich drei Generationen im Jahr zustande. Sowohl die Larven als auch die Adulten ernähren sich durch das Saugen von Pflanzensaft. Die Wirtsspezifität ist primär auf holzige, immergrüne Pflanzen ausgerichtet, wobei Zitruspflanzen (Citrus), Klebsamen (Pittosporum) und Akazien (Acacia) bevorzugt werden. Durch den Saugakt kommt es zu Verfärbungen, Missbildungen und im Extremfall zur Vertrocknung der Wirtspflanzen. Als Sekundärschädigung sondern die Tiere Honigtau ab, der die Besiedlung mit Schimmelpilzen begünstigt. Zu den natürlichen Feinden zählen spezialisierte Gegenspieler wie der Marienkäfer Rodolia cardinalis und die Fliege Cryptochaetum iceryae. Belastbare physiologische Daten zur Kältetoleranz oder genaue temperaturabhängige Entwicklungsdauern in Tagen fehlen in der aktuellen Datenlage.1

Lebensweise

Verhalten

Die Lebensweise von Icerya purchasi ist primär durch das sesshafte Saugen an Pflanzenepithelien geprägt, wobei bevorzugt Zitruspflanzen und Klebsamen als Wirte dienen. Junge adulte Weibchen bedecken ihren gesamten Körper, die Beine sowie die Fühler rasch mit Wachs, welches in Form langer Fäden seitlich abgesondert wird. Zur Fortpflanzung nutzen die Weibchen primär die Selbstbefruchtung als Zwitter, paaren sich jedoch gelegentlich auch mit den selten auftretenden Männchen. Das Nahrungsverhalten führt durch die kontinuierliche Entnahme von Pflanzensaft zu Verfärbungen und Missbildungen an den Wirtspflanzen. Als Sekundärwirkung des Ernährungsverhaltens scheiden die Tiere Honigtau aus, auf dem sich Schimmelpilze ansiedeln können.1

Lebensweise

Ökologie

Icerya purchasi besetzt als phytophager Schädling eine ökologische Nische an immergrünen, holzigen Pflanzen, wobei Zitrusgewächse (Citrus) und Klebsamen (Pittosporum) bevorzugt werden. Im ursprünglichen Verbreitungsgebiet ist die Art zudem auf Akazien (Acacia) anzutreffen. Durch das saugende Ernährungsverhalten an Pflanzensäften verursacht die Art direkte Schäden wie Verfärbungen und Missbildungen bis hin zur Vertrocknung der Wirtspflanzen. Sekundärschädigungen entstehen durch die Absonderung von Honigtau, welcher die Ansiedlung von Schimmelpilzen begünstigt. In Regionen ohne adäquate Gegenspieler treten die Tiere massenhaft als verheerende Schädlinge in Kulturen auf. Zu den wichtigsten natürlichen Feinden zählen der australische Marienkäfer Rodolia cardinalis sowie die Fliege Cryptochaetum iceryae. Die gezielte Freisetzung von Rodolia cardinalis zur biologischen Schädlingsbekämpfung stellt einen historischen Erfolg dar.1

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Australien, von wo aus sie durch den Menschen weltweit verschleppt wurde. Im Zuge des weltweiten Handels mit Futterpflanzen besiedelte die Art vor allem wärmere Regionen der Erde. Bereits um 1868 oder 1869 gelangte die Art vermutlich gemeinsam mit Akazien (Acacia) nach Kalifornien. Dort sowie in anderen globalen Anbaugebieten tritt sie vor allem in Plantagen als Schädling auf. Besondere Bedeutung hat das Vorkommen in kommerziellen Zitrusplantagen, wo die Art durch das Fehlen natürlicher Feinde starke Schäden verursacht. Neben Zitruspflanzen (Citrus) und Akazien gehören auch Klebsamen (Pittosporum) zu den typischen Wirtspflanzen. Generell besiedelt die Art bevorzugt immergrüne, derblaubige und holzige Pflanzen. Die Ausbreitung erfolgt flächendeckend in Regionen mit geeigneten klimatischen Bedingungen für die Wirtspflanzen.1

