- Konkrete Funde in Norwegen umfassen unter anderem Exemplare aus Asker (Nesøya, Storenga) im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 31. Juli 2003, gefangen mittels Malaise-Falle.2
- Ein Einzelfund eines weiblichen Exemplars wurde am 28. Juni 2008 in Konglungen (Spirabukta) bei Asker dokumentiert.2
- Im Bereich Hurum (Mølen) wurden zwischen dem 10. Juli und dem 15. August 2010 zwei Weibchen an einem sandigen Ufer in einer Malaise-Falle nachgewiesen.2
- Ein weiteres weibliches Exemplar wurde vom 28. Mai bis zum 18. Juli 2006 in Drangedal (Skultrevassåsen) per Malaise-Falle gefangen.2
- Historische Belege dokumentieren zudem einen Fund aus Arendal vom 25. Juli 1953.
- Zu den dokumentierten geografischen Nachweisen der Art zählen neben europäischen Ländern auch afrikanische, asiatische und amerikanische Staaten wie Südafrika, China und Argentinien.2
Blattlausschlupfwespe Aphelinus abdominalis
KI-generierte Illustration (keine Fotografie)
Klassifikation
Taxonomie
- Reich
- Tiere (Animalia)
- Stamm
- Gliederfüßer (Arthropoda)
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Hautflügler (Hymenoptera)
- Familie
- Aphelinidae
- Gattung
- Aphelinus
- Art
- Aphelinus abdominalis
Wissenschaftlicher Name Aphelinus abdominalis (Dalman, 1820)
Überblick
Einleitung
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoid wirkende Schlupfwespe aus der Familie der Aphelinidae, die weltweit als Nützling zur biologischen Bekämpfung verschiedener schädlicher Blattlausarten eingesetzt wird. Die Art parasitiert unter anderem die Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae in landwirtschaftlichen Kulturen.1 Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst zahlreiche Regionen weltweit, darunter weite Teile Europas, Asiens, Amerikas und Afrikas.2
Auf einen Blick
Fakten (kompakt)
Erkennen
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoidische Schlupfwespe, die zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blattlausarten wie der Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae eingesetzt wird.1 Belastbare morphologische Details zur genauen Körpergröße, Färbung der Adulten, Kopfstrukturen, Thoraxmerkmale, Flügelgeäder oder Beinbiometrie fehlen in der aktuellen Datenlage vollständig. Ebenso sind spezifische Beschreibungen zu Larvenstadien, Puppen, Eiern sowie zum Sexualdimorphismus oder zu artspezifischen Abgrenzungsmerkmalen gegenüber ähnlichen Verwandten in den verfügbaren Primärquellen nicht dokumentiert.12
Porträt
Beschreibung
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoidische Schlupfwespenart, die vor allem als nützlicher Antagonist in der biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird.1 Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Art geht auf das Jahr 1820 zurück.4 Als spezialisierter Gegenspieler reguliert sie diverse Blattlausarten, die in landwirtschaftlichen Kulturen als Schädlinge auftreten. Zu den dokumentierten Wirtsorganismen zählt unter anderem die Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae. Detaillierte morphologische Beschreibungen der Larvenstadien oder feinstrukturierte mikroskopische Merkmale fehlen in der aktuellen Datenbasis weitgehend. Auch geschlechtsspezifische Verhaltensweisen im Verlauf des Lebenszyklus sind durch die vorliegenden Primärquellen nicht systematisch belegt. Im natürlichen Lebensraum agiert die Art als Parasitoid, wobei spezifische Freilandbeobachtungen zum optischen Erscheinungsbild im Habitat nicht flächendeckend dokumentiert sind.1 Die globale Verbreitung der Art ist durch zahlreiche Fundnachweise in unterschiedlichen biogeografischen Regionen belegt.12 Nachweise existieren unter anderem aus Argentinien, Australien, Ägypten, Südafrika sowie zahlreichen europäischen Staaten wie Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Norwegen. In Europa reicht das bekannte Areal bis nach Skandinavien, wo unter anderem Funde aus Küstenregionen und südlichen Landesteilen Norwegens verzeichnet wurden. Darüber hinaus umfasst das geografische Vorkommen Regionen in Asien einschließlich China und Japan sowie auf dem amerikanischen Kontinent wie Brasilien und Chile.1 Systematisch wird die Art der Familie der Aphelinidae in der Ordnung Hymenoptera zugeordnet.4 Morphologische Vergleiche zu nahe verwandten Arten innerhalb der Gattung lassen sich auf Basis der spärlichen Quelldaten nicht detailliert durchführen. Historische Erwähnungen und taxonomische Erfassung wie durch Sterk & Meesters im Jahr 1997 stützen die Einordnung des Taxons.1 Aufgrund der weltweiten Nachweise zeigt die Art eine breite geografische Präsenz in unterschiedlichen Klimazonen.12 Weitergehende anatomische Besonderheiten jenseits ihrer Funktion als biologisches Kontrollorgan sind in der Literatur kaum beschrieben.1 Daraus resultiert ein wissenschaftliches Profil, das primär durch seine ökonomische Relevanz in der Landwirtschaft und seine globale Arealstruktur definiert ist.12
