Bettwanzen – Befall erkennen, vorbeugen und effektiv behandeln
Aktualisiert am 31. Oktober 2026 Patricia Titz

Bettwanzen – Befall erkennen, vorbeugen und effektiv behandeln

Fachlich geprüft vom Silberkraft-Team

Überall zuhause - die Bettwanze

Bettwanzen (Cimex lectularius) waren aus unseren Breitengraden bereits verbannt. Aufgrund der immer größer werdenden Globalisierung sind die Parasiten in den vergangenen Jahren aber wieder zu einem stetig ansteigenden Problem geworden. Warum das so ist, ist offensichtlich: Menschen auf der ganzen Welt lieben es, rund um den Globus zu reisen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie auf ihren Reisen die Bettwanzen als blinde Passagiere mit Kleidungsstücken oder einem Urlaubssouvenir mit nach Hause bringen und dadurch zur Verbreitung der blutrünstigen Wanzen beitragen.

Die Produktübersicht dazu: Bettwanzen bekämpfen.

Eine Vertreibung der Bettwanzen ist nicht so einfach. Dies liegt oft daran, dass viele Menschen Bettwanzen mit vergangenen Zeiten assoziieren. Ein Befall wird aus diesem Grund häufig als sehr unwahrscheinlich eingestuft. In den meisten Fällen werden die Wanzen somit nicht als ihresgleichen erkannt. Bettwanzen Bisse werden mit denen anderer Insekten verwechselt. Das Resultat: Die kleinen Tiere können sich in aller Seelenruhe vermehren, was unangenehme Folgen hat.

Bettwanzen bekämpfen - Nahaufnahme

Mit mangelnder Hygiene hat ein Befall der Bettwanzen nichts zu tun. Sie fühlen sich unter jeglichen hygienischen Bedingungen wohl und treten in den lupenreinsten Haushalten auf. Jedoch können die Plagegeister an sauberen Orten schneller erspäht werden, was sich bei der Bekämpfung als vorteilhaft erweist. Wie ein Befall entdeckt werden kann und welche effektiven Methoden beim Vertreiben der Bettwanzen wirksam sind, erfahren Sie hier.

Bettwanzen – auffallende Merkmale und Lebensweise der Blutsauger

Bettwanzen auch unter dem Namen Hauswanzen bekannt sind robuste Lebewesen, die, wenn sie es erst einmal ins Innere der Häuser und Wohnungen geschafft haben, kaum wieder loszukriegen sind. Sie zählen zu den blutsagenden Insekten und sind das ganze Jahr über aktiv. Ihr Hauptwirt ist der Mensch. In Ausnahmefällen fallen einige Exemplare aber auch über Katzen, Hunde, Vögel und Fledermäuse her. Diese Gattung fällt durch ihr ausgeprägtes räuberisches Verhalten auf, überträgt nach derzeitigem Kenntnisstand aber keine Krankheiten. Hauswanzen sind extrem widerstandsfähig und können ebenfalls mehrere Monate ohne Wirt überleben. 

Artenvielfalt

Bettwanzen haben sich fast auf der ganzen Welt angesiedelt. Aufgrund der extremen Kälte ist die Antarktis der einzige Ort, der nicht von den unangenehmen Plagegeistern heimgesucht wird. Wanzenarten existieren weltweit etwa 40.000 verschiedene Arten. In Europa leben davon 3000 Exemplare. 

Hauswanzen sind Plattwanzen und gehören zur Gattung Cimex. Neben der Hauswanze zählen noch weitere Arten dazu. Eine davon ist die Cimex hemipterus. Jedoch ist diese Art hauptsächlich in tropischen Ländern anzutreffen, dem Ursprung der Bettwanze.

Aber nicht bloß Bettwanzen nutzen den Menschen als Wirt. Auch andere Wanzen, die sich anhand ihres Körperbaus nur schwer von den Hauswanzen unterscheiden, befallen den Menschen und benutzen ihn als Ersatzwirt. Die Rede ist hier von Schwalben-, Fledermaus- und Taubenwanzen.