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Duisburg

    18.04.2026

  • Westend-Süd, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland

    25.03.2026

  • Deutschland

    12.03.2026

  • Untermarchenbach, 85410 Haag an der Amper, Germany

    14.12.2025

  • Naturpark Südschwarzwald, Rheinfelden (Baden), Baden-Württemberg, Deutschland

    20.11.2025

Daten: iNaturalist

Sichtungen

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6
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Zuletzt am 11.10.2026
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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivität von Icerya purchasi ist stark von klimatischen Bedingungen und der geografischen Region abhängig, wobei in wärmeren Gebieten eine kontinuierliche Entwicklung stattfindet. Im Jahresverlauf bringt die Art durchschnittlich drei Generationen hervor. Die Entwicklung umfasst das Schlüpfen der Larven sowie das Heranwachsen adulter Weibchen, die charakteristische weiße Eisäcke mit 100 bis 1500 Eiern bilden. Männchen kommen nur sehr selten vor und schlüpfen ausschließlich aus befruchteten Eiern. Überwinterungsstadien und spezifische Verhaltensweisen in der kalten Jahreszeit sind in den vorliegenden Daten nicht detailliert belegt. Belastbare wissenschaftliche Messwerte zur exakten Temperaturabhängigkeit der Aktivität oder zu Schwarmflugzeiten fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend. Das öffentliche Suchinteresse zeigt im Jahresverlauf deutliche Peaks im September mit einem Mittelwert von 4,55 sowie im August mit 0,91, während in den Wintermonaten Januar und Februar kaum Interesse registriert wird. Letzteres korreliert mit der saisonalen Wahrnehmung der Schädlinge an Kulturpflanzen im Spätsommer. Weitere präzise tageszeitliche Aktivitätsmuster sind bisher nicht systematisch untersucht worden.1

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) agiert weltweit in wärmeren Regionen sowie in Zitrusplantagen als verheerender Schädling. Durch das Absaugen von Pflanzensaft an Zitruspflanzen (Citrus), Klebsamen (Pittosporum) und Akazien (Acacia) verursacht sie Verfärbungen, Missbildungen und im weiteren Verlauf die Vertrocknung der betroffenen Gewächse. Eine wesentliche Sekundärschädigung entsteht durch die Absonderung von Honigtau, welcher die Ansiedlung von Schimmelpilzen begünstigt. Da natürliche Gegenspieler in kultivierten Regionen häufig fehlen, treten die Populationen massenhaft auf. Befallsanzeichen zeigen sich durch die an den Wirtspflanzen saugenden Weibchen, die ihren Körper, die Beine und Fühler mit Wachs bedecken und charakteristische, längsgerillte weiße Eisäcke ausbilden.1 Als klassische Maßnahme der biologischen Schädlingsbekämpfung erfolgt der Einsatz des australischen Marienkäfers Rodolia cardinalis, dessen gezielte Freisetzung bereits im 19. Jahrhundert in Kalifornien erfolgreich zur Eindämmung der Schildlausplage beitrug. Ergänzend wird die parasitische Fliege Cryptochaetum iceryae als natürlicher Feind genutzt. Belastbare Daten zu spezifischen chemischen Pflanzenschutzmitteln oder physikalischen Barrieren fehlen in der aktuellen Datenlage für diesen Schädling.1

Praxiswissen

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Australische Wollschildlaus (Icerya purchasi) gilt als verheerender Schädling im Zitrusanbau und an anderen immergrünen, holzigen Pflanzen. Durch das flächige Saugen an Pflanzensaft der Gattungen Citrus, Pittosporum und Acacia verursacht die Art erhebliche Verfärbungen, Missbildungen sowie im weiteren Verlauf die Vertrocknung der betroffenen Kulturen. Eine wesentliche Sekundärschädigung resultiert aus der massiven Absonderung von Honigtau, auf dem sich leicht schädigende Schimmelpilze ansiedeln. Historisch erlangte die Art vor allem durch massive Schäden in kalifornischen Zitrusplantagen weltweite Bekanntheit, nachdem sie dort um 1868 oder 1869 durch importierte Akazien eingeschleppt wurde. Die starke Ausbreitung und Schadwirkung in den Anbaugebieten resultierte historisch vor allem aus dem initialen Fehlen natürlicher Gegenspieler. Zur Bekämpfung dieser Plage wurde im Winter 1888 erstmals der australische Marienkäfer Rodolia cardinalis sowie die Fliege Cryptochaetum iceryae als biologische Gegenspieler eingeführt, was bereits im darauffolgenden Herbst zu einem historischen Erfolg der biologischen Schädlingsbekämpfung führte. Im Rahmen dieser Bekämpfungsmaßnahmen wurden bis heute etwa 500 Millionen Exemplare des Marienkäfers in Kalifornien gezüchtet und freigesetzt.1

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. de.wikipedia.org/wiki/Australische_Wollschildlaus