Lexikon-Eintrag

Rhododendron-Zikade Graphocephala fennahi

Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Schnabelkerfe (Hemiptera)
Familie
Cicadellidae
Gattung
Graphocephala

Überblick

Einleitung

Die Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi, Syn.: Graphocephala coccinea) ist eine Rundkopfzikade aus der Familie der Kleinzikaden (Cicadellidae) und die einzige Art der Gattung Graphocephala in Europa. Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Art wurde in den 1930er Jahren nach Europa eingeschleppt und besiedelt heute Gärten, Parks sowie Friedhöfe. Durch ihre markante, grüne Grundfarbe mit orangefarbenen Längslinien und Flecken ist sie unverwechselbar. Bekannt ist die Art vor allem als Vektor für den Pilz Pycnostysanus azaleae, der das Absterben von Rhododendron-Blütenknospen verursacht.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Beine, der Hinterleib und der Kopf der Zikaden sind gelb gefärbt.
  • Auf der Stirn befindet sich ein violett bis dunkel gefärbter Streifen, der über die Facettenaugen bis unter den Rand des Halsschildes verläuft.
  • Der Rand der Flügelspitze und die Hinterflügel sind dunkel-violett gefärbt.
  • Das Ausmaß des Pilzschadens wird erst im Frühjahr durch den Nichtaustrieb der Blütenknospen erkennbar.
  • Die abgestorbenen Blütenknospen verfärben sich über den Winter grau bis braun und bleiben mumifiziert am Strauch.
  • Aus den vertrockneten Knospen wachsen etwa 2 mm lange „Stäbchen“ als Fruchtkörper des Pilzes hervor.
  • Zur Bekämpfung können biologische Mittel auf Basis von Pyrethrum oder aus dem Niembaum gewonnene Insektizide in den Morgenstunden auf die Blattunterseiten aufgebracht werden.
  • Auch das Aufhängen von Gelbtafeln in den befallenen Büschen ist zur Bekämpfung möglich.1

Erkennen

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi) ist eine auffällig gefärbte Rundkopfzikade, die durch ihre unverwechselbare Zeichnung in Mitteleuropa leicht zu bestimmen ist. Adulte Exemplare erreichen eine Körperlänge von 8 bis 9 mm. Die Oberseite des Halsschildes sowie die Vorderflügel zeigen eine kräftig grüne Grundfarbe. Der Halsschild ist mit mehreren, teilweise ineinanderfließenden orangen Flecken besetzt, während das Schildchen ebenfalls orange gefärbt ist. Auf den Vorderflügeln verläuft je eine leicht schräge orange Längslinie, die am Flügelinnenrand endet. Der Rand der Flügelspitze sowie die Hinterflügel sind dunkel-violett gefärbt. Der Kopf, der Hinterleib und die Beine weisen eine gelbe Grundfärbung auf. Charakteristisch für den Kopf ist ein violetter bis dunkler Streifen auf der Stirn, der über die Facettenaugen bis unter den Rand des Halsschildes verläuft. Die im April schlüpfenden Larven sind gelblich gefärbt und saugen auf den Blattunterseiten der Wirtspflanzen. Aufgrund ihrer spezifischen Farbkombination und Zeichnung ist die Art bei mitteleuropäischen Zikadenarten unverkennbar.1

Porträt

Beschreibung

Die Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi, Synonym: Graphocephala coccinea) repräsentiert als einzige europäische Art ihrer Gattung eine auffällige Rundkopfzikade aus der Familie der Kleinzikaden (Cicadellidae). Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre kontrastreiche, farbenfrohe Zeichnung auf, die sie von den meisten anderen mitteleuropäischen Zikadenarten deutlich abhebt. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von 8 bis 9 mm. Die Oberseite des Halsschildes zeigt eine kräftig grüne Grundfarbe mit mehreren, teilweise ineinander fließenden orangen Flecken. Auch die Vorderflügel weisen diese grüne Grundfarbe auf und tragen jeweils zwei leicht schräg verlaufende orange Längslinien, die am Flügelinnenrand enden. Der Rand der Flügelspitze sowie die Hinterflügel sind dunkel-violett gefärbt. Der Kopf, der Hinterleib und die Beine präsentieren sich in einer gelben Färbung. Charakteristisch für den Kopf ist zudem ein violetter bis dunkler Stirnstreifen, der über die Facettenaugen bis unter den Rand des Halsschildes verläuft, während das Schildchen (Scutellum) orange gefärbt ist. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wurde die Art in den frühen 1930er Jahren mit Rhododendronpflanzen nach Südengland eingeschleppt und hat sich in den folgenden Jahrzehnten in Kontinentaleuropa ausgebreitet. Die Imagines halten sich bevorzugt auf der Oberseite der Blätter von Rhododendronsträuchern in Parks, Gärten und auf Friedhöfen auf. Bei Störungen wechseln die beweglichen Insekten rasch auf die Blattunterseite. Die Art bildet pro Jahr eine Generation aus, wobei die Überwinterung ausschließlich als Ei in den Blütenknospen erfolgt. Ende April schlüpfen die gelblichen Larven, die sich zunächst durch ihre ausschließliche Saugtätigkeit an den Blattunterseiten auszeichnen. Nach mehreren Häutungen im Mai und Juni entwickeln sich ab Ende Juni die Vollinsekten, die bis in den November hinein aktiv sind. Neben der rein optischen Auffälligkeit spielt die Art durch ihre Rolle als Vektor für den Pilz Pycnostysanus azaleae eine ökologische und ökonomische Sonderrolle, da die bei der Eiablage entstehenden Schlitze als Eintrittspforte für den Erreger dienen.1