Jedoch ernähren sich nicht alle Wanzen von Blut. Der überwiegende Anteil der winzigen Insekten zählen zu den Pflanzensaftsäugern. Treten sie in Massen auf, können sie große Schäden auf den Feldern anrichten. An den Namen der Wanze wird präzise das favorisierte Lebensmittel erkannt. So fällt zum Beispiel die Beerenwanze über Beeren und die Kohlwanze über Kohl her.

Wie sehen Bettwanzen aus?

Bettwanzen können nicht fliegen. Bei genauem Hinsehen fällt jedoch auf, dass sie stark zurückgebildete Flügel haben, die auf eine Flugtauglichkeit in der Vergangenheit hinweisen. Der birnenförmige Körper der ausgewachsenen Tiere besitzt eine braunrote Färbung und ist abgeplattet. Dieses Aussehen verdankt die Bettwanze ihren Beinamen «Tapetenflunder». 

Tipp: Junge Tiere sind von einer eher blassen Farbgebung. Ältere Wanzen fallen durch ihre kräftige Färbung auf. Sind sie zu alledem noch mit Blut vollgesogen, sind sie leicht zu erkennen.

Die weiblichen Tiere werden zwischen 4,5 bis 8,5 Millimeter groß. Männchen hingegen sind mit ihren 4 bis 6,5 Millimetern deutlich kleiner. 

Wie pflanzen sich Bettwanzen fort und wie alt werden sie?

Bettwanzen haben eine Lebenserwartung von neun bis 18 Monaten. Im Laufe ihres Lebens produziert ein Weibchen dann 350 bis 400 Eier. Sie sind ungefähr 1 Millimeter lang, leicht gebogen und milchig-weiß. Die Eiablage erfolgt an Orten, die für den Menschen nur schwer einsichtbar sind. Sind die Larven geschlüpft, sind sie im ersten Stadium ihrer Entwicklung circa einen Millimeter groß.

Die Entwicklungsstadien der Larven werden auch Juvenilstadien genannt. Wie schnell das Wachstum der kaum sichtbaren Larven voranschreitet, hängt von den Gegebenheiten ab. Bei einer Raumtemperatur von bestenfalls 22 Grad und ausreichend Nahrung dauert es etwa vierzehn Tage, bis die Larven aus den Eiern schlüpfen und ungefähr acht Wochen, bis die Bettwanzen ausgewachsen sind. 

In der Phase nach dem Schlüpfen bis zur erwachsenen Wanze durchläuft die Larve fünf Entwicklungsstadien, in denen sie sich fünf Mal häutet. In dieser Zeit, besser gesagt einmal pro Stadium, muss die Wanze Nahrung in Form von Blut zu sich nehmen. Dies führt dazu, dass sie an Umfang zunimmt und somit leichter gesehen wird.

Produkttipp: Anti Bettwanzen Spray

  • Zum Einsprühen von Matratzen, Textilien und Ritzen
  • Nach 2 Stunden Trocknung Rückstände entfernen
  • Wirkstoff: Geraniol (0,2 g/100 ml)

Direkt zum Produkt

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Ernähren sich Bettwanzen ausschließlich von Blut?

Schädlingsberater

Bettwanzen-Befall? In 60 Sekunden zur passenden Strategie.

Ein paar Klick-Fragen zu deinem Befall – du bekommst eine Einschätzung, die passenden Mittel in der richtigen Menge und einen Zeitplan.

  • Befall einschätzen
  • Mengen passend berechnet
  • Ablauf Woche für Woche

ca. 1 Minute · kostenlos

Hauswanzen müssen vor jeder Häutung Blut saugen. Einzig und allein aus diesem Grund verlassen sie, wenn es dunkel wird, ihre Verstecke. Sie leben dort in Ansammlungen und kehren nach der Blutaufnahme genau an diese Orte wieder zurück. Bettwanzen sind zäh und schaffen es problemlos über mehrere Monate ohne Nahrung zu überleben.

Wie kommt die Bettwanze ins Haus?

Hauswanzen bevorzugen ein feucht-warmes Klima. Aus diesem Grund siedeln sie sich in unseren Breitengraden bevorzugt in den warmen Innenräumen von menschlichen Wohnungen an. Unbewohnte Behausungen meiden sie. Aber trotzdem gibt es Ausnahmen: Ebenfalls in Hühnerställen und Fledermaushöhlen konnten Ansiedlungen bereits nachgewiesen werden.

