- Die Raupen von Celypha lacunana weisen eine braune bis dunkelbraune Färbung auf.
- Zu den spezifischen Wirtspflanzen der Raupen zählen neben krautigen Pflanzen auch Farne wie der Adlerfarn (Pteridium sp.).
Gemeiner Wickler Celypha lacunana
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Schmetterlinge (Lepidoptera)
- Familie
- Tortricidae
- Gattung
- Syricoris
Überblick
Einleitung
Der Gemeine Wickler (Celypha lacunana), auch als Gebänderter Wickler bekannt, ist ein Schmetterling aus der Familie der Wickler (Tortricidae). Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 16 bis 18 mm. Die polyphagen Raupen ernähren sich von einer Vielzahl verschiedener Pflanzen und können aufgrund ihrer Variabilität leicht mit anderen Arten verwechselt werden.1
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Gemeiner Wickler Bilder und Fotos von echten Sichtungen
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Gemeine Wickler (Celypha lacunana) präsentiert sich als kleiner Schmetterling aus der Familie der Wickler (Tortricidae). Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 16 bis 18 Millimetern. Aufgrund ihrer variablen Zeichnung und Färbung können die Imagines im Freiland schwer zu bestimmen sein. Das Spektrum möglicher Verwechslungen umfasst ähnliche Arten wie Olethreutes obsoletana, Celypha doubledayana sowie Orthotaenia undulana. Detaillierte morphologische Beschreibungen zu Kopf, Thorax, Abdomen und Beinen liegen in der Standardliteratur nicht vor und erfordern genitalanatomische Untersuchungen. Die Raupen von Celypha lacunana erreichen eine Körperlänge von etwa 15 Millimetern. Bezüglich ihrer Grundfärbung variieren die Larven von braun bis dunkelbraun. Diese hohe Variabilität führt dazu, dass die Raupen leicht mit zahlreichen anderen Arten verwechselt werden können. Sie verraten sich oft durch ihren polyphagen Fraß an einer Vielzahl von krautigen Pflanzen, Farnen, Sträuchern und Bäumen. Belastbare morphologische Daten zu Eiern, Puppen und spezifischen Sexualdimorphismen fehlen in der aktuellen Datenlage.1
Porträt
Beschreibung
Celypha lacunana repräsentiert einen typischen Vertreter der Wickler aus der Familie Tortricidae. Im natürlichen Habitat fallen die Falter durch ihre spezifische Flügelspannweite von 16 bis 18 mm auf. Das Erscheinungsbild im Freiland wird stark von einer variablen Zeichnung geprägt, weshalb eine Feldbestimmung oft detailgenaue Vergleiche erfordert. Belastbare anatomische Spezialisierungen über die Standardmerkmale hinaus sind in der aktuellen Literatur kaum dokumentiert. Die Larvalentwicklung erstreckt sich über die Monate April bis September. Dabei erreichen die Raupen eine Körperlänge von etwa 15 mm und zeigen eine braune bis dunkelbraune Grundfärbung. Diese Raupenstadien weisen eine hohe Variabilität auf, was die Unterscheidung von ähnlichen Arten erschwert. In ihrer Ernährungsweise verhalten sich die Larven extrem polyphag. Das Spektrum der Nahrungspflanzen reicht von krautigen Pflanzen wie Möhren (Daucus sp.), Teufelsabbiss (Succisa sp.) und Hauhecheln (Ononis sp.) bis hin zu Gehölzen. Auch Farne wie der Adlerfarn (Pteridium sp.) werden als Wirtspflanzen genutzt. Die Faltergenerationen zeigen ein charakteristisches Auftreten mit zwei sich überlappenden Perioden von Mitte Mai bis Juli sowie von August bis September. Das Abundanzmaximum der Imagines wird im Juni verzeichnet. Morphologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern über den gesamten Lebenszyklus hinweg sind in den vorliegenden Daten nicht detailliert quantifiziert. Ähnliche Arten sind Olethreutes obsoletana, Celypha doubledayana und Orthotaenia undulana. Historische Erstbeschreibungen und feinstrukturelle Mikroskopiedaten gehen aus den Basisquellen nicht hervor.1
Systematik
Name & Einordnung
Der Gemeine Wickler (Celypha lacunana) ist ein Schmetterling aus der Familie der Wickler (Tortricidae). Im deutschen Sprachraum wird die Art neben dem Hauptnamen Gemeiner Wickler auch als Gebänderter Wickler bezeichnet.1 Belastbare historische Erstbeschreibungen sowie Angaben zu Etymologie, Synonymen und internationalen Trivialnamen liegen in den vorliegenden Primärquellen nicht vor1, weshalb hierzu keine Angaben gemacht werden können.
