- Die Überwinterung erfolgt bei dieser Art ausschließlich im Stadium der Larve.
- Das Voltinismus-Maximum der Art wird als bivoltin beschrieben.
- Genetische Daten von Belegexemplaren aus dem Gebiet um Sretensky, darunter Individuen aus dem Tal des Flusses Kuenga, sind mit GenBank-IDs wie OK073114 für Männchen und OK073134 für Weibchen hinterlegt.
- Morphologische Analysen der Art umfassen neben den Imagines auch spezifische Genitalstrukturen, die für Männchen (Figuren 34 G, 34 H) und Weibchen (Figur 37 H) dokumentiert sind.2
Grüner Blattspanner Hemithea aestivaria
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Schmetterlinge (Lepidoptera)
- Familie
- Geometridae
- Gattung
- Hemithea
Überblick
Einleitung
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae).1 Die Art ist transeurasiatisch in der gemäßigten Zone verbreitet und besiedelt vor allem Laubwälder, buschreiche Gegenden, Hecken sowie Gärten und Parks.12 Falter erreichen eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern und fliegen von Ende Mai bis Mitte August ab der Dämmerung.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Grüner Blattspanner Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) ist ein charakteristischer Nachtfalter aus der Familie der Spanner mit einer Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern. Die imaginalen Falter besitzen graugrüne Vorderflügel, auf denen zwei helle, dünne und leicht gewellte Binden den Flügel etwa dritteln. Auf den Hinterflügeln, die dieselbe graugrüne Grundfärbung aufweisen, setzt sich die hintere helle Binde nahtlos fort. Ein auffälliges Merkmal am Flügelrand ist die abwechselnd hellgraue und schwarze Fransung.1 Belastbare morphologische Detaildaten zu Kopf, Thorax, Abdomen und Beinen fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend. Hinsichtlich der Präimaginalstadien ist bekannt, dass die Weibchen ihre Eier im Sommer direkt an den Futterpflanzen ablegen. Die schlüpfenden Raupen sind grün gefärbt, tragen eine rotbraune Musterung und besitzen charakteristische schwarze, V-förmige Makeln auf dem Rücken. Diese Raupen ernähren sich polyphag von verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern wie Weißdorn, Schlehdorn, Stachelbeere, Brombeere und Heidelbeere.1 Belastbare Beschreibungen zur Morphologie der Puppen sind in der zitierten Literatur nicht dokumentiert. Ebenso liegen keine verifizierten Angaben zu einem spezifischen Sexualdimorphismus oder zu direkten Unterscheidungsmerkmalen gegenüber verwechselbaren Arten vor.
Porträt
Beschreibung
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) ist ein Vertreter der Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Schmetterlinge, welcher durch seine Anpassung an Laubwälder und buschreiche Habitate geprägt ist.1 Im natürlichen Lebensraum fügen sich die Falter mit ihrer graugrinen Grundfärbung nahtlos in die Vegetation ein, wo sie tagsüber ruhen. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern. Auf den Vorderflügeln verlaufen zwei helle, dünne und leicht gewellte Binden, die den Flügel etwa in drei Teile teilen. Charakteristisch ist zudem der abwechselnd hellgrau und schwarz gefrangte Flügelrand. Auf den Hinterflügeln setzt sich die hintere helle Binde nahtlos fort, wodurch ein einheitliches Tarnmuster entsteht. Im Gegensatz zu den tagaktiven Phasen fliegen die Tiere ab der Dämmerung bis in die Nacht hinein. Die Art bildet in Mitteleuropa überwiegend eine Generation pro Jahr aus, deren Flugzeit von Ende Mai bis Mitte August reicht. Gelegentlich wird unter günstigen Bedingungen eine zweite, unvollständige Generation gebildet. Die Weibchen legen ihre Eier im Sommer direkt an den jeweiligen Futterpflanzen ab. Aus diesen schlüpfen die Raupen, welche im August anzutreffen sind, im Laufe des Jahres überwintern und sich im darauffolgenden Mai verpuppen. Die Raupen sind grün gefärbt und weisen eine rotbraune Musterung sowie charakteristische schwarze, V-förmige Makeln auf dem Rücken auf. Als polyphage Herbivore ernähren sich die Raupen von verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern, darunter Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa), Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Brombeeren (Rubus fruticosus) und Heidelbeere (Vaccinium myrtillus). Belastbare morphologische Daten für fehlerfreie feinstrukturelle Analysen unter dem Mikroskop abseits der Standardmerkmale sind in der breiten Literatur bisher kaum systematisch quantifiziert. Die transeurasische Verbreitung der Art erstreckt sich in der gemäßigten Klimazone von Europa über die Türkei und den Kaukasus bis nach Ostasien inklusive Russlands, Nordamerikas, China, Korea und Japan.1
