- Die fertig entwickelten Larven verpuppen sich entweder direkt in oder außerhalb ihrer Minen oder lassen sich alternativ auf den Boden fallen.
- Als natürliche Gegenspieler und Feinde der Minierfliegen treten in Mitteleuropa unter anderem Schlupfwespen wie Dacnusa sibirica und Diglyphus isaea auf.
- Zahlreiche fossile Belege der Familie basieren ausschließlich auf Ichnofossilien in Form von Fraßspuren, deren Zuordnung so lange vorläufig bleibt, bis zugehörige Imagines oder Larven entdeckt werden.
- Sämtliche fossil gesicherten Funde der Agromyzidae stammen aus dem Tertiär, genauer aus der Epoche vom Paläozän bis zum Pliozän.
- Ursprünglich aus dem eozänen Baltischen Bernstein als Angehörige der Familie beschriebene Arten wurden mittlerweile ausnahmslos anderen Familien zugeordnet.
- Nachgewiesene Vertreter der Minierfliegen kommen hingegen im Mexikanischen und Dominikanischen Bernstein vor, die überwiegend miozänen Alters sind.
- Die Familie gliedert sich unter anderem in die Unterfamilien Agromyzinae und Phytomyzinae, welche zahlreiche europäische Gattungen wie Agromyza, Phytomyza und Liriomyza umfassen.1