Systematik

Name & Einordnung

Die Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi) ist eine Rundkopfzikade aus der Familie der Kleinzikaden (Cicadellidae). Früher wurde die Art in Europa oft unter dem Synonym Graphocephala coccinea geführt, bei der es sich jedoch um eine eigenständige, nordamerikanische Art handelt. Der gültige wissenschaftliche Name lautet Graphocephala fennahi. Als deutscher Trivialname hat sich etablierte Bezeichnung Rhododendronzikade durchgesetzt.1 Im englischen Sprachraum ist die Art als rhododendron leafhopper bekannt. Belastbare historische Details zur Erstbeschreibung sowie zur genauen Etymologie der Gattungs- und Artbezeichnung sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Die Art repräsentiert die einzige in Europa vorkommende Vertreterin der ansonsten nearktisch verbreiteten Gattung Graphocephala.1

Lebensweise

Biologie & Lebenszyklus

Die Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi) bringt pro Jahr eine Generation hervor, wobei die Überwinterung ausschließlich im Eistadium erfolgt. Die Eiablage findet im Spätsommer und Herbst statt, indem die Weibchen mit ihrem Legestachel Schlitze in die Knospenschuppen von Rhododendron schneiden. Durch diese Ablageschlitze wird gleichzeitig der Pilz Pycnostysanus azaleae übertragen, dessen Sporen an den Zikaden haften und in den Knospengeweben ideale Lebensbedingungen finden. Ab Ende April schlüpfen aus diesen überwinterten Eiern die gelblichen Larven. Die Larven saugen ausschließlich vom Pflanzensaft der Rhododendren und halten sich dabei bevorzugt auf den Blattunterseiten auf. Nach mehrmaligen Häutungen durchlaufen die Tiere ihre Entwicklung, sodass im Mai und Juni sowohl bewegliche Larven als auch leere Larvenhäute zu beobachten sind. Ende Juni vollzieht sich die Metamorphose zu den Vollinsekten, womit die Imagines erscheinen. Die adulten Zikaden erreichen eine Körperlänge von 8-9 mm und weisen eine auffällige Färbung mit kräftig grüner Grundfarbe, orangen Längslinien und einem violetten Rand der Flügelspitze auf. Imagines sind bis in den November hinein zu finden. Während sich die Larven streng monophag von Rhododendron ernähren, saugen die adulten Imagines gelegentlich auch an anderen Gehölzen wie Efeu (Hedera helix), Linden (Tilia), Platanen (Platanus) oder Ahorn (Acer). Bei Störungen verlassen die Tiere ihre Sonnenplätze auf den Blattoberseiten und suchen aktiv die geschützte Blattunterseite auf. Belastbare physiologische Daten zur exakten Dauer einzelner Larvalstadien oder spezifische Temperaturminima fehlen in der aktuellen Literatur. Als wesentlicher Mortalitätsfaktor für die Nachkommenschaft gilt das Absterben und Mumifizieren der befallenen Blütenknospen über den Winter, wobei die eingetrockneten Knospen am Strauch verbleiben.1

Lebensweise

Verhalten

Die Lebensweise von Graphocephala fennahi ist stark durch thermoregulatorisches Verhalten und spezifische Wirtspflanzeninteraktionen geprägt. Imagines sind häufig in großer Zahl beim Sonnenbad auf der Oberseite der Blätter anzutreffen. Bei Störungen zeigen die Tiere ein ausgeprägtes Fluchtverhalten und suchen rasch die Blattunterseite auf. Sowohl die Larven als auch die adulten Zikaden ernähren sich phytophag durch das Saugen an Pflanzensaft. Die Larven nutzen dabei ausschließlich Rhododendren, während die Imagines gelegentlich auch an anderen Gehölzen wie Efeu, Linden, Platanen oder Ahorn Nahrung aufnehmen. Im Spätsommer und Herbst erfolgt die Eiablage, wofür die Weibchen kleine Schlitze in die Knospenschuppen der Wirtspflanzen schneiden.1