Systematik
Name & Einordnung
Der wissenschaftliche Name Hemithea aestivaria bezeichnet eine Art der Schmetterlinge aus der Familie der Spanner (Geometridae). Zu den bekannten Synonymen und historischen Kombinationen der Art gehören Phalaena aestivar Hübner, 1789 sowie Phalaena strigata Müller, 1764. Im deutschen Sprachraum ist die Art neben dem wissenschaftlich basierten Namen vor allem unter dem Trivialnamen Gebüsch-Grünspanner bekannt. Belastbare historische Details zur genauen Erstbeschreibung durch die genannten Autoren sind im Rahmen der Standardquellen dokumentiert. Weitere spezifische Etymologien oder detaillierte internationale Trivialnamen sind in der aktuellen Datenlage nicht umfassend belegt.1
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Der Lebenszyklus von Hemithea aestivaria ist an eine univoltine Entwicklung angepasst, bei der in Mitteleuropa eine Generation pro Jahr ausgebildet wird.1 Die Falter fliegen ab der Dämmerung bis in die Nacht hinein und sind überwiegend nocturn aktiv.12 Nach der im Sommer stattfindenden Paarung legen die Weibchen ihre Eier an den jeweiligen Futterpflanzen ab. Aus den Eiern schlüpfen im Spätsommer grüne Raupen, die eine charakteristische rotbraune Musterung sowie schwarze, V-förmige Makeln auf dem Rücken aufweisen.1 Als polyphage Herbivoren ernähren sich die Larven von verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern. Zu den belegten Nahrungspflanzen zählen Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa), Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Brombeeren (Rubus fruticosus), Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) sowie Birken, Äpfel, Ebereschen und Rosen. Die Raupen sind im August anzutreffen, überwintern als Larve und setzen ihre Entwicklung im folgenden Frühjahr fort.12 Die Verpuppung erfolgt im darauffolgenden Mai, woraufhin die Imago fliegt. Die Flugzeit der Adulten erstreckt sich von Ende Mai bis Mitte August. Gelegentlich wird unter günstigen Bedingungen eine zweite, unvollständige Generation ausgebildet.1 Belastbare quantitative Daten zur genauen Dauer einzelner Entwicklungsstadien, zu physiologischen Optima oder zu spezifischen Mortalitätsfaktoren liegen in der Literatur ansonsten nicht vor.12
Lebensweise
Verhalten
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) zeigt eine nachtaktive Lebensweise und ist vorwiegend in den Abend- und Nachtstunden aktiv. Die Falter beginnen ihre Flugaktivität ab der Dämmerung und fliegen bis in die Nacht hinein. Hinsichtlich der Generationenfolge bildet die Art in der Regel eine Generation pro Jahr aus, deren Flugzeit von Ende Mai bis Mitte August reicht. Gelegentlich tritt zudem eine zweite, unvollständige Generation auf. Die Raupen schlüpfen im Sommer nach der Eiablage an den Futterpflanzen und sind ab August anzutreffen. Als polyphage Herbivoren ernähren sich die Raupen von verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern wie Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa), Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Brombeeren (Rubus fruticosus) sowie Heidelbeere (Vaccinium myrtillus). Nach ihrer Aktivitätsphase im Spätsommer überwintern die Raupen als Larven und verpuppen sich im darauffolgenden Mai.1
Lebensweise
Ökologie
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) besiedelt als polyphager Herbivor in seiner larvalen Entwicklungsphase Laubwälder, buschreiche Gegenden, Hecken sowie Gärten und Parks. Das Spektrum der Futterpflanzen umfasst diverse Laubbäume und Sträucher wie Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa), Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Brombeeren (Rubus fruticosus), Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), Birken (Betula), Apfelbäume (Malus) sowie Ebereschen (Sorbus) und Rosen (Rosa).12 Die Eiablage erfolgt im Sommer direkt an diesen Wirtspflanzen, welche folglich als NahrungsSUBSTRAT für die schlüpfenden Raupen dienen. Die Raupen sind im August aktiv, überwintern an den Pflanzen und verpuppen sich im darauffolgenden Mai. Die Falter sind nachtaktiv und fliegen ab der Dämmerung bis in die Nacht hinein. Die Art bildet in Mitteleuropa eine Generation von Ende Mai bis Mitte August aus, wobei gelegentlich eine zweite, unvollständige Generation auftritt.1 Belastbare Daten zu spezifischen Parasitoiden, natürlichen Feinden oder konkreten Konkurrenzbeziehungen mit anderen Insektenarten fehlen in der aktuellen Datenlage.
