Lexikon-Eintrag

Vierhornkäfer Gnathocerus cornutus

Vierhornkäfer (Gnathocerus cornutus), KI-Illustration

KI-generierte Illustration (keine Fotografie)

Klassifikation

Taxonomie

Reich
Tiere (Animalia)
Stamm
Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Käfer (Coleoptera)
Familie
Tenebrionidae
Gattung
Gnatocerus
Art
Gnatocerus cornutus

Wissenschaftlicher Name Gnathocerus cornutus (Fabricius, 1798)

Überblick

Einleitung

Gnatocerus cornutus ist eine Käferart aus der Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae). Die Art gehört zur Gattung Gnatocerus, die 1814 von Carl Peter Thunberg beschrieben wurde und deren Vertreter in Europa, Afrika sowie Amerika verbreitet sind. Die Erstbeschreibung der Spezies erfolgte im Jahr 1798 durch Fabricius.1

Auf einen Blick

Fakten (kompakt)

  • Die Art wird systematisch der Teilordnung Cucujiformia zugeordnet.
  • Neben Gnatocerus cornutus wird in der Gattung auch die Art Gnatocerus maxillosus (Fabricius, 1810) geführt.1
  • Die wissenschaftliche Publikation der Gattung erfolgte unter dem Titel "Beskrifning på tvänne nye Insect-Slågten" in den Abhandlungen der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften (Kungl. Svenska vetenskapsakademiens handlingar).3

Porträt

Beschreibung

Gnatocerus cornutus ist eine Käferart, die systematisch der Klasse der Insekten (Insecta) und der Ordnung der Käfer (Coleoptera) zugeordnet wird. Innerhalb der Taxonomie gehört die Spezies zur Familie der Schwarzkäfer (Tenebrionidae) sowie zur Unterordnung Polyphaga. Die Art wird in der Tribus Diaperini geführt und ist Teil der Gattung Gnatocerus. Im deutschen Sprachraum ist für die Gattung die Bezeichnung Breitmaul-Reiskäfer gebräuchlich. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung von Gnatocerus cornutus erfolgte im Jahr 1798 durch den Entomologen Fabricius.1 Die übergeordnete Gattung wurde später, im Jahr 1814, durch Carl Peter Thunberg charakterisiert.3 Biogeographisch weist die Gattung eine weite Verbreitung auf und ist in Regionen von Europa, Afrika und Amerika vertreten. Ein nomenklatorisches Detail ist die häufige Falschschreibung des Gattungsnamens als „Gnathocerus“. Diese Schreibweise beruht auf der Annahme, dass der Name eine direkte Ableitung des griechischen Begriffs „gnatho-“ darstellt, welcher sich auf den Kiefer bezieht. Trotz dieser etymologischen Referenz zum Kiefer bleibt Gnatocerus die valide Bezeichnung.1

Systematik

Name & Einordnung

Die Art Gnatocerus cornutus wird taxonomisch der Familie Tenebrionidae (Schwarzkäfer) zugeordnet.24 Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Spezies erfolgte im Jahr 1798 durch Fabricius.2 Die Gattung Gnatocerus wurde 1814 von Carl Peter Thunberg beschrieben.3 In der Literatur findet sich häufig die Falschschreibung "Gnathocerus", welche auf der irrtümlichen Annahme basiert, der Name sei eine Ableitung des griechischen Begriffs "gnatho-" für Kiefer. Innerhalb der Systematik wird die Gattung der Tribus Diaperini zugerechnet.2 Im deutschsprachigen Raum ist für die Gattung die Bezeichnung Breitmaul-Reiskäfer gebräuchlich.4

Verbreitung

Vorkommen & Lebensraum

Die Gattung Gnatocerus, der die Art Gnathocerus cornutus angehört, weist ein interkontinentales Verbreitungsgebiet auf. Beobachtungen und Nachweise der zugehörigen Arten liegen aus dem europäischen Raum vor. Des Weiteren ist die Gattung auf dem afrikanischen Kontinent verbreitet. Auch in Amerika sind Vertreter dieser Käfergruppe beheimatet. Systematisch wird die Gattung der Familie der Tenebrionidae (Schwarzkäfer) zugeordnet.1 Die historische Biogeographie der Gattung ist durch frühe Funde gut dokumentiert. So basierte die Erstbeschreibung der Gattung durch Carl Peter Thunberg im Jahr 1814 auf Exemplaren vom Kap der Guten Hoffnung ("Goda-Hopps Udden"). Dies belegt das historische Vorkommen der Gattung im südlichen Afrika.3 Die Art Gnathocerus cornutus selbst wurde bereits im Jahr 1798 durch Fabricius wissenschaftlich beschrieben. Neben Gnathocerus cornutus ist auch die Art Gnathocerus maxillosus bekannt, welche 1810 beschrieben wurde. In taxonomischen Datenbanken wie der Global Biodiversity Information Facility sind die entsprechenden Verbreitungsdaten hinterlegt. Die Nomenklatur der Gattung war historisch Variationen unterworfen, wobei die Schreibweise "Gnathocerus" auf einer etymologischen Ableitung vom griechischen Wort für Kiefer beruht.1

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Nachweise

Quellen & Referenzen

  1. gbif.org
  2. "Gnatocerus Thunberg, 1814". www.gbif.org. Retrieved 2025-08-12.
  3. Thunberg, C. P. (1814). "Beskrifning på tvänne nye Insect-Slågten, Gnatocerus och Taumacera från Goda-Hopps Udden". Kungl. Svenska vetenskapsakademiens handlingar.
  4. gbif.org/species/1045861