Lebensweise

Ökologie

Graphocephala fennahi besiedelt als nearktische Art in Europa vor allem anthropogen geprägte Habitate wie Parks, Gärten und Friedhöfe, in denen Rhododendron angebaut wird. Die ökologische Nische der Art ist eng mit Vertretern der Gattung Rhododendron verknüpft, deren Pflanzensaft den Larven als ausschließliche Nahrungsgrundlage dient. Imagines saugen gelegentlich auch an anderen Gehölzen wie Efeu, Linden, Platanen oder Ahorn. Die Tiere verbringen viel Zeit sonnenexponiert auf der Blattoberseite und suchen bei Störungen die Blattunterseite auf. Die Art bringt jährlich eine Generation hervor, wobei die Überwinterung als Ei in den Blütenknospen erfolgt. Die Eiablage im Spätsommer und Herbst erfolgt durch Einschnitte in die Knospenschuppen der Wirtspflanzen. Diese Verletzungen dienen zugleich als Vektor-Eintragspforte für den phytopathogenen Pilz Pycnostysanus azaleae, der an den Knospen zum Absterben führt und mumifizierte Strukturen am Strauch hinterlässt. Durch diese mutualistische beziehungsweise vektoriell bedingte Schadwirkung greift die Art massiv in die Physiologie der Wirtspflanzen ein und verursacht bei hoher Individuendichte Blattflecken sowie vorzeitigen Blattfall.

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Die Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi) stammt ursprünglich aus Nordamerika, wobei ihr natürliches Verbreitungsgebiet den Nordosten der USA sowie das östliche Kanada umfasst.12 In den frühen 1930er Jahren wurde die Art vermutlich mit importierten Rhododendronpflanzen nach Südengland eingeschleppt. Von dort aus expandierte das Areal weiter, und Ende der 1960er Jahre erreichte die Art Kontinentaleuropa. In Deutschland erfolgte der erste dokumentierte Nachweis im Jahr 1978 in Mönchengladbach. Mittlerweile hat sich die Zikade in weiten Teilen Europas flächendeckend ausgebreitet und besiedelt dort temperate Klimazonen. Als anthropogen geprägte Habitate besiedelt Graphocephala fennahi bevorzugt Parks, Gärten und Friedhöfe, sofern dort entsprechende Wirtspflanzen vorhanden sind.1 Darüber hinaus wird die Art in naturnahen Lebensräumen wie laubabwerfenden Wäldern, Gebüschen sowie Baumreihen und kleineren Gehölzstrukturen angetroffen. Die Habitate reichen von kultivierten Grünanlagen bis hin zu temperaten und mediterran-montanen Buschlandschaften sowie verschiedenen Waldtypen.2 Da die Entwicklung eng an das Vorkommen der Gattung Rhododendron geknüpft ist, bestimmt primär das gärtnerische und landschaftsgestalterische Vorkommen dieser Sträucher das lokale Vorkommen der Zikade. Beobachtungsdaten belegen ein flächendeckendes Vorkommen in den genannten anthropogenen und semi-natürlichen Habitaten Mitteleuropas.1 Belastbare strukturierte Daten zur genauen Vertikalverbreitung in höheren Gebirgsstufen liegen für Graphocephala fennahi bisher nicht vor.2

Verbreitung

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Homburg, Saarland, Deutschland

    03.07.2026

  • Deutschland

    03.07.2026

  • Oranienbaum-Wörlitz, Saxony-Anhalt, Deutschland

    03.07.2026

  • Germany

    03.07.2026

  • Gifhorn, Lower Saxony, Deutschland

    03.07.2026

Daten: iNaturalist

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Zuletzt am 03.09.2026
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Jahresverlauf

Saisonalität & Aktivität

Graphocephala fennahi bringt pro Jahr eine Generation hervor. Die Überwinterung erfolgt als Ei geschützt in den Blütenknospen von Rhododendren. Ende April schlüpfen die gelblichen Larven, die unmittelbar mit der Saugtätigkeit auf den Blattunterseiten beginnen. Im Mai und Juni sind sowohl die sehr beweglichen Larven als auch leere Larvenhäute auf den Pflanzen zu beobachten. Gegen Ende Juni entwickeln sich schließlich die adulten Vollinsekten. Diese Imagines sind in der Folge bis in den November hinein anzutreffen. Häufig lassen sich die erwachsenen Tiere in den warmen Stunden beim Sonnen auf der Blattoberseite beobachten. Bei Störungen suchen sie aktiv die geschützten Blattunterseiten auf. Im Spätsommer und Herbst erfolgt die Eiablage, wofür die Weibchen Schlitze in die Knospenschuppen schneiden.1 Das öffentliche Suchinteresse verzeichnet im Jahresverlauf deutliche Schwankungen, die mit dem jahreszeitlichen Auftreten der Tiere korrelieren.