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Der Grüner Blattspanner (Hemithea aestivaria) weist ein transeurasiatisches Verbreitungsgebiet in der temperierten Klimazone auf. Das natürliche Areal erstreckt sich über weite Teile Europas sowie über das russische Territorium von Kaliningrad bis nach Primorje, Sachalin, zu den Kurilen, nach Kamtschatka und in den nördlichen Teil der Region Chabarowsk. Darüber hinaus ist die Art in Nordamerika, der Türkei, Transkaukasien, Nordchina, Korea und Japan nachgewiesen.2 In Europa und speziell in Deutschland ist der Falter in Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Typische Habitate des Nachtfalters umfassen Laubwälder, buschreiche Gegenden und Hecken. Ergänzend wird die Art flächendeckend in Kulturlandschaften wie Gärten und Parks angetroffen. Die Wirtspflanzen der polyphagen Raupen umfassen verschiedene Laubbäume und Sträucher wie Weißdorn (Crataegus spec.), Schlehdorn (Prunus spinosa), Stachelbeere (Ribes uva-crispa), Brombeeren (Rubus fruticosus) und Heidelbeere (Vaccinium myrtillus).1 Zu weiteren Nachweisen als Raupennahrung zählen Birken (Betula), Äpfel (Malus), Ebereschen (Sorbus) und Rosen (Rosa).2 Belastbare Daten zur genauen Vertikalverbreitung oder spezifischen Höhenstufen liegen in der wissenschaftlichen Literatur nicht vor.
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) zeigt eine überwiegend univoltine Aktivitätsperiode im Jahresverlauf. Die Falter dieser Hauptgeneration fliegen von Ende Mai bis Mitte August. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen kann gelegentlich eine zweite, unvollständige Generation ausgebildet werden. Hinsichtlich der Tagesrhythmik sind die imaginalen Falter nachtaktiv und fliegen ab der Dämmerung bis in die Nacht hinein. Die Raupen treten im Anschluss ab August in Erscheinung. Diese Larven überwintern und vollenden ihre Entwicklung mit der Verpuppung im darauffolgenden Mai.1 Das öffentliche Suchinteresse konzentriert sich vor allem auf die Sommermonate, zeigt jedoch aufgrund geringer Datenpunkte keine ganzheitliche Jahresverteilung.2
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Gebüsch-Grünspanner (Hemithea aestivaria) wird in der Forst- und Landwirtschaft nicht als bedeutender Schädling eingestuft. Seine Raupen ernähren sich polyphag von verschiedenen Laubgehölzen und Sträuchern wie Weißdorn, Schlehdorn, Stachelbeere, Brombeere und Heidelbeere. Da nennenswerte Massenvermehrungen oder wirtschaftliche Schäden in Plantagen oder Gärten durch Hemithea aestivaria in der Fachliteratur nicht dokumentiert sind, besteht kein spezifisches Schadpotenzial. Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schadschwellen oder spezifischen Früherkennungs- und Monitoringmethoden für diese Art fehlen. Auch präventive, mechanische oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen sind mangels wirtschaftlicher Relevanz nicht etabliert. Medizinische oder gesundheitliche Risiken durch den Falter oder dessen Raupen sind nicht bekannt. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für diesen Schmetterling ebenfalls nicht. Aufgrund der unbedeutenden Rolle als Schadorganismus sind keine integrierten Bekämpfungsstrategien erforderlich.1
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Belastbare Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Hemithea aestivaria als Schädling oder Nützling liegen in der aktuellen Literatur nicht vor. Obwohl sich die polyphagen Raupen von verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern wie Weißdorn, Schlehdorn, Stachelbeere, Brombeere und Heidelbeere ernähren, werden in den vorliegenden Quellen keine nennenswerten Schäden in der Forstwirtschaft, im Obstbau oder in anderen Wirtschaftszweigen dokumentiert. Wirtschaftliche Verluste, Qualitätsminderungen oder spezifische Bekämpfungsmaßnahmen sind für diese Art bisher nicht systematisch erfasst worden.
Nachweise