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Celypha lacunana durchläuft in seinem Lebenszyklus zwei sich überlappende Generationen pro Jahr. Die erste Faltergeneration fliegt von Mitte Mai bis Juli, gefolgt von einer zweiten Generation von August bis September. Das Abundanzmaximum der Falter wird im Juni erreicht. Die Raupen sind von April bis September aktiv und können in diesem Zeitraum angetroffen werden. Als polyphage Art ernähren sich die Larven von einer Vielzahl unterschiedlicher Nahrungssubstrate. Zu den bekannten Wirtspflanzen gehören krautige Pflanzen wie Möhren (Daucus sp.), Teufelsabbiss (Succisa sp.), Hauhecheln (Ononis sp.), Minzen (Mentha sp.), Dotterblumen (Caltha sp.), Hahnenfuß (Ranunculus sp.), Alant (Inula sp.), Kratzdisteln (Cirsium sp.), Chrysanthemen (Chrysanthemum sp.), Gilbweiderich (Lysimachia sp.), Gänsefüße (Chenopodium sp.), Brennnesseln (Urtica sp.), Artemisia (Artemisia sp.), Mädesüß (Filipendula sp.), Erdbeeren (Fragaria sp.), Wiesenknopf (Sanguisorba sp.), Weidenröschen (Epilobium sp.) sowie Rubus-Arten. Darüber hinaus nutzen die Raupen Gehölze und Sträucher wie Weiden (Salix sp.), Pappeln (Populus sp.) und Liguster (Ligustrum sp.), Nadelhölzer wie Lärchen (Larix sp.) und Fichten (Picea sp.) sowie Farne wie den Adlerfarn (Pteridium sp.). Die Raupen erreichen eine Körperlänge von etwa 15 mm und zeigen eine variable braune bis dunkelbraune Färbung. Die Falter weisen eine Flügelspannweite von 16 bis 18 mm auf. Belastbare quantitative Daten zu genauen Entwicklungsdauern der einzelnen Stadien, physiologischen Parametern wie der Diapause oder spezifischen Mortalitätsfaktoren fehlen in der aktuellen Literaturlage.1
Lebensweise
Verhalten
Belastbare Daten zum spezifischen Verhalten von Celypha lacunana liegen in den vorliegenden Quellen kaum vor, weshalb hierzu keine umfassenden Aussagen getroffen werden können. Die Falter bilden jährlich zwei sich überlappende Generationen aus und fliegen in den Zeiträumen von Mitte Mai bis Juli sowie von August bis September. Das Abundanzmaximum dieser Flugphasen wird im Juni erreicht. Die polyphagen Raupen sind von April bis September aktiv und nutzen ein breites Spektrum an Nahrungspflanzen, darunter krautige Pflanzen, Sträucher, Farne und Bäume. Weitere spezifische Verhaltensweisen wie Orientierung, Kommunikation oder Abwehrreaktionen sind in der Datenbasis nicht dokumentiert.1
Lebensweise
Ökologie
Celypha lacunana besetzt als polyphage Art eine breit gefächerte ökologische Nische. Die Raupen ernähren sich von einer Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen, darunter krautige Pflanzen, Farne, Sträucher und Bäume. Das Spektrum der genutzten Wirtspflanzen reicht von Vertretern der Doldenblütler und Korbblütler bis hin zu Gehölzen wie Weiden und Fichten. Durch diese polyphage Ernährungsweise ist die Art nicht an das Vorkommen einzelner spezifischer Pflanzenarten gebunden. Im Jahresverlauf bildet Celypha lacunana zwei sich überlappende Generationen aus, wobei die Falter von Mitte Mai bis Juli sowie von August bis September fliegen. Das Abundanzmaximum der Populationen wird im Juni erreicht. Die Raupen sind dementsprechend von April bis September aktiv und an den jeweiligen Substraten anzutreffen.1