Ins Haus gelangen die Parasiten meistens als unbemerktes Mitbringsel aus fernen Ländern. Von dort werden sie in den meisten Fällen in Reisekoffern eingeschleppt. Bereits ein einziges befruchtetes Weibchen ist dann ausreichend, um einen Befall auszulösen. Im neuen Umfeld angekommen verstecken sie sich beispielsweise in kaputten Dielenböden oder hinter schlecht haftenden Tapeten. Aufgrund ihrer Nachtaktivität sind die Blutsauger sehr schwer auszumachen und können sich somit seelenruhig vermehren.

Weitere Orte, von denen Bettwanzen ins Haus oder in die Wohnung transportiert werden, sind Flohmärkte. Von dort können sie mit kontaminierten Gegenständen wie zum Beispiel CDs und DVDs, Secondhand-Kleidung oder Möbelstücken den Weg in die menschlichen Behausungen finden. Das Gleiche gilt für Gebrauchtwarenläden. Denn ebenfalls Bilderrahmen und Matratzen sind perfekte Transportmöglichkeiten für die blutsaugenden Parasiten.
Wichtig: Bei Massen-Befällen kann es zu Abwanderungen aus benachbarten Wohnungen kommen.

Bettwanzen – woher kommen sie und welche Orte nutzen sie als Versteck?

Es ist von Vorteil, die Verstecke der Bettwanzen zu kennen. Nur dann kann gezielt gegen sie vorgegangen werden. Treten am Körper vermehrt rote Schwellungen auf, die mit ständigem Hautjucken verbunden sind, sollten folgende Orte genauestens auf Bettwanzen kontrolliert werden:

  • Bettgestelle, Matratzennähte sowie Kissen und Decken
  • Polstermöbel, Teppiche, Gardinen und Jalousien
  • Tapeten, Scheuerleisten, Steckdosen und hinter Lichtschaltern
  • Textilien sämtlicher Art, Schuhe, Taschen und Reisetaschen
  • Plüschtiere, Bücher, Bilderrahmen sowie alte Poster

Der erste Weg sollte immer ins Schlafzimmer führen. Denn nicht umsonst werden die kleinen Parasiten Bettwanzen genannt. Hier finden sie die perfekten Lebensbedingungen. Während sie sich am Tag an den genannten Orten verstecken, kommen sie nachts vom menschlichen Geruch angezogen heraus und schlagen zu. In den Betten findet nicht nur die Nahrungsaufnahme statt. Bettwanzen legen aufgrund der optimalen Bedingungen, die durch Ausdünstungen des menschlichen Körpers entstehen, auch gleichzeitig ihre Eier ab. Bevorzugte Stellen sind die Nähte von Matratzen sowie Ritzen und Spalten im Bettgestell.

Bettwanzen erkennen – welche Tatsachen weisen auf einen Befall hin?

Ein Befall durch Bettwanzen ist nicht so schnell nachweisbar. Aus diesem Grund sollte nicht vorschnell gehandelt werden. Denn Fakt ist: Eine juckende Beule am Körper weist noch nicht auf einen Biss durch die Bettwanze hin. So können unüberlegte Gegenmaßnahmen schnell nach hinten losgehen und wirkungslos gegen die Parasiten sein. 

Bettwanzen – Symptome am menschlichen Körper

Werden vermehrt Stiche, Beulen oder sogar Blasen am Körper bemerkt und dies zu Jahreszeiten, in denen Mücken nicht nachweisbar sind, könnte es sich um Bettwanzen handeln. Die stark juckenden rötlichen Stellen können ein Ausmaß von zwei bis drei Zentimeter annehmen. An Körperstellen wie Arme, Hände, Beine und dem Hals stechen sie besonders gerne zu.

Beißt die Wanze, wird dies vom Menschen erst gar nicht wahrgenommen. Ebenfalls reagiert jeder anders auf die Bisse der Parasiten, was eine Diagnose doppelt erschwert. Besonders schwer wird es im Sommer, wenn ebenso andere Insekten für juckende Stellen am Körper sorgen.