Systematik
Name & Einordnung
Der gültige wissenschaftliche Name der Art ist Aphelinus abdominalis (Dalman, 1820).12 Als deutscher Trivialname ist Blattlausschlupfwespe etabliert. Im englischsprachigen Raum wird die Art als parasitoid wasp bezeichnet.1 Die Erstbeschreibung erfolgte im Jahr 1820 durch den schwedischen Entomologen Johan Wilhelm Dalman. Die systematische Zuordnung verortet die Art in der Gattung Aphelinus innerhalb der Familie Aphelinidae. Belastbare historische Synonyme oder frühere abweichende Gattungszuordnungen sind in den Standarddatenbanken für diese Art nicht primär hinterlegt.2 Weitere regionale Trivialnamen oder historische Kombinationen sind nach aktueller Datenlage nicht umfassend dokumentiert.12
Lebensweise
Biologie & Lebenszyklus
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoid wirkende Schlupfwespe, die gezielt zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blattlausarten in landwirtschaftlichen Kulturen eingesetzt wird. Das Spektrum der Wirte umfasst dabei bedeutende Schädlinge wie die Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae.1 Belastbare Primärdaten zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien, zur spezifischen Temperaturabhängigkeit sowie zu physiologischen Besonderheiten wie Diapause oder detaillierten Mortalitätsfaktoren fehlen in der aktuellen Datenlage für diese Art weitgehend. Ebenso existieren keine systematischen Untersuchungen im vorliegenden Rahmen bezüglich des exakten Paarungsverhaltens, der Fertilität oder spezifischer larvaler Nährwertanforderungen. Die Art ist weltweit in zahlreichen Regionen verbreitet, darunter in Europa, Nord- und Südamerika, Asien sowie Afrika.12 Fundnachweise belegen das Vorkommen unter anderem in Skandinavien, Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum.2 Morphologische und ökologische Details außerhalb der reinen Wirtsassoziation und der globalen Verbreitung müssen aufgrund mangelnder systematischer Studien in der Primärliteratur vorerst als wissenschaftlich nicht hinreichend belegt eingestuft werden.12
Lebensweise
Verhalten
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoidische Schlupfwespe, die zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blattlausarten wie der Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae eingesetzt wird.1 Belastbare Daten zum spezifischen Verhalten, wie Fortbewegung, Orientierung, Kommunikation oder Abwehrmechanismen, sind in den vorliegenden Primärquellen und der wissenschaftlichen Literatur der Datenbank für diese Art bisher nicht systematisch dokumentiert.
Lebensweise
Ökologie
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoid wirkende Schlupfwespe, die als natürlicher Gegenspieler und biologisches Bekämpfungsmittel gegen verschiedene schädliche Blattlausarten in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Zu den spezifischen Wirten im Rahmen dieser antagonistischen Beziehung gehört unter anderem die Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae.1 Die Art besetzt damit eine funktionelle Nische als Parasitoid in agrarökosystemeren Nahrungsnetzen. Belastbare Daten zu spezifischen Mikroklima-Anforderungen, darüber hinausgehenden Wirtspflanzenabhängigkeiten oder detaillierten Konkurrenzbeziehungen mit anderen Parasitoiden fehlen in der aktuellen Literaturlage. Die globale Verbreitung der Art erstreckt sich über zahlreiche Regionen weltweit, darunter Argentinien, China, Deutschland, die Niederlande und das Vereinigte Königreich.2
Verbreitung
Vorkommen & Lebensraum