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Belastbare Daten zu historischen Einschleppungsprozessen fehlen. Die Raupen ernähren sich polyphag von einer Vielzahl krautiger Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Zu den dokumentierten Wirtspflanzen gehören unter anderem Möhren (Daucus sp.), Teufelsabbiss (Succisa sp.), Hauhecheln (Ononis sp.) und Minzen (Mentha sp.). Auch an Sumpf- und Feuchtwiesenpflanzen wie Dotterblumen (Caltha sp.), Hahnenfuß (Ranunculus sp.) und Gilbweiderich (Lysimachia sp.) ist die Art zu finden. Darüber hinaus umfasst das Nahrungsspektrum Korbblütler wie Alant (Inula sp.), Kratzdisteln (Cirsium sp.) und Chrysanthemen (Chrysanthemum sp.). Zudem nutzen die Raupen Gehölze wie Weiden (Salix sp.), Pappeln (Populus sp.), Liguster (Ligustrum sp.) sowie Koniferen wie Lärchen (Larix sp.) und Fichten (Picea sp.). Auch Adlerfarne (Pteridium sp.) dienen als Nahrungsgrundlage. Die Falter fliegen in zwei sich überlappenden Generationen von Mitte Mai bis Juli sowie von August bis September. Das Abundanzmaximum der Imagines wird im Juni erreicht. Die Raupen sind von April bis September anzutreffen.1
Verbreitung
Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland
Sichtungen
Community-Analyse
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Celypha lacunana bildet im Jahresverlauf zwei sich überlappende Generationen aus, deren Falter von Mitte Mai bis September aktiv sind. Die Flugzeit teilt sich in eine erste Periode von Mitte Mai bis Juli und eine zweite von August bis September. Das Abundanzmaximum der adulten Falter wird im Juni erreicht. Ergänzend zeigt das öffentliche Suchinteresse in den Sommermonaten, insbesondere im August, erhöhte Ausschläge. Die Raupen von Celypha lacunana können über einen deutlich längeren Zeitraum von April bis September angetroffen werden. Belastbare Daten zur genauen Temperaturabhängigkeit der Aktivität oder zum konkreten Überwinterungsstadium fehlen in der aktuellen Literaturlage.1
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Celypha lacunana gilt primär als polyphager phytophager Falter, dessen Raupen an einer Vielzahl von krautigen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen fressen. Das Schadpotenzial der Art ist in der Regel gering, weshalb sie land- und forstwirtschaftlich selten als bedeutender Schädling eingestuft wird. Die Raupen erreichen eine Länge von etwa 15 mm und ernähren sich von diversen Kulturen und Wildpflanzen wie Erdbeeren (Fragaria sp.), Möhren (Daucus sp.) oder verschiedenen Gehölzen. Durch die breite Wirtspflanzenliste ist ein gelegentliches Auftreten an Nutzpflanzen möglich, spezifische Schadschwellen oder standardisierte Überwachungsmethoden existieren für die Art jedoch kaum. Belastbare Daten zu spezifischen Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen, wie chemischen oder biologischen Interventionen, fehlen für Celypha lacunana in der Fachliteratur, da wirtschaftliche Schäden selten sind. Auch medizinische oder gesundheitliche Relevanzen, wie Allergien oder Vektoreigenschaften, sind für die Art nicht belegt. Das Abundanzmaximum der Falter liegt im Juni, wobei zwei sich überlappende Generationen von Mitte Mai bis Juli und von August bis September fliegen. Die Raupen sind von April bis September aktiv und können an den Wirtspflanzen angetroffen werden. Aufgrund der variablen Erscheinung der Raupen, die denen anderer Wickler-Arten ähneln können, ist eine visuelle Früherkennung im Feld erschwert. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für diesen weit verbreiteten Kleinschmetterling nicht.1
Nachweise