Tipp: Auch Blutflecken auf dem Bettlaken, Kopfkissen oder der Kleidung, die zum Schlafen getragen wird, können auf das Dasein von Bettwanzen hinweisen. Jedoch sind dies nicht die einzigen Indizien. Ein weiteres besonderes Merkmal sind Stiche, die in einer Reihe (Wanzenstraße) verlaufen. 

Bettwanzen – Kotspuren und weiter Merkmale, die einen Befall sichtbar machen

Hauswanzen im frühen Stadium eines Befalls zu erkennen ist fast unmöglich. Erst wenn die Insekten sich bereits ausgebreitet haben, werden sie vom Menschen wahrgenommen. Folgende Spuren weisen darauf hin:

Kotspuren

Bettwanzen, die auf der Suche nach Nahrung sind, laufen frei herum und können somit zum Beispiel an Wänden oder auf dem Bett entdeckt werden. Ist dies nicht der Fall, müssen bei einem Verdacht die Verstecke der Blutsauger einer näheren Kontrolle unterzogen werden. Hinterlassenschaften der Bettwanzen sind Kotspuren in Form von kleinen schwarzen Punkten. Auch die Häutungshüllen der Wanzen zeugen von ihrer Anwesenheit.

Geruch

Ebenfalls am Duft können die Parasiten erkannt werden. Geraten sie unter Stress oder werden sie gestört, verbreiten sie einen süßlichen Geruch, der von den meisten Menschen als sehr unangenehm wahrgenommen wird. Hinzu kommt, dass die Ausdünstungen der Wanzen so penetrant sind, dass sie mit der Zeit in allen Wohnräumen zu riechen sind.

Eier der Bettwanze

Sie sind winzig und mit dem bloßen Auge fast nicht zu erkennen. Bei genauerem Hinsehen fallen die Eier der Bettwanzen aber trotzdem auf und weisen auf einen Befall hin. Sie sind etwa einen Millimeter groß, leicht transparent, beige-weiß und von klebriger Konsistenz.

Ein guter Tipp, um einen Befall durch Hauswanzen zu erkennen, ist der Trick mit dem Klebeband. Hierfür einfach doppelseitiges Klebeband an den Beinen des Bettgestells befestigen und abwarten, ob Sie fündig werden. 

Bettwanzen sicher nachweisen: Was tun bei Verdacht?

Wer Bisse in Reihen oder kleine schwarze Kotpunkte an Matratzennähten, Bettrahmen oder Fußleisten entdeckt, sollte gezielt nach weiteren Spuren suchen: lebende Tiere, helle Häutungsreste und winzige weiße Eier in Ritzen. Bei einem Verdacht sollten Sie systematisch vorgehen und alle potenziellen Verstecke gründlich untersuchen, um das Ausmaß des Befalls genau zu bestimmen. Unser Schädlingsberater ermittelt in 60 Sekunden die passende Strategie und Menge für Ihren Befall.

  • weiter im betroffenen Raum schlafen und die Raumtemperatur nicht verändern,
  • nicht aufräumen, nicht putzen und nicht staubsaugen,
  • möglichst weiße Bettwäsche aufziehen, damit Kot- und Blutspuren gut sichtbar werden,
  • Fotos machen und gefundene Tiere sammeln und einfrieren.

Fallen und Spürhunde

Klebefallen oder Auffangschalen unter den Bettfüßen können einen Verdacht erhärten. Ihre Fangleistung schwankt aber stark; ein leerer Fallenbefund bedeutet deshalb nicht, dass keine Bettwanzen da sind. Um Gewissheit zu erlangen, empfiehlt sich ein kontinuierliches Monitoring mit speziellen Bettwanzen-Fallen über mehrere Wochen sowie eine gründliche visuelle Inspektion aller Ritzen und Spalten im Bettbereich.

Bettwanzen, Flöhe oder Milben?

Juckende Stiche können auch von Flöhen, Mücken oder Milben stammen. Woran sich Bettwanzenbisse erkennen und unterscheiden lassen, erklärt der Ratgeber Bettwanzen-Bisse erkennen. Wie Sie selbst mit einer Kombination aus verschiedenen Methoden und den passenden Produkten gegen die Plagegeister vorgehen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Bettwanzenbekämpfung.