Aphelinus abdominalis ist weltweit in zahlreichen Regionen unterschiedlicher Klimazonen verbreitet. Das natürliche Verbreitungsumfeld umfasst weite Teile der paläarktischen Region, wobei die Art durch anthropogene Einflüsse und ihren Einsatz in der biologischen Schädlingsbekämpfung global verschleppt wurde. Aktuelle Nachweise belegen Vorkommen auf nahezu allen Kontinenten, darunter in Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika sowie in Ozeanien. In Europa ist die Schlupfwespe flächendeckend vertreten und wird unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Grossbritannien regelmäßig nachgewiesen. Auch in Nordeuropa wie in Norwegen reicht das Verbreitungsgebiet bis in küstennahe und fjordbezogene Regionen. Ausserhalb Europas erstreckt sich das Vorkommen von Südafrika über China und Japan bis nach Argentinien, Chile und Australien. Als parasitoide Art ist Aphelinus abdominalis eng an das Vorkommen ihrer Wirte gebunden, zu denen verschiedene an Kulturpflanzen schädliche Blattlausarten wie Macrosiphum euphorbiae gehören. Demzufolge besiedelt die Art primär landwirtschaftliche Nutzflächen, Gemüsekulturen und angrenzende Habitate, in denen ihre Wirtspflanzen vorkommen. Spezifische Daten zur Vertikalverbreitung in Gebirgsregionen liegen kaum vor, jedoch ist die Art in niederen bis mittleren Höhenlagen dokumentiert. Belastbare quantitative Studien zur Höhenverbreitung oder detaillierte Habitatanalysen abseits agrarischer Nutzflächen fehlen bisher weitgehend.2
Jahresverlauf
Saisonalität & Aktivität
Belastbare primärwissenschaftliche Daten zur detaillierten Saisonalität, Aktivitätsdauer sowie zu Generationsfolgen von Aphelinus abdominalis sind in der aktuellen Literaturbasis nur stark fragmentarisch belegt. Vorliegende Fundnachweise aus skandinavischen Felduntersuchungen verzeichnen adulte Weibchen in den Sommermonaten zwischen Mai und August.2 Konkret dokumentieren Malaise-Fallenfänge und Einzelfunde Funde von ♀♀ im Zeitraum vom 20. Mai bis zum 31. Juli sowie vom 10. Juli bis zum 15. August.2 Weitere artspezifische physiologische Parameter wie genaue Temperaturabhängigkeiten, tageszeitliche Aktivitätsmuster oder das exakte Überwinterungsstadium fehlen in den vorliegenden Primärquellen gänzlich. Ergänzende Analysen zum öffentlichen Suchinteresse zeigen jährliche Peaks im Monat Juni, was auf eine erhöhte saisonale Aktivität oder vermehtes Auftreten von Schadinsekten in diesem Zeitraum hinweist.1
Jahresverlauf
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Praxiswissen
Bedeutung, Schäden & Prävention
Aphelinus abdominalis ist eine parasitoidische Schlupfwespe, die als nützlicher biologischer Gegenspieler in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Die Art dient der gezielten Regulation verschiedener schädlicher Blattlausarten, zu denen unter anderem die Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae gehört.1 Als klassischer Nützling im Rahmen des biologischen Pflanzenschutzes besitzt das Insekt keinerlei schädigendes Potenzial für Kulturpflanzen. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen wie Allergien oder Vektoreigenschaften sind für Aphelinus abdominalis nicht bekannt. Da es sich um einen beneficialen Organismus handelt, existieren keine spezifischen Schadbilder oder Früherkennungsmaßnahmen im Sinne einer Schadlfallbekämpfung. Belastbare Daten zu spezifischen Monitoring-Methoden, präventiven baulichen Maßnahmen oder chemischen Bekämpfungsstrategien für diese Art fehlen in der aktuellen Fachliteratur weitgehend. Der Einsatz erfolgt primär als Nützlingsorganismus zur biologischen Kontrolle von Blattlauspopulationen in agrarwirtschaftlichen Systemen.1 Gesetzliche Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten im Zusammenhang mit dieser Schlupfwespe bestehen nicht.
Praxiswissen
Wirtschaftliche Bedeutung
Aphelinus abdominalis besitzt eine bedeutende wirtschaftliche Rolle als Nützling in der biologischen Schädlingsbekämpfung. Die Schlupfwespenart wird gezielt eingesetzt, um Populationen schädlicher Blattlausarten in landwirtschaftlichen Kulturen zu regulieren. Zu den spezifischen Wirtsorganismen, die kontrolliert werden, gehört unter anderem die Kartoffellaus Macrosiphum euphorbiae. Durch diesen Einsatz trägt die Art direkt zur Reduktion von Schäden in betroffenen Pflanzenbeständen bei.1 Quantitative Daten zu spezifischen Bekämpfungskosten oder Schadenssummen gehen aus den vorliegenden Primärquellen jedoch nicht hervor.
Nachweise