Praxiswissen

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi) gilt an Rhododendron-Pflanzen vor allem wegen ihrer Rolle als Vektor für pathogene Pilze als bedeutsamer Schädling. Durch ihre Saugtätigkeit an den Blättern entsteht gelegentlich eine sichtbare Fleckung, die bei hoher Individuendichte auch zum Blattfall führen kann. Das Hauptschadpotenzial geht jedoch von der Eiablage im Spätsommer und Herbst aus, bei der die Weibchen Schlitze in die Knospenschuppen schneiden. In diese Verletzungen übertragen die Tiere Sporen des Pilzes Pycnostysanus azaleae, der aus Nordamerika stammt. Dieser Pilz führt dazu, dass die betroffenen Blütenknospen über den Winter grau bis braun werden, absterben und mumifiziert am Strauch verbleiben. Im Frühjahr zeigen sich an diesen eingetrockneten Knospen etwa 2 Millimeter lange, stäbchenförmige Fruchtkörper des Pilzes, wodurch sich der Befall sicher von Frostschäden oder Grauschimmel unterscheiden lässt. In schweren Fällen dringt der Pilz vom Absterben der Knospen auch in den Zweig abwärts vor und schädigt so die gesamte Pflanze. Als präventive und mechanische Bekämpfungsmaßnahme wird dringend empfohlen, die abgestorbenen, braunen bis schwarzen Knospen noch vor der Schlupfzeit der Zikadenlarven im April manuell abzupflücken. Um eine Neuausbreitung zu verhindern, dürfen diese Knospen nicht kompostiert, sondern müssen direkt über den Hausmüll entsorgt werden. Für das Monitoring und den direkten Abfang adulter Tiere können insektizidfreie Gelbtafeln in die befallenen Büsche gehängt werden, wobei hierbei auch Nebenfänge anderer Insekten auftreten. Zur chemischen beziehungsweise biologischen Regulierung eignen sich Insektizide auf Basis von Pyrethrum oder Extrakten aus dem Niembaum. Diese Mittel sollten vorzugsweise in den Morgenstunden ausgebracht werden und müssen gezielt auf die Blattunterseiten gelangen, um die dort saugenden Larven effektiv zu erfassen.1

Praxiswissen

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von Graphocephala fennahi beschränkt sich im Wesentlichen auf Schäden an Zierpflanzen in Gärten, Parks und auf Friedhöfen. Durch die Saugtätigkeit der Imagines und Larven an den Blättern kommt es gelegentlich zu einer sichtbaren Fleckung sowie bei hoher Individuendichte zu vorzeitigem Blattfall. Primär wirtschaftlich relevant ist jedoch die Funktion der Zikade als Vektor für den Pilz Pycnostysanus azaleae. Bei der Eiablage im Spätsommer und Herbst schneidet das Weibchen Schlitze in die Knospenschuppen der Rhododendren, wodurch anhaftende Pilzsporen in das Pflanzengewebe eingetragen werden. Infolgedessen verfärben sich die betroffenen Blütenknospen über den Winter grau bis braun und sterben ab, was zu Totalausfällen der betroffenen Blütenstände führt. Die eingetrockneten Knospen verbleiben als Mumien am Strauch, an denen im Frühjahr etwa 2 mm lange Fruchtkörper des Pilzes erscheinen. In schweren Fällen kann der Pilz zudem abwärts in den Zweig eindringen und diesen ebenfalls zum Absterben bringen. Zur Bekämpfung und Schadensbegrenzung werden biologische Insektizide auf Basis von Pyrethrum oder Niembaum sowie insektizidfreie Gelbtafeln eingesetzt. Als essenzielle kulturführkundliche Maßnahme gilt zudem das regelmäßige Abpflücken der abgestorbenen Knospen vor dem Schlupf der Larven im April, um eine Ausbreitung des Pilzes zu verhindern.1 Belastbare monetäre Bezifferungen der Gesamtschäden oder Bekämpfungskosten liegen in der Literatur jedoch nicht vor.

Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. de.wikipedia.org/wiki/Rhododendronzikade
  2. gbif.org/species/2041682