Übertragen Wanzen Krankheiten, die für den Menschen gefährlich sind?

Auch wenn die Wanzen widerlich sind: Krankheiten auf den Menschen übertragen sie nicht. Zwar wurden bereits 28 unterschiedliche Krankheitserreger wie Hepatitis B und C sowie der HIV-Virus in Hauswanzen nachgewiesen. Eine Übertragung auf den Menschen wurde bis dato jedoch nicht belegt.

Haben die Tiere gebissen und der Biss wurde als ein solcher identifiziert, dürfen juckende Stellen auf keinen Fall durch andauerndes Kratzen zusätzlich gereizt werden. Somit können bakterielle Infektionen verhindert werden. Diese Dinge verschaffen Linderung gegen den Juckreiz:

  • Wärme: Thermische Stichheiler oder auch ein erwärmter Löffel lindern den Juckreiz.
  • Kälte: Kühlende Gele, die im Idealfall im Kühlschrank gelagert werden oder auch kalte Umschläge helfen bei geschwollenen Stellen.
  • Salben aus der Apotheke: Tinkturen und Cremes, die den Wirkstoff Cortison oder Antihistaminikum enthalten lassen Bisse abheilen.

Erbringen die erwähnten Behandlungen keine Linderung oder die vorhandenen Symptome verstärken sich, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine allergische Reaktion auf den Wanzenbiss auszuschließen oder behandeln zu lassen.

Was macht einen Befall durch Bettwanzen so unangenehm?

Die meisten Menschen empfinden schon die Vorstellung, dass sich Tausende von blutsaugenden Parasiten in den eigenen vier Wänden breit gemacht haben, als ekelerregend. Ist die Situation eingetreten und die Tierchen wurden entdeckt, kann dieser Zustand bei einigen Personen zu extremen psychischen Belastungen führen. Oft haben Menschen dann Albträume, Angstzustände und leiden an Überwachsamkeit. Die Auswirkungen der Symptome können zu einer persönlichen Isolierung führen. Ebenfalls kann es zu Schlafstörungen kommen, die dafür sorgen, dass Menschen ihren Alltag kaum mehr bewältigen können. Auch der Einsatz von Repellenten, ohne die eine Vertreibung fast unmöglich ist, wird bei vielen Befragten als belastend empfunden.

Bettwanzen erfolgreich bekämpfen

Das Bekämpfen von Bettwanzen ist eine wahre Herausforderung und erfordert Geduld sowie ein systematisches Vorgehen. Genau deswegen ist es so wichtig, auch schon beim kleinsten Verdacht auf einen Befall durch Bettwanzen zu reagieren und eine konsequente Bekämpfungsstrategie zu starten. Unser Schädlingsberater ermittelt in 60 Sekunden die passende Strategie und Menge für Ihren Befall. Denn um die Blutsauger vollständig zu bekämpfen, müssen alle Verstecke und Laufwege lückenlos erfasst werden.

Ein unvollständiges Vorgehen führt dazu, dass sich die Parasiten schnell wieder ausbreiten. Von einfachen Hausmitteln allein wird abgeraten, da sie meist nicht alle Stadien der Schädlinge erreichen. Fakt ist: Für eine erfolgreiche Bekämpfung müssen Sie systematisch vorgehen, alle Ritzen behandeln und nach 2 bis 3 Wochen eine konsequente Nachbehandlung durchführen, um auch nachgeschlüpfte Larven zu erfassen. Wird nur ein einziges Tier übersehen, geht alles wieder von vorne los.

Hausmittel gegen Bettwanzen, die begleitend eingesetzt werden können

Die meisten Hausmittel sind bei der Bekämpfung sinnlos und sollten auch nicht begleitend zum Einsatz kommen. Hitze und Kälte können befallene Gegenstände aber entwesen, wenn sie richtig angewendet werden.

Kurkuma

Kurkuma wird im Internet als Hausmittel genannt. Eine Wirkung gegen Bettwanzen ist nicht belegt, Kurkumapulver färbt außerdem Textilien dauerhaft gelb. Davon ist deshalb abzuraten.

Hitze

Bettwanzen und ihre Eier sterben erst bei Temperaturen um 50 °C ab, wenn diese lange genug einwirken. Sonne reicht dafür nicht. Waschbare Textilien bei mindestens 60 °C waschen und anschließend im Wäschetrockner heiß trocknen. Nicht waschbare Gegenstände können alternativ durch eine gezielte Behandlung mit geeigneten Silberkraft-Präparaten von Bettwanzen befreit werden.

Kälte

Auch Minustemperaturen (-18 Grad) tun Bettwanzen nicht gut. Kleinere Gegenstände und Kleidungsstücke, gut verpackt in einer Plastiktüte, für mindestens drei Tage (72 Stunden) bei -18 °C einfrieren, um die Wanzen und ihre Eier abzutöten.

Bettwanzen mit Insektiziden bekämpfen

Die Bekämpfung von Bettwanzen erfolgt meist mit speziellen Sprays und physikalischen Barrieren. Weil nicht alle Tiere sofort in ihren tiefen Verstecken erreicht werden und die Eier sehr widerstandsfähig sind, sind mehrere Behandlungen nötig. Das Anti-Bettwanzenspray von Silberkraft unterstützt Sie effektiv bei der Abwehr und Bekämpfung; nutzen Sie es großflächig an allen potenziellen Laufwegen und wiederholen Sie die Anwendung konsequent nach 2 bis 3 Wochen. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Jedoch auch hier: Um Bettwanzen vollständig zu bekämpfen, müssen Sie alle Verstecke wie Ritzen, Bettrahmen und Fußleisten lückenlos erfassen und eine Erfolgskontrolle mit Klebefallen durchführen. Nutzen Sie gerne unsere Beratung per Chat oder Telefon, um das optimale Vorgehen abzustimmen.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Bettwanzen

Um einen Befall durch Bettwanzen zu verhindern, kann einiges getan werden. Denn eine positive Nachricht gibt es zu verkünden: Durch geöffnete Türen und Fenster kommen die kleinen Blutsauger nicht ins Haus. 

Wie bereits erwähnt, werden sie meistens als unbemerktes Mitbringsel aus dem Urlaub eingeschleppt. Aus diesem Grund sollte vor Bezug eines Hotelzimmers oder Ferienhauses erst einmal ein Kontrollgang stattfinden. Wurden verräterische Indizien ausfindig gemacht, sollte dies sofort gemeldet werden und nach einer anderen Unterkunft gefragt werden.

Auch Sprays, die als Inhaltsstoff Permethrin enthalten, sind zum Teil für die vorbeugende Behandlung von Gepäck vorgesehen. Dabei unbedingt die Gebrauchsanweisung beachten. Permethrin ist für Katzen giftig.

Zu Hause angekommen sollten sämtliche Kleidungsstücke sofort in der Waschmaschine landen und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Größere Textilien oder Gegenstände wie kleinere Reisekoffer oder Rucksäcke, aber auch kleine Sachen können für ein paar Tage in die Tiefkühltruhe gelegt werden. Minustemperaturen von mindestens achtzehn Grad töten Bettwanzen und ihre Eier ab. Wurden an großen Gegenständen Hauswanzen entdeckt, müssen diese gründlich abgesaugt, mit Hitze behandelt und lückenlos mit passenden Silberkraft-Produkten besprüht werden.
Wichtig: Auch durch Secondhand-Kleidung oder Gebrauchtgegenstände können die Parasiten in die Wohnung gelangen!

Quellen & weiterführende Links

Unsere Videos zum Thema Wanzen

Bettwanzen im Hotel erkennen – Tipps & Bettwanzenfallen für einen sicheren Aufenthalt! ✅
Bettwanzen im Hotel erkennen – Tipps & Bettwanz...

Schädlingsberater

Bettwanzen-Befall? In 60 Sekunden zur passenden Strategie.

Ein paar Klick-Fragen zu deinem Befall – du bekommst eine Einschätzung, die passenden Mittel in der richtigen Menge und einen Zeitplan.

  • Befall einschätzen
  • Mengen passend berechnet
  • Ablauf Woche für Woche

ca. 1 Minute · kostenlos

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Schädlingsfrei mit Silberkraft

Schädlingsfrei mit gutem Gewissen!

Alle Produkte